Ach Du schöne Blütezeit, du bist so weit!

von: am 27.01.2007, 20:41 Uhr in Aroniatagebuch,Tagebuch

Der Glanz der Aroniablüte ist beinah schon vergessen. Ähnlich wie beim Apfel kann ich langsam aber stetig den Fruchtknoten wachsen sehen. Was mir auffällt: Während der Blütezeit waren meine Augen nur auf die weiße Pracht der Blüten gerichtet. Jetzt, wo das alles der Vergangenheit angehört, sieht man erst die Schönheit des Aroniablattes: tiefgrün und feinädrig strukturiert glänzt es im Morgentau. Wie im richtigen Leben sieht man das Beständige oft erst auf den den zweiten Blick.





Kommentare

10 Kommentare
  1. Uwe Keim 28. Mai 2006, 15:17

    Da muß ich jetzt mal eine Frage an die “Apfelexperten” stellen:

    Ich futter meine Äpfel immer ganz auf, also mit dem Kern innen drin.

    Jetzt ist es aber so, dass bei manchen Äpfeln innen drin die braunen Kerne so weiße Punkte/Überzug haben.

    Ist das Schimmel? Innen im Apfel? Oder eher so Zucker oder ganz was anders?

    Sollte ich das wegwerfen oder kann ich’s essen? Weil wenn Ihr Apfelsaft macht, dann tut Ihr die Kerne ja auch nicht raus?

    Fragen über Fragen, vielleicht wisst Ihr mir ja eine kurze Antwort!

    (Und das mit den Bienen und den Blumen frage ich ein anderes Mal… 😉

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  2. Christine 28. Mai 2006, 16:24

    Wenn das Schimmel ist müsste mann das schmecken.Ich würde es wegwerfen und lieber einen 2. Apfel essen mann weiss ja nicht mit was die so gespritzt sind das sich die Kerne so verendern .Und das mit den Bienchen… :-)

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  3. Uwe Keim 28. Mai 2006, 20:15

    Jaaaaaaaaaaaaa, Christine, erzähl, ich bin sehr gespannt, da hab ich schon viel gehört von!

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  4. Jörg Holzmüller (ehemaliger Mitstreiter) 28. Mai 2006, 20:17

    Schluss damit! ich habe schon genug arbeit damit, die ganzene spams hier wiede zu löschen. Da brauche ich das nicht auch noch!

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  5. Christine 28. Mai 2006, 20:27

    Ich hatte keine Hintergedanken dabei ein Schelm wer böses denkt.Noch einen schönen Sonntag .

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  6. Uwe Keim 30. Mai 2006, 06:29

    Und meine Frage, Jörg?

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  7. Jörg Holzmüller (ehemaliger Mitstreiter) 30. Mai 2006, 07:30

    @Uwe: Ich bin kein Experte. Dazu muss ich einen Pomologen befragen. Die Apfelkenner in meinem Umfeld haben darauf keine rechte Antwort. Es kann ein wenig dauern mit der Antwort. Sorry

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  8. Kirstin Walther 30. Mai 2006, 10:16

    Uwe: Sofort ins Krankenhaus zu Schimmelpilzgiftüberprüfung!!

    Nein, nein – nur Scherz!

    Ich habe hierzu ein Statement einer Ernährungswissenschaftlerin gefunden:

    Zitat: “Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

    braune, faule bzw. schimmelige Kerngehäuse werden „Kernhausbräune“ genannt und entstehen durch Lagerschäden.

    Hierbei entsteht Schimmelpilzgift, das gesundheitlich in größeren Mengen bedenklich ist und unter anderem zu Leberschäden führen kann. Daher sollten Sie Äpfel, bei denen Sie beim Aufschneiden oder anhand des fauligen Geschmacks Schimmelpilzbefall feststellen, vorsichtshalber sofort wegwerfen. Falls Sie noch mehr von den Äpfeln haben, sollten Sie die vorher aufschneiden um zu sehen ob alle Äpfel befallen sind. Ein einmaliger Verzehr eines mit Kernhausbräune befallenen Apfels ist gesundheitlich jedoch sicher unbedenklich.”

    Es handelt sich hierbei um das Schimmelpilzgift Patulin. Das Doofe ist natürlich, daß man es nicht sehen kann. Also bei gekauften Äpfeln, die gelagert wurden, immer vorher aufschneiden und nachkucken und wegschmeißen! Da zeigt sich mal wieder, daß man sich an die Natur halten sollte. Obst sollte gegessen werden, wenn es reif ist und nicht nachdem es mehrere Monate irgendwo gelegen hat. Mein Uropa hatte schon recht. Die Fruchtsaftherstellung ist nichts anderes als die Konservierung des erntefrischen Obstes und macht möglich, daß man das ganze Jahr über “flüssiges Obst” zu sich nehmen kann, ohne Bedenken zu haben.

    Ich frage mich eben nur, wie dieser Schimmelpilzbefall von Fruchtsaftherstellern geprüft wird, die das ganze Jahr Äpfel pressen – also auch anfälliges Lagerobst. Die werden ja die Äpfel kaum durchleuchten, bevor sie in die Presse wandern.

    Was uns betrifft, hatte ich hier schon mal kurz etwas geschrieben.

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  9. Uwe Keim 30. Mai 2006, 12:00

    Wow, ausführliche Antwort. Danke, Kirstin!

    Da werde ich also zukünftig keine Gehäuse mehr essen. Sicher ist sicher.

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  10. Christine 31. Mai 2006, 08:23

    Die Frage mit den Bienchen bleibt offen die werden den Schimmel ja nicht übertragen haben oder stecken die Schimmelpilze schon in der Blüte und werden von den Bienchen weiter getragen??

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