Herbstzeit ist Pflanzzeit für die Aroniabeere

von: am 03.11.2006, 17:14 Uhr in Aronia,Die Beere

Es erreichen uns immer wieder Anfragen, wann und wie man die Aroniabeere pflanzt. Eine ausführliche Information über die Vogelbeere, wie die Aroniabeere manchmal auch genannt wird, hat die Autorin Renate Petra Mehrwald in diesem Artikel über die gesundheitliche Aspekte der Beere ausführlich dargestellt. Der entsprechende Auszug folgt untenstehend.

Aroniaplanzen sind mittlerweile in vielen Baumschulen, Gärtnereien und Baumärkten mit Gartencentern erhältlich. Auch im Internet sind Pflanzen bereits ab rund fünf Euro das Stück erhältlich.

Die etwa ein bis drei Meter (in Stämmchenform auch bis vier Meter) hohe frostharte Pflanze ist selbstfruchtbar. Das bedeutet, daß zur Fruchtbildung eine einzelne Pflanze im Garten genügt. Die Nutzungsdauer wird mit ca. zwanzig Jahren angegeben, und geerntet werden kann ab dem zweiten Standjahr. Das zu den Rosengehölzen gehörende Gewächs kann wegen seiner Beschaffenheit gut als dekorativer (Einzel-) Zier- und Nutzstrauch oder als Hecke angepflanzt werden.

Die robuste, winterharte Pflanze ist genügsam und wächst auf nahezu allen Böden, außer auf extrem trockenen oder staunassen Böden. Obwohl die Pflanze anspruchslos an Boden und Klima ist, können bei sehr alkalisdien Böden (pH-Wert über 7) so genannte Chlorosen auftreten, was das Fehlen von Blattgrün zur Folge hat.

Gepflanzt werden sollte im Herbst, wobei abhängig von der Wuchsform (Strauch oder Bäumchen) ein Pflanzabstand von ca. ein bis eineinhalb Metern empfohlen wird, damit sich der Bestand spätestens im fünften Jahr zur Hecke schließt. Die Aronia bildet viele Ausläufer, pflegende und auslichtende Schnittarbeiten sind nur geringfügig nötig.
Die gängigsten verwendeten Sorten für den Anbau sind laut „Bayerischer Gartenakademie” die Sorten „Aron” (aus Dänemark stammend), „Viking” (aus Finnland), „Nero” (Slowakei/Russland), „Rubina” (abstammend von Vikmg), „Hugin”(aus Schweden), die man über Baumschulen beziehen kann. Gut wachsende Sorten können bis zu 17 Kilo Früchte pro Exemplar liefern.





Kommentare

3 Kommentare
  1. wilhelm marquardt 4. Februar 2009, 18:15

    LESE GERADE ÜBER DIE ARONIABEERE UND FRAGE MICH, OB DIE FELSENBEERE, AN DEREN FRÜCHTEN WIR UNS ERFREUEN (SOWEIT UNS DIE AMSELN LASSEN) MIT DER ARONIA ENG VERWANDT IST. SIE HAT JA GANZ ÄHNLICHE FRÜCHTE, DIE -WAS NUR WENIGE WISSEN- WUNDERBAR SCHMECKEN, SICH AUCH SEHR GUT ZU MARMELADEN ODER GELEE VERARBEITEN LASSEN.
    IST BEKANNT, OB UND WIEVIEL ANTIOXIDANZIEN DIE FELSENBEERE (URSPRUNG EBENFALLS NORDAMERIKA) ENTHÄLT?
    MIT DANK
    WILHELM MARQUARDT

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  2. Kirstin Walther 7. Februar 2009, 11:16

    Hallo Herr Marquardt,
    ja, so eine wohlschmeckende Felsenbeere (auch Felsenbirne genannt) habe ich direkt vor meinem Bürofenster stehen und kann bestätigen, daß sie sehr lecker ist. Kunden brachten mir auch schon mal eine selbstgemachte Marmelade mit.

    Mein Bruder, unser Produktionschef, meinte, daß die Felsenbirne für die Fruchtsaftherstellung nicht so gut geeignet ist, weil sie sehr wenige organische Säuren (Fruchtsäuren) enthält, die aber nötig sind, damit der Saft sich ohne Zusatzstoffe halten kann.

    Was enthaltene Antioxidantien angeht, konnte ich keine genaueren Informationen finden. Hier sprach jemand von einem hohen Gerbstoffgehalt, unter den die Polyphenole als antioxidativ wirsame Stoffe zählen.

    Ich werde mal weitersuchen. Herzlichen Dank für Ihre Zeilen.
    Kirstin Walther

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  3. wilhelm marquardt 7. Februar 2009, 16:04

    HALLO Frau Walther,

    zunächst mal herzlichen Dank für Ihre Auskunft, wenn auch der Gehalt der Felsenbirne an Antioxydantien uns noch fehlt.

    Ihr Wilh. Marquardt

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