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	<title>Kommentare zu: Im Frostablog&#8230;</title>
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	<description>gesunde Obstsäfte seit 1927</description>
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		<title>Von: Jens Bartusch (Produktmanagement) [FRoSTA]</title>
		<link>http://www.walthers.de/2007/04/im_frostablog/comment-page-1/#comment-14146</link>
		<dc:creator>Jens Bartusch (Produktmanagement) [FRoSTA]</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Apr 2007 16:11:54 +0000</pubDate>
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		<description>Palmöl setzen einige unserer Lieferanten normalerweise zum Braten oder Frittieren ein. Einige konnten wir überzeugen extra für uns auf andere Öle zu wechseln, aber leider nicht alle. Und das immer dann, wenn die von uns benötigte Menge für den Lieferanten eher klein ist. Z.B. werden bei Kartoffeln irrsinnige Mengen mit riesigen Maschinen geschält, frittiert und gefrostet, sodass der Lieferant unsere Menge vorweg laufen läßt und dann für die Kartoffelindustrie produziert. Da ist es für ihn ein zu großer Aufwand (Kosten!), dass Öl zu wechseln.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Palmöl setzen einige unserer Lieferanten normalerweise zum Braten oder Frittieren ein. Einige konnten wir überzeugen extra für uns auf andere Öle zu wechseln, aber leider nicht alle. Und das immer dann, wenn die von uns benötigte Menge für den Lieferanten eher klein ist. Z.B. werden bei Kartoffeln irrsinnige Mengen mit riesigen Maschinen geschält, frittiert und gefrostet, sodass der Lieferant unsere Menge vorweg laufen läßt und dann für die Kartoffelindustrie produziert. Da ist es für ihn ein zu großer Aufwand (Kosten!), dass Öl zu wechseln.</p>
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		<title>Von: URS</title>
		<link>http://www.walthers.de/2007/04/im_frostablog/comment-page-1/#comment-14145</link>
		<dc:creator>URS</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Apr 2007 13:40:31 +0000</pubDate>
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		<description>Oh, das mit dem Hartz-Empfänger möchte ich zurücknehmen. Es lief gestern ein Beitrag im mdr (ja, zum Bügeln läuft der Fernseher) über einige bedauernswerte Leute, die nun wirklich unverschuldet kein Geld haben. Wenn man da doch etwas machen könnte, außer seinem Bundestagsabgeordneten zensiert!

Übrigens werden wir mit zwei Personen von 500g Frosta nicht satt. Für mich gilt auch die 3-Euro-Grenze nicht. Wie wäre es mit einem 2,99€-Beutel zu 500g, und einem 3,99€-Beutel mit 750g? Aber das schreibe ich lieber ins Frosta-Blog...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oh, das mit dem Hartz-Empfänger möchte ich zurücknehmen. Es lief gestern ein Beitrag im mdr (ja, zum Bügeln läuft der Fernseher) über einige bedauernswerte Leute, die nun wirklich unverschuldet kein Geld haben. Wenn man da doch etwas machen könnte, außer seinem Bundestagsabgeordneten zensiert!</p>
<p>Übrigens werden wir mit zwei Personen von 500g Frosta nicht satt. Für mich gilt auch die 3-Euro-Grenze nicht. Wie wäre es mit einem 2,99€-Beutel zu 500g, und einem 3,99€-Beutel mit 750g? Aber das schreibe ich lieber ins Frosta-Blog&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: URS</title>
		<link>http://www.walthers.de/2007/04/im_frostablog/comment-page-1/#comment-14144</link>
		<dc:creator>URS</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2007 12:43:41 +0000</pubDate>
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		<description>@Edi Appel: Sie finden, daß Lebensmittel in Deutschland zu teuer sind?
Gut, dann kaufen Sie halt bei Alidl das chinesische Saftkonzentrat. Ich fürchte dabei immer, daß da irgendwelche seltsamen Stoffe drin sind, auf die noch nicht geprüft wird.
Kaufen Sie halt beim Selbstbedienungs-Backladen die von kaum Versicherungs- und nicht-Steuerzahlenden Aushilfen aufgebackenen Teigrohlinge aus Polen, die einige Tage und hunderte von Kilometern auf der Autobahn hinter sich haben. Die schmecken zwar teilweise wie Pappe, sind aber billig. &quot;Billig&quot;, nicht &quot;Günstig&quot;.
Kaufen Sie halt beim Diskounter die abgepackten Fleischbrocken unbekannten Ursprungs, die auf saugfähiger Unterlage liegen, damit das wieder herausgelaufene Wasser wenigstens ein wenig zum Gewicht beiträgt.
Kaufen Sie halt im Midea-Markt (die mit der blöden Werbung) die B-Ware der Elekro-Hersteller, die garantiert ein Jahr weniger hält als aus dem guten Einzelhandel und mit guten Service.

Und dann treffen Sie sich zum Grillen mit billigen Würstchen mit dem arbeitslosen Nachbarn, und lassen sich von ihm erklären, warum ihn seine Firma rausgeschmissen hat.

Früher haben die Leute sich einen Mercedes gekauft, weil das Auto jahrelang und hunderttausende von Kilometern hielt. Und dann kamen die Einsparer. Hier ein Test weniger, da ein paar Mikrometer weniger, dort eine gut funktionierende Arbeitsgruppe weniger und nach Asien verschoben, und schon geht es mit der Qualität nach unten. Was haben Opel und Volkswagen gestöhnt, als nach massiven Einsparungswellen plötzlich die Reklamationen zunahmen und  die Leute andere Automarken entdeckten.

Herr Appel, investieren Sie in qualitative Produkte, möglichst aus Ihrer Region. Das stärkt den Wirtschaftsraum Deutschland und wirkt sich im Endeffekt auf Ihre Krankenkassenzahlungen und Ihre Rente aus -- auch wenn kurzfristig etwas weniger Geld im Geldbeutel übrigbleibt.

Sollten Sie allerdings nur Zahlungen durch Gesetze, die auf den vorbestraften Veruntreuer Peter Hartz zurückgehen, bekommen &#8211; nehmen Sie Ihren Bundestagsabgeordneten ind die Zange, protestieren Sie nicht nur im stillen Kämmerlein und tauschen Sie den Fernseher durch Bücher aus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Edi Appel: Sie finden, daß Lebensmittel in Deutschland zu teuer sind?<br />
Gut, dann kaufen Sie halt bei Alidl das chinesische Saftkonzentrat. Ich fürchte dabei immer, daß da irgendwelche seltsamen Stoffe drin sind, auf die noch nicht geprüft wird.<br />
Kaufen Sie halt beim Selbstbedienungs-Backladen die von kaum Versicherungs- und nicht-Steuerzahlenden Aushilfen aufgebackenen Teigrohlinge aus Polen, die einige Tage und hunderte von Kilometern auf der Autobahn hinter sich haben. Die schmecken zwar teilweise wie Pappe, sind aber billig. &#8220;Billig&#8221;, nicht &#8220;Günstig&#8221;.<br />
Kaufen Sie halt beim Diskounter die abgepackten Fleischbrocken unbekannten Ursprungs, die auf saugfähiger Unterlage liegen, damit das wieder herausgelaufene Wasser wenigstens ein wenig zum Gewicht beiträgt.<br />
Kaufen Sie halt im Midea-Markt (die mit der blöden Werbung) die B-Ware der Elekro-Hersteller, die garantiert ein Jahr weniger hält als aus dem guten Einzelhandel und mit guten Service.</p>
<p>Und dann treffen Sie sich zum Grillen mit billigen Würstchen mit dem arbeitslosen Nachbarn, und lassen sich von ihm erklären, warum ihn seine Firma rausgeschmissen hat.</p>
<p>Früher haben die Leute sich einen Mercedes gekauft, weil das Auto jahrelang und hunderttausende von Kilometern hielt. Und dann kamen die Einsparer. Hier ein Test weniger, da ein paar Mikrometer weniger, dort eine gut funktionierende Arbeitsgruppe weniger und nach Asien verschoben, und schon geht es mit der Qualität nach unten. Was haben Opel und Volkswagen gestöhnt, als nach massiven Einsparungswellen plötzlich die Reklamationen zunahmen und  die Leute andere Automarken entdeckten.</p>
<p>Herr Appel, investieren Sie in qualitative Produkte, möglichst aus Ihrer Region. Das stärkt den Wirtschaftsraum Deutschland und wirkt sich im Endeffekt auf Ihre Krankenkassenzahlungen und Ihre Rente aus &#8212; auch wenn kurzfristig etwas weniger Geld im Geldbeutel übrigbleibt.</p>
<p>Sollten Sie allerdings nur Zahlungen durch Gesetze, die auf den vorbestraften Veruntreuer Peter Hartz zurückgehen, bekommen &ndash; nehmen Sie Ihren Bundestagsabgeordneten ind die Zange, protestieren Sie nicht nur im stillen Kämmerlein und tauschen Sie den Fernseher durch Bücher aus.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Susanne</title>
		<link>http://www.walthers.de/2007/04/im_frostablog/comment-page-1/#comment-14143</link>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2007 06:49:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">#comment-14143</guid>
		<description>@Frank: Palmöl enthält einen hohen Anteil gesättigter Fettsäuren. Davon nehmen die meisten ohnehin schon zu viel zu sich. 

Die Paella war übrigens sehr lecker. Die Menge, die hier an Palmöl verwendet wird, soll auch nicht überbewertet werden.
Mich würde halt interessieren, weshalb hier kein Olivenöl anstelle von Palmöl verwendet werden kann. Könnte das mit der Konsistenz der Fette zusammenhängen?
Warum muss überhaupt das Fett mit in die Packung? Reicht es nicht, bei der Zubereitung zu Hause etwas Olivenöl zu verwenden? 
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Frank: Palmöl enthält einen hohen Anteil gesättigter Fettsäuren. Davon nehmen die meisten ohnehin schon zu viel zu sich. </p>
<p>Die Paella war übrigens sehr lecker. Die Menge, die hier an Palmöl verwendet wird, soll auch nicht überbewertet werden.<br />
Mich würde halt interessieren, weshalb hier kein Olivenöl anstelle von Palmöl verwendet werden kann. Könnte das mit der Konsistenz der Fette zusammenhängen?<br />
Warum muss überhaupt das Fett mit in die Packung? Reicht es nicht, bei der Zubereitung zu Hause etwas Olivenöl zu verwenden?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Frank Ehlerding (FRoSTA)</title>
		<link>http://www.walthers.de/2007/04/im_frostablog/comment-page-1/#comment-14142</link>
		<dc:creator>Frank Ehlerding (FRoSTA)</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Apr 2007 19:33:55 +0000</pubDate>
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		<description>@ Kirstin Walther
Ich schreibe ja eher selber bei uns im Blog Beiträge, als dass ich mal in andere Blogs gehe und mir ansehe, was da so läuft. Aber alleine schon wegen diesen genialen Ruskin-Zitats hat es sich gelohnt, mal wieder hier reinzuschauen. 

@ Susanne
Ich bin zwar von FRoSTA, leider aber nur ein handelsüblicher Controller und kein Lebensmittelfachmann. Deshalb muss ich zugeben, weiß ich nicht, was es mit dem Palmöl auf sich hat. (Ich wusste noch nicht mal, dass wir so was verwenden.) Was soll denn dagegen sprechen?
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Kirstin Walther<br />
Ich schreibe ja eher selber bei uns im Blog Beiträge, als dass ich mal in andere Blogs gehe und mir ansehe, was da so läuft. Aber alleine schon wegen diesen genialen Ruskin-Zitats hat es sich gelohnt, mal wieder hier reinzuschauen. </p>
<p>@ Susanne<br />
Ich bin zwar von FRoSTA, leider aber nur ein handelsüblicher Controller und kein Lebensmittelfachmann. Deshalb muss ich zugeben, weiß ich nicht, was es mit dem Palmöl auf sich hat. (Ich wusste noch nicht mal, dass wir so was verwenden.) Was soll denn dagegen sprechen?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Horst (Leben ohne Diät)</title>
		<link>http://www.walthers.de/2007/04/im_frostablog/comment-page-1/#comment-14130</link>
		<dc:creator>Horst (Leben ohne Diät)</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Apr 2007 12:41:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">#comment-14130</guid>
		<description>@Jörg: Gerne, das Buch geht morgen auf die Reise.

@Preisdiskussion:
Die deutschen sind wirklich Weltmeister im &quot;Beim-Essen-sparen&quot;. Ich finde übrigens, dass nicht nur Fleisch viel zu billig ist (im konventionellen Bereich). Wer im Winter Erdbeeren will, sollte ruhig teuer dafür bezahlen. Billig sollte nur das sein, was regional und sessional gerade verfügbar ist. Die Ausweitung des Preiskrieges auf die Bio-Branche ist leider sehr unschön. Die Qualität leidet, was aber erst beim genauen Blick offenbar wird.
Ich sehe ein, dass viele auch einfach zum billigsten greifen müssen, weil sie sonst nicht über die Runden kommen. Werden diese dann krank, übernimmt die Allgemeinheit die Kosten. Hier müsste man bereits vorher ansetzen und Folgekosten (für Gesundheit und Umwelt) in die Produkte einrechnen. Dann gäbe es keine billigen Lebensmittel mehr. 
Beispiel: Ich selbst litt an Bluthochdruck und auf Medikamente angewiesen. Diese werden problemlos von der Krankenkasse gezahlt. Nun ernähre ich mich zu 99% biologisch und komme ohne die Medikamente aus. Den Mehrpreis muss ich aber selbst tragen. 

Naja... genug davon... </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Jörg: Gerne, das Buch geht morgen auf die Reise.</p>
<p>@Preisdiskussion:<br />
Die deutschen sind wirklich Weltmeister im &#8220;Beim-Essen-sparen&#8221;. Ich finde übrigens, dass nicht nur Fleisch viel zu billig ist (im konventionellen Bereich). Wer im Winter Erdbeeren will, sollte ruhig teuer dafür bezahlen. Billig sollte nur das sein, was regional und sessional gerade verfügbar ist. Die Ausweitung des Preiskrieges auf die Bio-Branche ist leider sehr unschön. Die Qualität leidet, was aber erst beim genauen Blick offenbar wird.<br />
Ich sehe ein, dass viele auch einfach zum billigsten greifen müssen, weil sie sonst nicht über die Runden kommen. Werden diese dann krank, übernimmt die Allgemeinheit die Kosten. Hier müsste man bereits vorher ansetzen und Folgekosten (für Gesundheit und Umwelt) in die Produkte einrechnen. Dann gäbe es keine billigen Lebensmittel mehr.<br />
Beispiel: Ich selbst litt an Bluthochdruck und auf Medikamente angewiesen. Diese werden problemlos von der Krankenkasse gezahlt. Nun ernähre ich mich zu 99% biologisch und komme ohne die Medikamente aus. Den Mehrpreis muss ich aber selbst tragen. </p>
<p>Naja&#8230; genug davon&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stephan Janosch</title>
		<link>http://www.walthers.de/2007/04/im_frostablog/comment-page-1/#comment-14129</link>
		<dc:creator>Stephan Janosch</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Apr 2007 12:40:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">#comment-14129</guid>
		<description>Wenn die Kluft zwischen Arm und Reich immer weiter wird, dann sind die Reichen eben in der Lage, sich deutschen Biosprit zu leisten. Hohes Einkommen, bedeutet in dem Falle hohes Ausgabepotential.

In der heutigen (gewünschten?) Ellenbogengesellschaft führt das eben auch  zur Konkurrenz um Landfläche. Hohe Nachfrage (Ölpflanzen statt Lebenmittel) erzeugt hohe Preise.

Ob das noch etwas mit gesundem Sozialverhalten zu tun hat, das bleibt offen. 

Darüber muss deutlich mehr diskutiert werden. Aber in den privatwirtschaftlichen Medienkanälen findet das nicht statt. Je tiefer das Niveau, desto mehr Quote. Und die Zielgruppe vom &quot;Bildungsfernsehen&quot; sollte ja auch klar sein. Der typische &quot;Nur-Alidl-Käufer&quot;-Cola-Chips-Bier-Tütensuppenkäufer ist es eventuell nicht.


</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Kluft zwischen Arm und Reich immer weiter wird, dann sind die Reichen eben in der Lage, sich deutschen Biosprit zu leisten. Hohes Einkommen, bedeutet in dem Falle hohes Ausgabepotential.</p>
<p>In der heutigen (gewünschten?) Ellenbogengesellschaft führt das eben auch  zur Konkurrenz um Landfläche. Hohe Nachfrage (Ölpflanzen statt Lebenmittel) erzeugt hohe Preise.</p>
<p>Ob das noch etwas mit gesundem Sozialverhalten zu tun hat, das bleibt offen. </p>
<p>Darüber muss deutlich mehr diskutiert werden. Aber in den privatwirtschaftlichen Medienkanälen findet das nicht statt. Je tiefer das Niveau, desto mehr Quote. Und die Zielgruppe vom &#8220;Bildungsfernsehen&#8221; sollte ja auch klar sein. Der typische &#8220;Nur-Alidl-Käufer&#8221;-Cola-Chips-Bier-Tütensuppenkäufer ist es eventuell nicht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Manuel</title>
		<link>http://www.walthers.de/2007/04/im_frostablog/comment-page-1/#comment-14128</link>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Apr 2007 11:16:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">#comment-14128</guid>
		<description>Kirstin, danke.

Du &quot;sparst&quot; mir einen Großteil meines Kommentars ;-)

Ich möchte bei der Abwärtsspirale noch etwas hinzufügen. Dadurch, dass &quot;Die große und noch zunehmende Akzeptanz der Discounter wie z. B. Aldi und Lidl [...] eine andere Sprache [sprechen&quot;], kriegen wir eine weitere Abwärtsspirale. Bauern bauen kein Gemüse/Obst mehr an, weil es sich nicht mehr lohnt. Stattdessen wird das Feld für Bio-Kraftstoff genutzt. Folge: Lebensmittel werden teurer, damit wir weiter halbwegs bezahlbares (Bio)Benzin haben. Frage, rhetorisch: was ist wichtiger, essen oder autofahren?!?

Zweiter Trend: Dadurch, dass so viele Leute bei &quot;Aldidl&quot; kaufen, prekarisieren sie sich auf Dauer selbst. Arbeitsplätze fallen weg (durch Automatisierung, durch fehlende Zulieferer, durch Abwanderung etc.), Einkaufsmöglichkeiten werden eingeschränkt (weil der kleine Markt um die Ecke verschwindet - und fahrt mal mit dem Fahrrad nach &quot;draussen&quot; ins EKZ), die Löhne sinken (Fragt mal Mitarbeiter der Schwarz-Gruppe, was sie denn so verdienen), die Qualität der Lebensmittel sinkt (Gammelfleisch etc.).

Und dann heisst es immer wieder, wenn es ums Sparen geht: Also, als erstes schränke ich mich beim Essen  ein. 

Warum nicht gleich das &quot;Denken&quot; einschränken?!?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kirstin, danke.</p>
<p>Du &#8220;sparst&#8221; mir einen Großteil meines Kommentars <img src='http://www.walthers.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich möchte bei der Abwärtsspirale noch etwas hinzufügen. Dadurch, dass &#8220;Die große und noch zunehmende Akzeptanz der Discounter wie z. B. Aldi und Lidl [...] eine andere Sprache [sprechen"], kriegen wir eine weitere Abwärtsspirale. Bauern bauen kein Gemüse/Obst mehr an, weil es sich nicht mehr lohnt. Stattdessen wird das Feld für Bio-Kraftstoff genutzt. Folge: Lebensmittel werden teurer, damit wir weiter halbwegs bezahlbares (Bio)Benzin haben. Frage, rhetorisch: was ist wichtiger, essen oder autofahren?!?</p>
<p>Zweiter Trend: Dadurch, dass so viele Leute bei &#8220;Aldidl&#8221; kaufen, prekarisieren sie sich auf Dauer selbst. Arbeitsplätze fallen weg (durch Automatisierung, durch fehlende Zulieferer, durch Abwanderung etc.), Einkaufsmöglichkeiten werden eingeschränkt (weil der kleine Markt um die Ecke verschwindet &#8211; und fahrt mal mit dem Fahrrad nach &#8220;draussen&#8221; ins EKZ), die Löhne sinken (Fragt mal Mitarbeiter der Schwarz-Gruppe, was sie denn so verdienen), die Qualität der Lebensmittel sinkt (Gammelfleisch etc.).</p>
<p>Und dann heisst es immer wieder, wenn es ums Sparen geht: Also, als erstes schränke ich mich beim Essen  ein. </p>
<p>Warum nicht gleich das &#8220;Denken&#8221; einschränken?!?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Kirstin Walther</title>
		<link>http://www.walthers.de/2007/04/im_frostablog/comment-page-1/#comment-14132</link>
		<dc:creator>Kirstin Walther</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Apr 2007 06:30:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">#comment-14132</guid>
		<description>An Herrn Appel:
Zur Preisthematik zunächst ein mE bemerkenswertes Zitat von John Ruskin (1819-1900):

&quot;Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte. Die Menschen, die sich nur am Preis orientieren werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.
Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zuviel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.
Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu
erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das
Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.&quot;

Die DM-Euro-Sache ist klar, das wundert mich manchmal auch. Aber man sollte, gerade bei Lebensmitteln als Verbraucher etwas über den Tellerrand schauen. Warum gibt es wohl Gammelfleischskandale und Pestizidprobleme bei Obst und Gemüse? Weil die Hersteller Lust haben dem Verbraucher die Gesundheit kaputt zu machen? Oder vielleicht deswegen, weil der Handel meint, daß er die Preise für den Kunden so niedrig wie möglich halten muß und der Hersteller anfängt Kompromisse zu machen, weil er extrem abhängig ist und ihm das Wasser bis zum Hals steht? Das ist keine Entschuldigung, aber es ist eine Spirale, die nach unten führt. Weil Fleisch so billig ist, wird auch viel zu viel davon gegessen, worüber sich unser Gesundheitssystem nicht sehr freut. Immerhin bezahlen Sie mit, wenn Ihr Nachbar keinen Wert auf sein Wohlbefinden legt...

Deutsche trinken ca. 30 Liter Apfelsaft (Weltmeister) im Jahr. Wissen Sie wo der Großteil in Form von billigem Apfelsaftkonzentrat davon herkommt? Aus China! Warum?

Tja, so viele Äpfel wachsen in Deutschland nicht und kein Bauer ist in der Lage zu den Konditionen, wie die Chinesen anzubieten, da kann er spritzen wie er will. Und wenn es noch Unternehmen gibt, die die einheimischen Äpfel noch selber pressen, dann haben die es ganz schön schwer, weil es natürlich unmöglich ist so billig zu produzieren, daß ein Liter dann für 0,50 Euro im Laden (z.B. Aldi) steht. Welche Alternativen hat man dann? Entweder billiges Konzentrat einführen und am besten die Produktion gleich ins Ausland verlegen, da sind die Arbeiter viel billiger. Wollen Sie weniger Arbeitslosigkeit in Deutschland? Die Lösung ist ziemlich einfach, finde ich...

Billige Lebensmittel sind ok, aber man sollte sich der Konsequenzen bewußt sein, wenn man immer so billig wie möglich kauft. Für sich (Gesundheit) und für die Gesellschaft.

Wenn ich sage, daß Lebensmittel in Deutschland viel zu billig ist, dann drückt sich das aus im Verhältnis zwischen Einkommen und Ausgaben für Lebensmittel und das ist gesunken. Vermutlich aber nicht, weil die Leute weniger essen...

Einen interessanten Link gibt es hierzu beim Bauernverband.

Das Schlimme ist: Was im konventionellen Bereich leider schon Normalität ist, findet jetzt auch im Biosegment statt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>An Herrn Appel:<br />
Zur Preisthematik zunächst ein mE bemerkenswertes Zitat von John Ruskin (1819-1900):</p>
<p>&#8220;Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte. Die Menschen, die sich nur am Preis orientieren werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.<br />
Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zuviel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.<br />
Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu<br />
erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das<br />
Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.&#8221;</p>
<p>Die DM-Euro-Sache ist klar, das wundert mich manchmal auch. Aber man sollte, gerade bei Lebensmitteln als Verbraucher etwas über den Tellerrand schauen. Warum gibt es wohl Gammelfleischskandale und Pestizidprobleme bei Obst und Gemüse? Weil die Hersteller Lust haben dem Verbraucher die Gesundheit kaputt zu machen? Oder vielleicht deswegen, weil der Handel meint, daß er die Preise für den Kunden so niedrig wie möglich halten muß und der Hersteller anfängt Kompromisse zu machen, weil er extrem abhängig ist und ihm das Wasser bis zum Hals steht? Das ist keine Entschuldigung, aber es ist eine Spirale, die nach unten führt. Weil Fleisch so billig ist, wird auch viel zu viel davon gegessen, worüber sich unser Gesundheitssystem nicht sehr freut. Immerhin bezahlen Sie mit, wenn Ihr Nachbar keinen Wert auf sein Wohlbefinden legt&#8230;</p>
<p>Deutsche trinken ca. 30 Liter Apfelsaft (Weltmeister) im Jahr. Wissen Sie wo der Großteil in Form von billigem Apfelsaftkonzentrat davon herkommt? Aus China! Warum?</p>
<p>Tja, so viele Äpfel wachsen in Deutschland nicht und kein Bauer ist in der Lage zu den Konditionen, wie die Chinesen anzubieten, da kann er spritzen wie er will. Und wenn es noch Unternehmen gibt, die die einheimischen Äpfel noch selber pressen, dann haben die es ganz schön schwer, weil es natürlich unmöglich ist so billig zu produzieren, daß ein Liter dann für 0,50 Euro im Laden (z.B. Aldi) steht. Welche Alternativen hat man dann? Entweder billiges Konzentrat einführen und am besten die Produktion gleich ins Ausland verlegen, da sind die Arbeiter viel billiger. Wollen Sie weniger Arbeitslosigkeit in Deutschland? Die Lösung ist ziemlich einfach, finde ich&#8230;</p>
<p>Billige Lebensmittel sind ok, aber man sollte sich der Konsequenzen bewußt sein, wenn man immer so billig wie möglich kauft. Für sich (Gesundheit) und für die Gesellschaft.</p>
<p>Wenn ich sage, daß Lebensmittel in Deutschland viel zu billig ist, dann drückt sich das aus im Verhältnis zwischen Einkommen und Ausgaben für Lebensmittel und das ist gesunken. Vermutlich aber nicht, weil die Leute weniger essen&#8230;</p>
<p>Einen interessanten Link gibt es hierzu beim Bauernverband.</p>
<p>Das Schlimme ist: Was im konventionellen Bereich leider schon Normalität ist, findet jetzt auch im Biosegment statt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Doc Sarah Schons</title>
		<link>http://www.walthers.de/2007/04/im_frostablog/comment-page-1/#comment-14131</link>
		<dc:creator>Doc Sarah Schons</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Apr 2007 22:38:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">#comment-14131</guid>
		<description>nochmal @ Edi Appel - diesmal bezogen auf Ihr posting an Frau Walther:

Ich kaufe seit ewig bei ALDI - ja, und auch mein klassischer Warenkorb ging 1:1 von DM in EURO über - selbst dort. 
Dennoch: etliche Nahrungsmittel sind in Deutschland zu billig. Besonders die tiereischen Ursprungs.
Mir stockt zB jedes Jahr zu Weihnachten das Blut in den Adern, wenn ich dort Hummer für 4,99 sehe. .. Tierische Produkte sind definitiv zu billig - egal wo - und verführen daher nicht nur zu Ressourcenverschwendung.
Think Big - im 360 Grad Winkel - interssante Infos über die Kausalitäten und Folgen liefert eine unbequeme Wahrheit auf linkliste und im Blog...

Wie sagte Brecht: &quot;Der Mensch lebt für das Extra&quot;. Das &quot;Extra&quot; ist kein Extra mehr, wenn es zu dumping Preisen angeboten wird und dabei die ökologische Katastrophe vorantreibt..

Die gute alte, vorwiegend pflanzliche Ernährung &quot;von der Scholle&quot; ist immer noch die sinnvollste... :-)

</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>nochmal @ Edi Appel &#8211; diesmal bezogen auf Ihr posting an Frau Walther:</p>
<p>Ich kaufe seit ewig bei ALDI &#8211; ja, und auch mein klassischer Warenkorb ging 1:1 von DM in EURO über &#8211; selbst dort.<br />
Dennoch: etliche Nahrungsmittel sind in Deutschland zu billig. Besonders die tiereischen Ursprungs.<br />
Mir stockt zB jedes Jahr zu Weihnachten das Blut in den Adern, wenn ich dort Hummer für 4,99 sehe. .. Tierische Produkte sind definitiv zu billig &#8211; egal wo &#8211; und verführen daher nicht nur zu Ressourcenverschwendung.<br />
Think Big &#8211; im 360 Grad Winkel &#8211; interssante Infos über die Kausalitäten und Folgen liefert eine unbequeme Wahrheit auf linkliste und im Blog&#8230;</p>
<p>Wie sagte Brecht: &#8220;Der Mensch lebt für das Extra&#8221;. Das &#8220;Extra&#8221; ist kein Extra mehr, wenn es zu dumping Preisen angeboten wird und dabei die ökologische Katastrophe vorantreibt..</p>
<p>Die gute alte, vorwiegend pflanzliche Ernährung &#8220;von der Scholle&#8221; ist immer noch die sinnvollste&#8230; <img src='http://www.walthers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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