Warum wir keinesfalls mehr eine “engagierte, erfahrene Sekretärin” suchen werden
von: am 21.12.2006, 12:15 Uhr in Nebenbei bemerkt
Als ich mich vor gut drei Monaten über den Schwachsinn “Antidiskriminierungsgesetz” an dieser Stelle aufregte, hoffte ich noch, daß alles nicht so schlimm kommen wird. Doch die Realität lehrt uns eines Besseren: Es ist ein Abzockergesetz geworden, welches seinen Namen ad absurdum führt und gerade benachteiligte Menschen erst so richtig ausschließt. Es reicht aus, diesen Spiegel-Artikel zu lesen.
In der Praxis heißt das, daß die Verunsicherung bei mittelständischen Unternehmen über die 150%-Umsetzung der EU-Richtlinie durch die Merkel-Regierung mittlerweile so groß ist, daß neue Positionen nicht mehr oder nicht mehr nach klassischem Prozedere (Stellenausschreibung, Bewerbungsgespräch) besetzt werden. Ich höre das fast jeden Tag im Gespräch mit Personalentscheidern. Und auch wir werden uns hüten, die „engagierte und erfahrene Sekretärin“ zu suchen und sie um Bewerbungsunterlagen mit Lichtbild zu bitten, auch wenn wir sie dringend in unserem „jungen Team“ bräuchten.


Hach ja, es ist schon tragisch. Ich war auf der EU-Konferenz auf Zypern zum Thema “Geschäftsnutzen von Vielfalt und gleichberechtigter Teilhabe für KMUs,” auf der die EU-Kommissare so furchtbar stolz auf die Stop-Diskrimination-Kampagne http://www.stop-discrimination.info/2182.0.html waren. Leider sind zwischen der durchaus unterstützenwerten Idee und den in diesem Zusammenhang entstandenen Gesetzen Welten, auch die Konferenz selbst, war für uns Unternehmer nicht gerade das, was man effektiv und zielgerichtet nennen könnte. Und die eigentliche Katastophe ist dann das,was die Gesetze anrichten, nämlich genau das, was Du beschrieben hast. Gottseidank haben wir unsere tolle Sekretärin schon.
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Jetzt ist mir auch klar warum Red Bull “Sampling Girls” als Mann und Frau sucht, obwohl es die noch nie männlich gegeben hat und geben wird in Deutschland
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Krass!
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Ob es ausreichend ist einen Spiegel Artikel zu lesen, um einen Sachverhalt gründlich zu erfassen sei mal dahingestellt. Aber was spricht denn dagegen eine/n Mitarbeiter/in für Assistenz statt einer “Sekratärin” zu suchen und sich mal abseits von den bisherigen Stereotypen zu bewegen?
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