Das erinnert mich an…

von: waladmin am 21.11.2008, 14:08 Uhr in Obst,Öffentlichkeit,Säfte und Nektare

Die aktuelle Brandeins-Ausgabe ist gerade angekommen. Schwerpunktthema dieses Mal: GLÜCK – Rechnen Sie damit. Was ich mir beim ersten Durchstöbern immer gern ankucke ist die Rubrik: “Die Welt in Zahlen“. Auch dieses Mal ein Bezug zu unserer Branche. (Hier schon mal.)

Ich zitiere mal:

Tagesration von Obst und Gemüse, die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlen wird, in Gramm 650

Durchschnittlicher Verbraucherpreis für ein Kilo Obst und Gemüse in Deutschland in Euro: 1,68

Durchschnittlicher Verbraucherpreis für einen Liter püriertes Obst und Gemüse, der sogenannten Smoothies, in Euro: 5,80

Ich denke jedem ist klar, wo die Redakteure in diesem Fall hinwollen – mal abgesehen davon, daß Glück bestimmt auch sehr viel mit Gesundheit zu tun hat.

Jedenfalls wollte ich in diesem Zusammenhang gern auf einen vergangenen Saftblogeintrag hinweisen, der dieses Thema etwas beleuchtet hat – in Bezug auf: Was ist besser? Frisches Obst oder Säfte oder Smoothies usw.

Ein kleiner Gedanke noch zur Deutschen Gesellschaft für Ernährung: Ich hatte mal einen sehr kritischen Beitrag auf ARD oder ZDF über diese Gesellschaft gesehen, den ich aber nicht mehr finde. Aber auch so halte ich es für höchst bedenklich, daß Lightgetränke als gesünder eingestuft werden, als Nektare aus Fruchtsäften… (siehe Ernährungspyramide der DGE) Der Fernsehbeitrag damals erklärte woran das wahrscheinlich liegt. Nun ja… :roll:





Kommentare

6 Kommentare
  1. hobbes84 21. November 2008, 14:22

    “Smoothies” – was? schon vom Namen her (“Obstsaft” klingt auf jeden Fall gesünder und besser) würde ich mich schon gegen diese pürierten Obstschleudern entscheiden. Wenn püriert, dann schon selbst zuhause im Mixer fürs Eis oder den Joguhrt oder zum Mixen.

    Gibt es da jetzt nicht auch die Diskussion, dass sich viele Familien nicht gesund (Obst usw.) ernähren können, wegen der Preise?!

    Ach ja – vielleicht bezahlt man beim Smoothie ja gleich eine “Glücksprovision” mit…

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  2. Kirstin Walther 21. November 2008, 14:45

    “Gibt es da jetzt nicht auch die Diskussion, dass sich viele Familien nicht gesund (Obst usw.) ernähren können, wegen der Preise?!”

    Das halte ich persönlich für ein Gerücht, schlecht recherchiert oder eine beeinflusste Information. Gesunde Ernährung ist viel preiswerter, als die von den meisten Deutschen praktizierte.

    Vorallem auf lange Sicht gesehen auch für die Gesellschaft!

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  3. Kirstin Walther 21. November 2008, 14:53

    Danke Alex für die Antwort und den Saftblogverweis zu dieser Twittermeldung http://twitter.com/swinter/status/1016426664

    Überteuert sind Smoothies im Allgemeinen nicht, denn Obst industriell zu pürieren und das Püree dann in die Flasche zu bringen ist teurer als das Pressen von Obst. Man muß inzwischen nur aufpassen, was die Qualität angeht. Entstehen solche Trends, stürzen sich ja plötzlich viele drauf, um mitzuverdienen und es entsteht ein Preiskampf. Dieser widerrum führt dazu, daß Kompromisse bei den Zutaten gemacht werden. Deswegen bitte immer genau die Zutatenlisten lesen, wenn man Smoothies kauft.

    Smoothies rangieren im Moment noch etwas im “gesetzesfreien Raum”, deswegen gibt es viele Produkte, die in erster Linie Saftkonzentrate enthalten und nur ganz wenige Obstpürees.

    Es gibt einige, vorallem die ersten, die sehr gute Smoothies anbieten. Vorsicht bei Massenprodukten!

    Es gibt noch einen wichtigen gesundheitlichen Aspekt, der für den Genuß von guten Smoothies spricht. Das habe ich im Aronia-Forschungsprojekt gelernt. Aber eigentlich wußten das unsere Omas schon, denn sie sagten immer: “Kau anständig und schling nicht so!” Es hat mit der Bioverfügbarkeit zu tun. Um so kleiner die Partikelgrößen des Obstes sind, um so besser können die darin enthaltenen Vitamine, Mineralstoffe usw. vom Körper aufgenommen werden. Unser Aroniasaft hat in der Untersuchung damals super abgeschnitten. Die Wissenschaftler sprachen von Partikelgrößen im Nanobereich. Aber: Und deswegen unbedingt, den verlinkten Saftblogeintrag oben lesen. Wenn in dem konsumierten Obst und Gemüse von Haus aus schon nix drin ist, dann ist es auch ziemlich Schnuppe in welcher Form man es zu sich nimmt.

    Und NEIN: Wir planen im Moment nicht, Smoothies anzubieten. 😉

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  4. hobbes84 21. November 2008, 15:06

    danke für den kleinen smoothies exkurs (habs gleich nochmal bei Tante Wiki nachgeschlagen)…

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  5. Manuel 21. November 2008, 16:35

    …für alle die mal selbst was in der Richtung machen wollen:
    Smoothie Rezept. Hmmm, lecker. Aber erst wieder wenn Saison ist :)

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  6. Horst 23. November 2008, 11:06

    Wegen der DGE: Hans-Ulrich Grimm schimpft in “Die Kalorienlüge” ziemlich über Volker Pudel, den Chef der DGE:
    http://www.leben-ohne-diaet.de/blog/00837-buch-vorstellung-die-kalorienluege.html

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