Chefs sollten einfach nicht direkt ans Telefon gehen!
von: am 18.07.2006, 12:45 Uhr in Unsere Kunden

Chefs sollten nicht ans Telefon gehen. Chefs sollten das ihren Sekretärinnen überlassen.
Heute früh, Frau Hentschel, unsere Sekretärin, hat Urlaub, habe ich in meiner morgendlichen guten Laune einfach spontan den Hörer im Sekretariat abgenommen. Eine Frau war dran, noch dazu Kundin und wollte Saft bestellen. Das freut mich im Prinzip sehr, aber nicht, wenn ich die Bestellung selber annehmen muß! Der Computer war noch aus, aber er hätte mir auch nicht helfen können, denn wie ich einen Kunden in unserem Warenwirtschaftssystem finde oder gar anlegen kann, das kann ich eben nicht!
Ich dachte nur einen kurzen Moment: Frau Hentschel Hilfe, wo sind Sie bloß!
Dann nahm ich den Bleistift aus der Ablage und einen Notizblock und nahm die Bestellung der Dame aus Angermünde auf. Und siehe da, es ging. Ganz ohne Frau Hentschel und ganz ohne Computer!
Aber das könnt schon an meiner unleserlichen Schrift scheitern (siehe Bild).
Jetzt fühle ich mich für die fünf Saftboxen Johannisbeernektar persönlich verantwortlich, und werde jeden einzelnen Schritt bis zum Versand verfolgen. Und natürlich werde ich hier berichten, ob die von mir angenommene Bestellung auch tatsächlich die nette Kundin erreicht hat.
Morgen werde ich etwas später ins Büro kommen und auch dann ganz bestimmt nicht einfach mal so ans Telefon gehen!


Die Adresse sollte etwas unkenntlich gemacht werden – von wegen Datenschutz. Und was ich gelernt habe: Es schadet nie, wenn der Chef auch die Basisarbeiten im Büro beherrscht.
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Ich habe natürlich nachgefragt, ob ich die handschriftliche Bestellung mit Adresse im Internet veröffentlichen darf. Es wurde ausdrücklich erlaubt.
Grundsätzlich gilt, daß ich immer nachfrage, wenn ich sogenannte sensible Daten hier veröffentlichen möchte.
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Thumbs up! An dieser Stelle sei Euch mal gesagt, dass der Blog in Umfang und Wissensvermittlung Eins A ist. Weiter so!
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“Datenschutz”. Du bist Ja lustig, Besucher Jörg. Und an den berühmten Weihnachtsmann glaubst Du auch noch?
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Eine Adresse faellt meines Wissens uebrigends nicht unter “schuetzenswerte Daten” im Sinne des Datenschutzes – aber ich bin wahrlich kein Experte.
Dass die Kundin bei Euch Saft bestellt dann vermutlich schon eher
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Papier. Immer wieder spannend, und so umfassend einsetzbar. Braucht keinen Strom, und abstürzen kann es auch nur selten (und segelt dann sanft zu Boden)…
Ernsthaft *g*, ich glaube weiterhin nicht an das papierlose Büro, und ich benutze lieber einen Notizblock für 2,50 Euro, als so ein Notepalmdingsbums für 250 Euro.
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