Interview: Warum Aroniasaft in die Saftbox gehört

von: Kirstin am 03.02.2008, 9:18 Uhr in Aronia,Die Kelterei,Saftbox

Erster Tag auf der Biofach in Nürnberg. Der Journalist Gunther Schnatmann besuchte uns am Stand der Neuform-Reformhäuser und sprach mit Kirstin über Aroniasaft und warum die Qualität der Inhaltsstoffe nur in der Saftbox garantiert werden kann.


Gerhard Schoolmann (links) vom Blog Gastgewerbe Gedankensplitter traf uns auf der Biofach 2007 in Nürnberg. Rechts neben Kirstin ist Ingmar Kaufmann zu sehen.

Frage: Wenn sich der Saft solange nach Öffnung hält, sind doch bestimmt Konservierungsstoffe oder Ähnliches zugesetzt?
Kirstin Walther: Nein, das „Geheimnis“ der Saftbox ist die besondere Funktionsweise dieser Systemverpackung. Der Muttersaft wird bei uns unter vakuumähnlichen Bedingungen in einen lebensmittelechten PE-Beutel abgefüllt. Der integrierte Zapfhahn ist so konzipiert, dass nach Öffnung der Saftbox beim Zapfen kein Sauerstoff an den Saft gelangen kann. Selbst wenn der Zapfhahn tausendmal geöffnet und geschlossen wird, sorgt das integrierte elastische Ventil dafür, dass die Qualität und Frische bis zu drei Monaten wie am Tag der Öffnung erhalten bleibt.

Frage: Wo ist denn der Vorteil gegenüber herkömmlicher Flaschen?
Kirstin Walther: Abgesehen vom Preisvorteil der Saftbox gegenüber der 330 ml Flasche, gibt es einen noch viel wichtigeren Vorteil. Sauerstoff hat nicht nur gute Eigenschaften. Er ist zu einem kleinen Teil für die Entstehung von freien Radikalen verantwortlich. Ein anschauliches Beispiel: Wenn Sie einen Apfel aufschneiden, verfärbt sich das zuvor schöne, weiße Fruchtfleisch und wird zunehmend braun – ein sichtbares Zeichen für die Zerstörung und Oxidation der pflanzlichen Zellen durch den Luftsauerstoff. Von diesen Prozessen ist natürlich Fruchtsaft nicht ausgenommen, nachdem er nach Öffnung einer Flasche sofort mit Sauerstoff in Berührung kommt. Die wertvollen Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe fangen an, sich abzubauen. Das kann bei der Saftbox nicht passieren, weil der wertvolle Muttersaft, wie oben schon beschrieben, nicht mit Sauerstoff in Berührung kommen kann.

Frage: Eigentlich ist doch Granatapfel momentan in aller Munde, warum sollte ich jetzt auch noch Aronia Muttersaft trinken?
Kirstin Walther: Die Aroniabeere oder auch Apfelbeere ist noch verhältnismäßig unbekannt, wobei sie bei Kennern als absoluter Geheimtipp und wohlschmeckende Alternative gehandelt wird. Ihre antioxidative Kapazität ist weit höher als bei handelsüblichen Granatapfel. Viele Menschen wissen auch nicht, dass in der ehemaligen Sowjetunion bereits in den siebziger Jahren sogenannte „Vitamin-P“ – Tabletten aus Aroniafrüchten hergestellt wurden. Anwendung fand die Beere in zahlreichen Gebieten, wie Dermatologie, Innere Medizin , Innere Medizin und Kinderheilkunde. Die Nachfrage nach Aronia hat sich in den letzten Monaten stark erhöht. Das hat zum einen mit einem Bericht in der Zeitschrift „Natur + Heilen“, zum Anderen mit einer kleinen ZDF-Reportage Ende September und Erwähnungen in medizinischen Fachzeitschriften, wie „Der freie Arzt“ und „HP-Naturheilkunde“ zu tun.

Da sich jeden Tag eine Vielzahl von Aronia-Interessenten bei uns meldeten und immer noch melden, kam die Exklusivpartnerschaft mit der Neuform zustande, weil die meisten Leute dieses Produkt zuerst im Reformhaus nachfragten. Am Rande sei erwähnt, dass der Großteil der Kunden nach einer kurzen Aufklärung die Saftbox vorzieht und immer wieder nachkauft. Nicht nur um Geld zu sparen, sondern auch um in den vollen Genuss und die optimale Wirkungsweise der Inhaltsstoffe zu kommen, die, wie oben beschrieben, voll und ganz erhalten bleiben. Viele Kunden finden diese Verpackung auch einfach nur praktisch, weil der Muttersaft so einfach zu portionieren geht und die Saftbox nicht in den Kühlschrank muss.

Das Interview ist als Pressemitteilung in dem Onlinedienst OpenPR erschienen.





Kommentare

11 Kommentare
  1. Ingmar Kaufmann 15. Februar 2007, 23:18

    Tanze ich da am Stand herum? Der Tanz der Aronia…:-(

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  2. Maria 17. Februar 2007, 18:04

    lilly sieht auf dem bild papa mit püppi- ohhhh jäääähh

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  3. URS 19. Februar 2007, 12:37

    Vitamine in Form von Saft halte ich für recht praktisch – es hält die Finger sauber 😉

    In der Tat hält sich der angebrochene Saft in der Saftbox deutlich länger – ich hatte Aronia mal sechs Wochen lang auf, bis die Kiste leer war. Eine Dame in Jacques Wein-Depot erzählte mir, dass auch die Verkostungs-Saftboxen schon mal vier Monate im angebrochenen Zustand halten.

    Eine Apfelsaft-Flasche im Kühlschrank war jedoch schon nach zwei Wochen verdorben.

    Die Saftboxen haben noch den Vorteil, dass die Geschmacksstoffe bei Raumtemperatur besser zur Geltung kommen als bei sieben Grad im Kühlschrank.

    Wem Aronia zu geschmacksintensiv ist, kann ja mit anderen Säften mischen. Ich empfehle Birne, aber auch Apfel, Quitte oder Guten-Morgen-Saft schmeckt mir gut.

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  4. Zerle Michaela 20. Februar 2007, 17:25

    Habe einen Aroniabeerenstrauch im Garten. Kann ich die Früchte so essen oder muß ich diese immer zu Saft verarbeiten? Was kann ich sonst noch mit den beeren machen? Bitte um Antwort.

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  5. Kirstin Walther 20. Februar 2007, 19:26

    Hallo Michaela,
    ich habe gerade eine schöne Arbeit gefunden über Wildobstrezepte. Ab Seite 12 geht es um die Aroniabeere. Hört sich alles sehr lecker an. Unsere Evelyn hat auch schon Aronia-Muffins gebacken. Sie wird das Rezept sicher einstellen. Vielleicht hat noch jemand Ideen hier von den Bloglesern? Bei Bedarf schicke ich gern ein paar gefrorene Aroniabeeren los, damit Ihr probieren könnt. Wie wäre das?

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  6. Kirstin Walther 20. Februar 2007, 19:31

    Achso, ich gehe davon aus, daß die anderen Rezepte für Felsenbirne, Holunder usw. natürlich auch mit Aroniabeeren funktionieren. Die Felsenbirnennocken sind bestimmt megalecker.

    Mir fällt gerade auf, daß der Link im oberen Kommentar gar nicht zu sehen ist. Bitte auf das Wort “Wildobstrezepte” klicken. Danke!

    Alexander, bitte schnell ändern! Danke!

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  7. Rainer 25. April 2009, 09:18

    Nach dem trinken von Aronia
    saft bekommen alle starke
    blähungen- was ist soll das ? was ist das überhaubt
    Aronia ????????????????
    Kann mir da vielleicht jemand helfen ?!
    Gruß Rainer

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  8. Doc Sarah 27. April 2009, 09:06

    @rainer: die blähungen müssen eine andere ursache haben – aronia ist einer der bestverträglichsten säfte und wird aufgrund des niedrigen fructose gehalts sogar auch von menschen mit milder fructose intoleranz vertragen.

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  9. Günther Blechschmidt 23. November 2009, 21:15

    Hallo, nehme jeden morgen ein großes Schnapsglas Aroniasaft ein.
    Ich habe für die 3-l-Box jedoch hohe Preisunterschiede festgestellt, z.B. in einem alteingesessenen Zwickauer Reformhaus für 28,-€.
    Wo kann ich in Zwickaus Umgebung billiger einkaufen?

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  10. Erwin Habbel 20. Januar 2010, 15:45

    Hallo Günter, 28€ ist tatsächtlich etwas teuer.. neulich habe ich herausgefunden, dass man beim häufig Türken auf Aroniasaft (importierten) trifft.

    Ob diese qualitativ gleichzusetzen ist, weiß ich leider nicht.
    (Die Verpackung gibt es nur auf Türkisch, mit einem deutschen Importwaren-sticker überklebt)

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  11. Neumann Olaf 12. Juli 2010, 18:56

    Hallo, ich habe von Aroniasaft auch ganz starke Blähungen bekommen. Jedes Mal wenn ich s getrunken habe war es ganz schlimm.
    Olaf Neumann

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