Aronia – eine Rarität beginnt zu blühen

von: am 19.04.2007, 15:11 Uhr in Aroniatagebuch,Tagebuch

Beim Gang zum Apfelbaum bin ich heute regelrecht über einen kleinen, einsamen Aroniastrauch gestolpert, und mußte ihn gleich fotografieren. Damit hat sich auch die Frage von Kirstin geklärt, was der Holzmüller da draußen auf der Wiese wohl macht. Und Blogleser Carsten hat es denn auch richtig beantwortet.

Den jungen Aroniabaum hatte Gisela Walther im vergangenen Herbst dort gepflanzt. Er war übriggeblieben von der Preisverleihung anläßlich des 1. Walther-Skater-Cups im vergangenen Jahr auf dem Gelände der Kelterei. Wenn wir Zeit haben, werden wir dazu noch ein Video veröffentlichen.

Zurück zum Aroniastrauch. Ich habe mir gedacht, wenn ich sowieso schon zum Apfelbaum gehe, um das Heranwachsen des Apfels für das Apfeltagebuch zu fotografieren, dann kann ich auch gleich die Aroniabeere mit ablichten. Und damit ist auch ein Aroniatagebuch geboren…:D





Kommentare

7 Kommentare
  1. Ingmar Kaufmann 9. Mai 2006, 16:53

    Hey das Aroniatagebuch war meine Idee! Dafür ist mein Strauch schneller im Wachstum als der Arnsdorfer. :-)

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  2. Carsten 9. Mai 2006, 19:43

    *psssst* der erste Link führt in den Adminbereich und damit für uns unpriveligierte vor die Wand.

    Seh ja jetzt erst, dass ihr sogar bei flickr euer Apfeltagebuch führt. Das is mal ne schicke Variante zu den sonst üblichen täglichen Gesichtsfotos. Beim Apfel ändert sich bestimmt auch mehr. :)

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  3. Jörg Holzmüller (ehemaliger Mitstreiter) 9. Mai 2006, 19:50

    Danke! Wenn ich euch nicht hätte. 😉

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  4. Lino 9. Mai 2006, 21:46

    Ist Aronia wirklich so rar? Falls ja, dann habt ihr mit dem Saftblog was gutes getan, ich habe 12 Aroniapflanzen ausgesäht. Mal sehen wie die sich machen. Sind aber noch ganz klein und putzig. Von Blüte noch keine Spur.

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  5. Jörg Holzmüller (ehemaliger Mitstreiter) 9. Mai 2006, 23:14

    Aronia ist bei neun von zehn Menschen unbekannt. Das sind meine ganz persönlichen Erfahrungen, wenn ich über die Aroniabeere mit Menschen spreche. Älter, und damit meine ich Menschen über 80 Jahre, erinnern sich manchmal, daß die Beere auch zu Konfitüre oder Marmelade verarbeitet worden ist. Das ist lange her.

    In erster Linie wurde und wird die Aroniabeere als Farbstoff für die Lebensmittelindustrie eingesetzt. Die Nachfrage danach ist in Deutschland in den vergangenen Jahren kontinuierlich zurückgegangen. So sind nur noch wenige Plantagen übrig geblieben. Meines Wissens gibt es in Deutschland lediglich noch fünf Anbaufelder, die alle in Sachsen liegen. Lediglich in Osteuropa, wo die Aroniabeere als Heilmittel und Medizin einen hohen Stellenwert inne hat, gibt es noch größere Bestände.

    Wenn jemand noch weitere Aroniaplantagen kennt, würde ich mich freuen, wenn ihr uns das mitteilt.

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  6. jens 9. Mai 2006, 23:42

    Gibt es denn Ideen, eine Ausweitung der Anbauflächen regional zu unterstützen?

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  7. Andreas Rapp 30. November 2011, 22:15

    Säfte sind prima! Keine Frage. Was haltet ihr von obstlichen Chutneys?

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