Stolz wie Oskar…
von: Kirstin Walther am 26.05.2008, 10:48 Uhr in Öffentlichkeit,Weblog
… ist die Walthersmannschaft. Denn wir sind Partner und somit auch eine Art Exponat – im Sinne von gutem Beispiel – im Deutschen Zusatzstoffmuseum, welches am Mittwoch seine Tore öffnet.
Es ist schon überwältigend, was sich durch die Saftbloggerei so ergeben hat. Das Frostablog war und ist ja sozusagen mein Vorbild und Grund für die entgültige Entscheidung, was das Unternehmensbloggen angeht. Im Sommer vergangenen Jahres durfte ich mit Herrn Ahlers, dem Frosta-Chef einen kleinen Vortrag auf dem Barcamp in Hamburg halten und jetzt sind wir Partner im von Frosta initiierten Zusatzstoffmuseum.
Als Herr Ahlers mir neulich dieses Foto schickte, hab ich mich erschrocken, aufgrund des riesigen Walthers-Logos.
Ich weiß nicht, ob jemand eine Vorstellung hat, wie es sich anfühlt, wenn man als klitzekleine “Wald-und-Wiesen-Kelterei”, wie ich uns manchmal scherzhaft nenne, plötzlich einen so tollen Kontakt mit der riesigen Firma Frosta hat.
Beim einem der ersten Treffen zur Konzeption des Museums durfte ich dabei sein und es war selbst für mich, die durchaus etwas mit der Materie gute und schlechte Lebensmittel zu tun hat, mitunter ganz schön schocking, was Herr Pollmer und auch Herr Prof. Schwedt über Zusatzstoffe, wie Geschmacksverstärker zum Beispiel, in Lebensmitteln zu berichten hatten.
Deswegen kann ich nur empfehlen das Museum für Zusatzstoffe unbedingt zu besuchen. Es ist zwar wie gesagt ganz schön hart, was man dort unter Umständen darüber erfährt, was man so täglich zu sich nimmt, aber es gibt ja Alternativen – so wie Frosta, Walthers und hoffentlich noch viele andere verantwortungsvolle Hersteller, die als Partner gewonnen werden können.
Woanders wurde darüber auch schon gebloggt:
Best-Practice-Business-Blog
Scienceblogs
Leben ohne Diät
Splitterblog


Herzlichen Glückwunsch!! Ich bin auch als Leser immer wieder positiv über den Saftblog überrascht und freue mich für die kleine “Wald-und-Wiesen-Kelterei”
(is ja auch ein bissl Lokalpatriotismus – wenn ich den Saftblog immer als positives BestPractise Beispiel zitiere) weiter so und viele Grüße
ALex
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Ich finde den Gedanken ein Museum über Lebensmittelzusätze zu eröffnen großartig.
Damit macht FRosSTA klar, unsere Produkte sind ohne Zusätze – schon so lange, dass wir dafür ein eigens Museum haben!
Besser kann man sich vom Mitbewerber nicht abheben. Gratulation. Damit haben sie ein echtes „Alleinstellungsmerkmal“ geschaffen und zeigen ihre Fachkompetenz. Dazu kommen die namhaften Partner, wie Udo Pollmer, die Schweisfurth-Stiftung und die Kelterei Walther. Ich werde das Museum auf jeden Fall in Hamburg besuchen!
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Ludger: stellst Du auch ohne Zusatzstoffe her? Dann werde doch Partner im Museum
@ Walters: Gratulation. Und ein schönes Foto. Ich werde es mir “stibitzen”, wenn ich über die Eröffnung in meinem Blog berichten werde.
beste Grüße,
Manuel
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@Manuel,
ich habe gerade heute mit Prof. Gottwald von der Schweisfurth-Stiftung gesprochen. Es ging u.a. auch um Wurst ohne Zusätze und ohne Glutamat. Zahlreiche Produkte werden nur mit Salz und Gewürzen hergestellt, an vielen anderen Produkten arbeiten wir. Wir sind auf einen guten Weg.
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Hallo Ludger Freese,
Ihren Kommentar finde ich interessant. Wir wollen nämlich morgen zur Eröffnung auch ein kleines Buffet vorbereiten mit Lebensmitteln mit versus ohne Zusatzstoffen.
Heute wollte ich einen Fleischsalat zubereiten, hatte allerdings Schwierigkeiten einen Braten ohne Konservierungsstoffe Nitrit zu bekommen. Gibt es das nicht?
Falls ja, dann wo?
Vielen Dank für die Hilfe,
Gruss Felix Ahlers
PS: eine 2 Thema haben wir heute diskutiert: “Du Darfst” macht gerade eine Kampagne und sagt, dass alle Schweine einen Mindestauslauf von einem Hektar pro 2 Tiere:
” Mit besonderer Sorgfalt wird auf eine art- und umweltgerechte Haltung der Tiere geachtet. Dies beinhaltet ausreichend Stroheinstreu, Tränken und Auslauf. Mit maximal 2 Großvieheinheiten pro Hektar wird eine bäuerliche Tierhaltung gewährleistet. Außerdem garantieren Richtlinien eine ausreichende Menge an Lüftung und Tageslicht.”
Wissen Sie zufällig ob es auch andere Farmen gibt die so die Tiere aufziehen?
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walthers säfte… so natürlich, wie die chefin…
mensch, kirstin, wat freu ick mir mit euch ! *knuddelz*
@ felix ahlers: kompliment zu diesem museum! ich werde es bei nächster gelegenheit besuchen und empfehle auch all meine gesundheitsbewußten patient/innen dorthin.
eine gelungene eröffnung wünsch ich ihnen allen!
p.s.: hätten sie mal den ludger freese beizeiten wegen des buffetts gefragt…
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Mal für die Städter zur Erklärung: Eine Grossvieheinheit (GV) ist immer auf das Gewicht bezogen – entspricht ca. 500 kg Lebendgewicht. Der Viehbesatz wird standardisiert in GV/ha angegeben. 10 Mastschweine entsprechen über dem Daumen einer GV.
Also nicht 2 Schweine/ha sondern 20. Zudem entspricht dies nicht dem “Auslauf”. Mastschweine werden im Stall grossgezogen.
Die Kennzahl GV wird für die Berechnung von Lagerkapazitäten (Futter, Gülle, Mist) benötigt. Laut EU-Recht müssen landwirtschaftliche Betriebe eine gewisse Fläche und gewisse Lagerkapazitäten vorhalten, Gülle gleichmässiger zu verteilen. Kann man dann als GV/ha Landwirtschaftlich genutzer Fläche umlegen (LF). Hängt natürlich auch von der Qualität der Böden ab (“Bodenpunkte”). Also: “du darfst”: GV/ha oder GV/ha LF?
2 GV/ha LF ist in der konventionellen Landwirtschaft der Durchschnitt. Nicht besonders extensiv, aber auch keine intensive Bewirtschaftung. Ökologisch ganzheitlich würde man eher 1 GV/ha LF rechnen. Aber, das hängt eben auch von den Böden ab.
Herr Ahlers, sie sind wirklich Fachmann in der Lebensmittelbranche und kaufen landwirtscgaftliche Erteugnisse für ihren Produktion ein?
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@Felix Ahlers,
der klassische Fleischsalat (Mortadella, Mayonnaise, Gurken) ist sicherlich nicht so einfach ohne Konservierungsstoffe herzustellen. (Gurken eingelegt, Mayonnaise Industrie, etc.)
Aber einen Braten ohne Zusätze ist sehr einfach. Nehmen Sie eine Schweinenuss, würzen sie mit grobem Meersalz, Pfeffer und Kräutern und braten sie das Fleisch bei 110°C auf eine Kerntemperatur von 62°C. Fertig.
Ich denke aber, wir sollten uns mit Kirstin über den tollen Erfolg freuen. Alles andere führt hier im Blog zu weit weg.
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@ Kirstin: erst einmal herzlichen Glückwunsch an dich!!!
Meistens landen in den Museen ja Dinge, die im wirklichen Leben ausgedient haben.
Das trifft hier sicher nicht zu. Aber wenn dem Besucher sein eigener Konsum hier bewusster wird, ist schon einiges gewonnen.
Ob Löwenzahn und andere Wildkräuter denn nicht -oh Schreck- giftig seien, bin ich von Kunden schon öfter gefragt worden.
Bei Industrieprodukten hat mich das bisher noch niemand gefragt…
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Glückwunsch zur Partnerschaft, das Museum ist ja wirklich eine tolle Idee. Und wer wenn nicht Eure Säfte könnte besser für diese Idee stehen?
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@Tim + Ludger Freese:
ich bin immerwieder erstaunt wie das bloggen in sekundenschnelle die richtigen antworten liefert.
vielen dank!
besonders die info zu der schweinehaltung war wirklich interessant, hatte dies bis heute nicht verstanden und wir waren durch die aussagen auf der webseite von “du darfst” leicht irritiert (siehe mein zitat im letzten kommentar).
wir werden diesen dingen nachgehen!
den fleischsalat habe ich so wie vorgeschlagen gemacht – war auch ziemlich schnell weg, was kirstin walther sicher bestätigen kann!!! die säfte natürlich auch!
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@ felix: ja, tim kennt sich aus! gut, daß tim uns monitort und mit knowledge aus nahrungsmittel- und pharma-industrie versorgt
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Für was es nicht alles Museen gibt…
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