Callcenter?
von: Kirstin Walther am 26.10.2007, 12:12 Uhr in Die Kelterei
Ab wann lohnt sich das denn? Wir liegen heute bei 50 Anrufen pro Stunde – also durchgekommenen Anrufern. Heute arbeitet sozusagen niemand, sondern alles telefoniert. Deswegen meine Bitte um Verständnis, wenn das Durchkommen etwas schwieriger ist.
Bloß gut, daß morgen Wochenende ist.


50 Anrufe pro Stunde??
Hilfe. Und wann arbeitet ihr?
Also die Frage nach nem Callcenter ist da ja wohl redundant, oder?
Antworten
Naja, ist nur heute. Hab ne Kontaktanzeige geschaltet… hahaha. ;o)
Nein, nein, es ist ein wunderbarer Artikel über die Aroniabeere erschienen (in der Freien Presse Chemnitz), wo drinsteht, daß wir Aroniapflanzen verschicken. Das ist der Grund.
)
Antworten
LOL !!! Aronia 0800, eh?!
Ganz ohne Quatsch: ich arbeite seit über einem Jahr sehr erfolgreich mit einer “externen Telefonzentrale” (eben etwas anders, als übliche call-center), in der immer die selben beiden Mitarbeiter alle Patienteanrufe annehemen (und die komplette Terminierung übernehmen).
Seither herrscht paradiesische Ruhe in unseren Hallen und wir arbeiten die Anrufe ab, wenn wir wirklich Zeit zum Telefonieren haben. und ich verbrate keine hochqualifizierte Mitarbeiterin mehr als Telefonkraft… Lohnt sich wirklich!
Antworten
Ihr könntet natürlich auch für solche Aktionstage 2-3 Telefonplätze schaffen und dann Studenten beschäftigen; das ist besser für den Betriebsablauf (und nicht zuletzt billiger) als die ohnehin schon beschäftigten Leute das auffangen zu lassen.
Antworten
@Lino: In der Theorie klingt das ganz gut. Wenn du dann aber am Telefon die doch sehr heterogenen Fragen mitbekommst, dann weißt Du ganz schnell, daß diese Kompetenz nur in der Firma vorhanden ist. Ich habe das mit externen Mitarbeitern und Callcentern schon ein paar mal durch, und muß sagen, daß es nie meinen Anforderungen an kompetente Beratung entsprach. Ich wüßte auch nicht, wie ich Studenten in einem Briefing die Komplexität der Aroniabeere begreiflich machen sollte. Da ist es schon sinnvoller, auch und gerade unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten, das Kundengespräch im Unternehmen zu belassen.
Ich denke auch, daß ein Dialog mit Kunden für jeden Mitarbeiter Vorrang haben muß vor seinen Routinearbeiten. Wer das nicht versteht, hat nicht begriffen, wer letzendlich seinen Lohn bezahlt, nämlich der Kunde.
Nein, es ist mir eine Freude, gerade heute am Samstag den vielen Anrufern ausführlich zu antworten. Alle machen hier einen tollen Job, und das zusätzlich zum gewohnten Betriebsablauf.
Und jetzt muß ich wieder zum Telefon…
Antworten
Aaaah, ja OK. Wenn die Kunden neben der Bestellung auch noch Beratung wollen wird das mit den Callcentern schwierig…
Antworten
Das typische Callcenter ist die ideale Gelegenheit, Kunden zu verärgern.
Wenn Doc Sahra immer die selben zwei Damen beschäftigt, gehören sie ja sozusagen zur “Firma”.
Aber vielleicht ist es eine Idee, zu solchen Spitzenzeiten Studenten (wenig-Euro-Jobber) direkt bei Euch im Büro zu beschäftigen, so dass sie direkt die erfahrenen Mitarbeiter fragen können?
Antworten
Ja, ich denke als “Vorfilter” wären solche Studenten gar nicht schlecht. Allgemeine Fragen können sie selbst beantworten oder Bestellungen aufnehmen. Komplexere Fragen können dass an hauptamtliche Mitarbeiter weitergeleitet werden.
Gruß Tom
Antworten