Ich hatte noch gar nicht erwähnt…
von: Kirstin Walther am 24.03.2009, 14:10 Uhr in Öffentlichkeit,Weblog

…daß wir wieder zwei tolle Presseveröffentlichungen hatten. Einmal in der Zeitschrift impulse und – haltet Euch fest: Im Harvard Business Manager. Über die Sache in der Impulse hatte Jörg schon mal etwas geschrieben, wegen der Fotoaufnahmen. Da ging es um mobiles Arbeiten. Im Harvard Business Manager geht es um Web 2.0 und wie man als Unternehmen davon profitiert.
Kein Wunder, daß die großen Wettbewerber denken, wir sind viel größer, als es aussieht. Aber es hat wirklich nur mit dem Saftblog zu tun. Warum bekommt man schon Artikel in der Welt, der Zeit, dem Managermagazin usw. Bestimmt nicht wegen Apfelsaft… Und der Saftblog ist einfach nur ein fast kostenloses Tool, mit dem man Inhalte ins Internet stellen kann, so einfach, wie einen Brief mit Word zu verfassen. Das ist wirklich alles!
Übrigens geht es im Harvard Business Manager zum Thema Web 2.0 auch um Second Life. Das Thema finde ich auch ziemlich spannend und manchmal auch beängstigend. Mir fehlt im Moment nur die Zeit, mir das genauer anzuschauen bzw. rauszufinden, ob man dort Saft verkaufen kann. Interessant fand ich schon mal, daß einer oder der deutsche Bereich “Apfelland” heißt. Ein Zeichen?
Gibt es Saftblogleser, die in Second Life unterwegs sind?


“Welcome back.”
In Sachen SL: Jens (Jensen) bietet zu dem Thema auf den BarCamps (inzwischen regelmäßig) interessante Sessions an. Und da sowohl er, als auch Ihr Euch für das BarCamp in Hamburg “eingeschrieben” habt gibt es dort die Gelegenheit, sich zumindest en passant mit dem Thema zu beschäftigen (und Ende dieser / Anfang nächster Woche kommt dann auch von meiner Seite nochmal etwas per Mail).
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Second Life wird überbewertet. Ich hab das Gefühl, die Unternehmen und Werbeleute finden das ganz toll und merken bei dem ganzen Hype nicht, dass sie in der Second Life Welt quasi unter sich sind. Im Grunde ist das ganze nur stinklangweilig.
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Zu SL hab ich ein gespaltenes Verhältnis. Da ich in der Branche arbeite bekomme ich das ein oder andere mit. Persönlich stehe ich momentan auch auf dem Standpunkt, dass das Thema ziemlich überbewertet wird. Ziemlich schlechte Grafik, fragwürdige oder keine Inhalte, mehr oder weniger sinnvolle Präsentationen von Firmen, die meinen, dass es “hipp” ist, dort präsent zu sein. Die Art der Kommunikation (über Avatare in einer 3D-Welt) könnte man man vielleicht schon als neue Qualität betrachten, obwohl Ähnliches alles schon mal da war. Die Qualität selbiger will ich jetzt mal außen vor lassen.
ABER: Wer weiß schon, wo sich alles hinentwickelt und welche Dynamik so etwas bekommt. Schauen wir uns bloß mal das Internet vom 10 Jahren an: Blinkende Grafiken, graue Seiten, lange Ladezeiten, kaum sinnvolle(r) Anwendungen und Content etc… In 10 Jahren haben wir auch technisch andere Möglichkeiten, obwohl heute bestimmt auch schon mehr mit SL möglich wäre, ich denke da hauptsächlich an die schlechte Grafik. Vielleicht gibt es dann das Internet nur noch in einer 3D Welt??? Wer weiß das schon!?
Bis dahin aber versuche ich meine kostbare Zeit lieber im realen Leben zu verbringen, anstatt sie mit “Avataren”, die ihr reales Leben vielleicht erst mal meistern sollten, zu verschwenden. Dabei trinke ich auch gern den Walther’s Saft, nach wie vor gekauft im Konsum des Vertrauens.
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Das Thema wurde vor Jahren schon in Science Fiction Romanen behandelt. Und genau wie Holger denke ich das es die Technik in ein paar Jahren möglich machen wird im Second Life zu leben. Vielleicht mit einem “Taucheranzug” mit Gefühlssimulation?
Stellt Euch vor:
Auf einer Liege in dem “EinzimmerWohnkloMitKochnische” und dann in der mondänen Welt mit dabei sein?
Noch halte ich es lieber mit Reinhard Mey “Ein Stück Musik von Hand gemacht” -:)
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Mein Herrchen hatte sich auch mal bei SL eingeloggt, das habe ich mitbekommen. Nach ein paar Stunden hat er seinen Account wieder gelöscht, weil ihm so langweilig war, jawohl!
Liebe Grüße
Euer Spiky
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SecondLife ist nichts, was man als Safthersteller beachten müsste.
Die Dresdner Gemäldegallerie hingegen kann man sich darin schon mal grob von ferne anschauen.
Aber einen Apfelsaft kann man darin nicht schmecken und geniessen.
Und Saft braucht man dort nicht zu verkaufen, dafür gibt es Webshops.
Angebot an euch: Beim nächsten Webmontag oder Webplausch in Dresden würde ich euch mal SecondLife näher bringen und euch mal grob dort einführen. Vorausgesetzt ihr hättet Zeit für so eine Veranstaltung.
Mfg,
Stephan
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Danke für die Kommentare. Gestern bekam ich einen Newsletter vom Fachverlag für Marketing & Trendinformationen. Dort stand u.a. drin:
“Und auch das viel gerühmte Second Life ist mehr Schein als Sein. Zwar sind knapp 4,6 Millionen Nutzer weltweit registriert. Tatsächlich aber sind knapp 4,2 Millionen Besucher nach dem ersten Besuch nie wiedergekommen.”
Das kommt mir nun wiederrum doch etwas wenig vor…
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Saugutes Marketing für eine sterbende Plattform (bzw. eine schon längst tote).
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