Ein zweiter Kühlcontainer für das Beerenobst

von: am 18.06.2007, 13:47 Uhr in Die Kelterei,Videos


Link: sevenload.com

Kurz vor Beginn der Beerenernte haben wir jetzt einen zweiten Kühlcontainer bekommen. Den brauchen wir, weil wir mehr Obst verarbeiten. Es ist ja bei uns so, dass besonders viele Privatleute ihr Obst bei uns in kleinen Mengen vorbeibringen. Bei Johannisbeeren ist das eben oft nur ein Eimer oder so. Oder bei Rhabarber eben auch nur acht oder zehn Stengel. Diese kleinen Mengen stellen wir dann zum Sammeln für kurze Zeit in den Kühlcontainer, weil unsere Saftpresse schon zwei Tonnen Obst für einen Pressvorgang braucht. Somit bleibt das Obst frisch und kann dennoch zeitnah gepresst werden.

Es war schon hochspannend, wie ein riesiger Kran den Container vom Lkw zentimetergenau auf den Tage zuvor mit einem Fundament versehenen Standplatz setzte.





Kommentare

8 Kommentare
  1. Andreas Schmid 18. Juni 2007, 21:10

    Sehr schönes Video. :) Cool, wie er den Container über den Baum gehoben hat.

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  2. Vangelis 18. Juni 2007, 21:16

    Diese Kühlcontainer sind echt Gold wert. Diese habe ich schon sehr oft Kennenlernen dürfen :-)

    Überrascht war ich das ihr echt auch von Privatleuten ankauft, eigentlich schade das in deutschen Gärten immer weniger selbst angebaut wird. In den meisten Gärten sieht man nur noch Rasen und immer weniger Obstbäume. Ich persönlich liebe Brombeeren und Stachelbeeren :-)

    Grus Van

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  3. Jowo of Avalon (Doc Blog Dog) 18. Juni 2007, 22:14

    BAGGAFAAAAAHN!!!

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  4. Achi of Avalon (Doc Blog Dog) 18. Juni 2007, 22:17

    Fast so gut wie live, dieser Film, werter Jörg!
    Aber wie Sie lesen, ist Jowo kaum mehr zu halten… Er will´s jetzt wirklich wissen.
    In absehbarer Zeit werden wir also Arnsdorf einen kleinen Besuch abstatten.
    Bloggertreff im Kühlcontainer…

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  5. Biggi 18. Juni 2007, 23:45

    Das mit dem Privatleute-Obst, verkaufen die euch ihren Eimer Johannisbeeren oder ihre fünf Stangen Rhabarber? Oder spenden die das Obst,weil sie es sonst nur wegwerfen würden? Ich weiß gerade nicht, wie ich mir das vorstellen soll??

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  6. Biggi 18. Juni 2007, 23:46

    Und dann – was bringt denn ein Eimer Johannisbeeren? Undwie krieg ich Johanniseeren frisch genug vom Niederrhein nach Sachsen? ;)))

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  7. Jörg Holzmüller (ehemaliger Mitstreiter) 19. Juni 2007, 09:48

    @Biggi: Das Obst von Privatleuten verarbeiten wir im sogenannten Lohnmosttausch zu Säften und Nektaren. Kurz gesagt muß man sich das so vorstellen: Du bringst uns Obst und bekommst dafür günstigen Saft. Du bezahlst nur die Verarbeitung des Obstes. Genaueres dazu kannst du hier lesen. Und weil es mehrere tausend Privatleute sind, die uns ihr Obst bringen, sind es natürlich auch viele, viele Eimer Johannisbeeren oder auch Rhabarberstangen täglich, die schnell die Menge ergeben, um die Presse auszulasten. Sehenswert dazu ist auch dieser ZDF-Beitrag, der im Herbst des vergangenen Jahres bei uns gedreht wurde.

    Neben diesem Lohnmosttausch ist es aber auch so, daß wir Obst auch grundsätzlich von Privaten aufkaufen. Dieses Obst ist qualitativ das hochwertigste, was man zur Saftverarbeitung bekommen kann. Sortenvielfalt, ungespritzt, natürlich, ökologisch, aus der Region. Frisches Obst wie es eigentlich sein sollte und nicht wie es heute oft optimiert für den Lebensmittelhandel “hergestellt” wird – egal ob bio oder konventionell.

    Und weil wir als kleine Kelterei eben auch Abnehmer dieser geringen Obstmengen von Privatleuten sind, machen sich diese die Mühe und erhalten ihre alten Obstbestände. So funktioniert eben auch ein Kreislauf außerhalb der Globalisierung. In kaum einer anderen Region wirst Du z.B. soviele Bestände an alten Streuobstwiesen finden. Passend zum Thema ist vor wenigen Tagen ein Artikel in der Sächsischen Zeitung erschienen mit der Überschrift „Kelterei Walther kämpft für den Erhalt alter Obstsorten“. Hoffentlich kann man den Artikel lesen, weil wir ihn nur abfotografieren konnten.

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  8. ednong 24. Juni 2007, 16:05

    Wow, ich hoffe jedoch, der Baum hat nicht arg gelitten und hat nur einen Ast verloren?

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