Prof. Hademar Bankhofer über Aroniasaft: “Der schmeckt ja richtig gut!
von: am 09.12.2007, 19:12 Uhr in Aronia, Öffentlichkeit
Überraschung auf dem 1. Europäischen Präventionstag: plötzlich steht Prof. Hademar Bankhofer an unserem Aronia-Stand. “Mr. Gesundheit”, wie er oft verkürzend und seiner Mission nicht gerechtwerdend in der Öffentlichkeit genannt wird, hat über 40 Bücher zum Thema Gesundheit und vor allem auch über Vorsorge geschrieben. Die Aroniabeere kennt Prof. Bankhofer schon, und damit gehört er zu den ganz, ganz wenigen an diesem Tag, die von der sächsischen Gesundheitsbeere schon etwas wissen. Und weil er sie kennt, ist er zunächst mal skeptisch, was den Geschmack des Saftes angeht (“Den kann man doch so nicht “trinken”). Doch schon der erste Schluck sorgt für ein Lächeln auf seinem Gesicht und läßt ihn überrascht und wohlwollend äußern: “Der schmeckt ja richtig gut!”
Der junge Mann auf dem Foto zwischen mir und Prof. Bankhofer, wollte eigentlich von mir wissen, was die Aroniabeere so besonders macht. Doch bevor ich zur Antwort ansetzen kann, gibt sie Prof. Bankhofer schon. Kompetent einfach und verständlich, so daß mir die Kinnlade regelrecht runterfällt, erklärt er auf äußerst symphatische missionarische Weise die Wirkungen der Inhaltsstoffe der Aroniabeere auf die menschliche Gesundheit. Leider darf ich – wie schon öfter erwähnt – aus lebensmittelrechtlichen Gründen die Aussagen von Herrn Prof. Bankhofer bezogen auf Krankheitsbilder nicht wiedergeben. Es ist uns schlicht als Lebensmittelhersteller untersagt, auch wenn die Worte von Prof. Bankhofer absolut der Wahrheit entsprechen.
Und weil es der Tag der Prävention ist, erläutert Prof. Bankhofer auch eben noch, warum man nicht früh genug anfangen kann, Antioxidantien aufzunehmen. Wie gesagt, “Mr. Gesundheit” ist ein gefragter und vielbeschäftigter Mensch. Dennoch nimmt er sich sich gut fünf Minuten Zeit, dem unbekannten jungen Mann ausführlich auf seine Frage zu antworten – und das, ohne daß eine Fernsehkamera auf ihn gerichtet ist. Sehr symphatisch, sehr bodenständig, sehr beeindruckend! Bevor Prof. Bankhofer wieder zur nächsten Podiumsdiskussion eilt, trinkt er noch seinen Saft aus. Das Buch “Aronia – unentdeckte Heilpflanze” habe ich ihm geschenkt – ausnahmsweise!:)
NACHTRAG: Ich hatte im Nachgang des Präventionstages Prof. Bankhofer eine Saftbox mit Aroniasaft zukommen lassen. Über sein freundliche Antwort per eMail habe ich mich sehr gefreut – auch deswegen:
“Der Aronia-Gesundheits-Tank hat in der Küche schon Aufstellung genommen, und meine Frau und ich trinken jeden Tag ein Gläschen von diesem köstlichen Muttersaft.”
(Auszug aus der eMail von Professor Hademar Bankhofer)
Der “Herr Prof.” Hademar Bankhofer ist Medizinjournalist und Österreicher. Den Prof. hat man ihm mal so umgehängt, als Berufstitel, den bekommt in Österreich jeder, der fehlerfrei von Null bis Hundert zählen kann.
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Ich meine, daß die Qualifikation eines Menschen für ein bestimmtes Thema oder eine Profession nicht von einem akademischen Titel abhängig sein muß. Im Laufe meines Berufslebens bin ich immer wieder Menschen unterschiedlichster Disziplinen begegnet, die ihren akademisch vorgebildeten Kollegen und Kolleginnen auch ohne Promotion gleichwertig oder überlegen waren. Sehr oft waren es gerade diese Menschen, die vor allem in Fragen der sozialen Kompetenz mehr Weitsicht an den Tag legten.
Prof. Hademar Bankhofer wurde 1991 als Anerkennung für seine Arbeit auf dem Gebiet der Medizin und Gesundheitsvorsorge mit dem österreichischen Berufstitel Professor geehrt. Der Titel wird vom österreichischen Wissenschaftsministerium als Auszeichnung für besondere Leistungen für die Gesellschaft verliehen. Weil es in Österreich ein Berufstitel ist, wird er nicht mit dem Zusatz h. c. (ehrenhalber) geführt. Wird Herr Professor Bankhofer als “Doktor” angeredet, korrigiert er dies in der Regel von selbst.
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Hast Recht Jörg: Titel sind nicht wichtig – Qualifikation zählt. Manchmal haben Menschen auch beides
(und in Ösiland ist eh alles a bisserl anders
– ein Professor ist dort einer, der anderen etwas beibringt – und das tut Professor Bankhofer ja schon lang und mit Erfolg)
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@Sarah: Schön, daß gerade du das sagst, Frau Dr. Dr. Schons!
Einen Doktor der Medizin und einen Doktor der Philosophie! Na, wenn man da nicht in guten Händen ist!
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H.B hat mal im Fernsehen über Glückshormone referiert und dabei diesen echt sympathischen Satz gesagt: “Für eine Ausschüttung von Glückshormonen können Sie eine Stunde Radfahren oder ein Stück Sachertorte essen. Ich habe beides probiert – ich sage Ihnen, kein Vergleich!”
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Ob die, teils von Wikepedia abgeschriebene, Lobhudelei für den österreichischen Gesundheitsapostel auch so enthusiastisch ausgefallen wäre, wenn er Aroniasaft nicht gelobt hätte wage ich mal zu bezweifeln.
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@ zuckerschnute: wo ist hier bitte der honig um den bart?! ist dir aronia zu herb?!
in diesem forum geht es nicht irgendwes reputation, sondern um saft. hier konkret aronia saft. schon probiert?!
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Nein danke, ich glaube mal der Saft ist mehr etwas für die, die wieder Jungfrau werden wollen. Das sind sie bestimmt, wenn sie Aroniasaft getrunken haben.
Aroniasaft ist ein Nahrungsergänzungsmittel und nicht als Arzneimittel zugelassen, weil kein Wirkungsnachweis vorliegt
Aussagekräftige Studien gibt es keine. Wenn es heisst: “Untersuchungen zeigen,” so lässt sich das so interpretieren, dass irgendein Laborant etwas vermutet, kanns aber nicht dokumentieren.
Wenn es heisst, Aroniasft wirkt “gefässstärkend” muss ich lachen. Wie stärkt man Gefässe?
Von Zeit zu Zeit werden irgendwelche Säfte zu Gesundmachern glorifiziert, vor einer Weile war es Nonisaft, jetzt ist es Aroniasaft, was kommt als nächstes? Da müsste man mal den Bankhofer fragen, vielleicht kreirt der ja ein ganz neues Saftgefühl.
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Hat hier jemand davon gesprochen, dass es sich bei Aroniasaft um ein Arzneimittel handelt? Ich habe nichts davon mitbekommen. Die Aussage “dass irgendein Laborant etwas vermutet” ist schon ganz schön ignorant angesichts der Tatsache, dass es ernsthafte Studien zu den Inhaltsstoffen gibt, die teilweise vom Bund finanziert werden. Da werden DKFZ und Uni Potsdam aber not very amused sein, wenn ihre Forschungsarbeit derart abtut. Tja Zuckerschnute, hier will niemand ein “Wundermittel” anpreisen o.ä., es geht einfach darum, dass man selbst Verantwortung für seine Gesundheit übernimmt und vielleicht mal Dinge ausprobiert, die nicht von der Pharmaindustrie vertrieben werden… Man kann es ja mal probieren und muss nicht alles gleich als Humbug verurteilen, oder? Klar gibt es Trends wie den Nonisaft etc., ein entscheidender Unterschied besteht aber u.a. darin, dass die Apfelbeere bei uns wächst.
Ach ja, Gefäße kann man vielleicht dadurch stärken, dass man sie mit ß schreibt?!
Beste Grüße!
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Ach ja, man kann es ja mal probieren. Da hat keiner etwas gegen. Wenn aber damit geworben wird, Aroniasaft würde gegen Krebs und andere Krankheiten wirken oder, wie auch gerne behauptet wird, es ist mit einer Wirkung zu rechnen, wenn man den Saft nur regelmässig zu sich nimmt, dann ist das ein eindeutiger Verstoss gegen das HWG.
Nun weiss ich immer noch nicht, wie man mit Aroniasaft Gefässe stärkt, auch wenn sie mit -ss- geschrieben sind. Schon mal was von der Schweizer Sonderorthografie gehört?
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Bitte Trolle nicht füttern, weitergehen – hier gibt es nichts (mehr) zu sehen
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