Ist weniger mehr?

von: waladmin am 24.03.2009, 13:52 Uhr in Weblog,Webshop

Dieses Bild zeigt die Rückseite unserer aktuellen Visitenkarten. Wie man unschwer erkennen kann, haben wir EINIGE Webseiten im Gepäck, welche man dann auch noch erklären muß. Geschuldet ist dieser Umstand vorallem unserer schnellen Reaktion auf bestimmte Bedürfnisse. Was ja grundsätzlich positiv ist – aber jetzt wird es langsam ein bißchen unübersichtlich – vorallem für unsere Internetkunden. Beide Shops (regional und bundesweit) werden immer noch verwechselt und das führt dazu, daß Kunden verunsichert sind und teilweise erst mit uns in Kontakt treten, bevor sie dann bestellen.

Lange Rede kurzer Sinn: Wir wollen alles neu machen! Und deswegen möchten wir alle Leser um Rat fragen, bzw. um Ihre Meinung bitten.

1. Nur noch ein Shop für alle.

Problem: Kunden aus dem Großraum Dresden können aus einem erweiterten Sortiment wählen, z.B. auch Saftflaschen, welche aber bundesweit nicht versendet werden können. Wenn es nur noch einen Shop gibt, müsste hier vor dem Bestellvorgang klar sein, woher der Kunde kommt. Was wäre eine wenig nervige Variante? PLZ-Eingabe? Was tut man, wenn die Kunden über Google mitten im Shop landen? Kann man da eine Sperre reinmachen?

2. Nur noch eine Seite für alles?

Sollten Shop und Weblog(s) sozusagen miteinander verschmolzen sein? Oder nur in einer Art Newsbereich angeteasert werden?

3. Web-Shop-Spielereien

Was soll in einen Shop noch eingebaut werden? Sind wir mit Filmen zu jedem Produkt wirklich noch zu früh? Was gefällt Euch bei anderen Shops, was wir noch nicht haben? Sollen Affiliate-Programme aufgelegt werden? Was stört bei den jetzigen Shops, was fehlt?

Ich glaube, Ihr wißt, was ich meine. Wir freuen uns über viele Vorschläge und natürlich auch konstruktive Kritik.

Nachtrag: Habe eben noch dieses interessante Chart bei der Internetworld gefunden. Übrigens haben die letzten Freitag ein paar nette Säfte Sätze zum Saftblog geschrieben. Ist leider noch nicht online.





Kommentare

10 Kommentare
  1. Uwe Keim 10. Oktober 2006, 18:01

    Uwe empfiehlt: KISS “Keep it stupid simple”, oder so ähnlich.

    So entwickeln wir Software und so empfiehlt es auch der Jakob.

    (Und über ausführliche Beratungs- und professionelle Umsetzungs-Beauftragung freut sich mein Scheff natürlich auch sehr!)

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  2. Gerhard Schoolmann 10. Oktober 2006, 19:09

    In Bezug auf Partnerprogramme von kleinen Partnerprogrammanbietern bin ich skeptisch. Aus der Sicht eines Affiliates sind die Erlöse zu gering, weil das Sortiment zu eng ist. Die Mühen des Einbaus der Links, Werbemittel usw. sind zu groß für die paar Euro.

    Sie könnten sich ja mal bei Stefan Fritsche von der Klosterbrauerei Neuzelle in der Nähe von Cottbus
    http://www.klosterbrauerei.com/
    über dessen Erfahrungen mit ihrem Partnerprogramm erkundigen. Die haben einen Online-Shop mit der Freeware osCommerce installiert, zu dem es auch einen Zusatz fuer die Partnerprogrammverwaltung gibt.

    Ich bin selbst dort Partner geworden (aus Neugierde) und habe sogar schon ein paar Euro verdient (wenn auch bislang aus Bequemlichkeit nicht abgerufen). Mir gefaellt an deren Online-Shop, dass Sie auch Produkte weiterer regionaler Anbieter offerieren, die selbst keinen Online-Shop besitzen. Das rundet das Sortiment ab und macht es fuer den Kaeufer nuetzlicher. Das waere vielleicht auch eine Idee fuer die Saftboxen, wenn es regionale Produkte gibt, die sich einfach beilegen lassen.

    Man sollte meines Erachtens bei kleinen Shops auch den administrativen Aufwand fuer ein Partnerpogramm auf Seiten des Partnerprogrammanbieters nicht unterschätzen.

    Ich wuerde an Ihrer Stelle eher ueberlegen, Ihre Produkte auf anderen Portelen mit anzubieten, um die dort gewonnen Kontakte dann zu dem eigenen Online-Shop zu leiten (per nachfragenden E-Mails bzw. bei nachfolgenden Kaeufen), also etwa per eBay-Shop oder per Amazon-Z-Shop (in deren Rubrik Wein & Gourmet fehlen noch Säfte). Das bringt meines Erachtns schneller Umsaetze als das muehsame Geschaeft, Affiliates zu gewinnen und zu betreuen.

    Die wohl gesonnenen Kaeufer und Fans Ihrer Produkte kann man wohl auch ohne finanzielle Anreize dazu verleiten, Buttons usw. einzubinden. Dafuer sollte man Werbemittel zur Verfuegung stellen.

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  3. Frank 10. Oktober 2006, 19:19

    Ich geb hier mal meinen Saft ab:

    ShopEin Shop sollte es schon sein, aber bei jedem entsprechendem Produkt müsste es ein GROßES Label geben “Nur Großraum Dresden”), und natürlich die Abprüfung bei Bestellung über PLZ (keine Ahnung, ob das geht…)
    Eine für alle?Nein. Eine Hauptadresse http://www.walthers.de, dort die üblichen Verdächtigen (Anfahrt, AGB, Wir über uns etc.).
    Das Blog braucht sicher eine eigene Adresse, aber die neuesten Beiträge daraus auf der Hauptadresse anteasern. RSS machts sicher möglich (mache ich auch so ähnlich :-) Aber die angeteaserten News nicht auf einer extra Newsseite verstecken. Am besten in einer Spalte auf der Hauptseite.
    Aroniabeere.de bemerke ich jetzt zum ersten Mal. Sollte in Saftblog.de als eigene Rubrik aufgehen. Könnte sicher in extra Spalte auf Hauptseite angeteasert werden.
    Shop: Eigene Adresse. Aber auf Hauptadresse groß “bewerben”
    Auf keinen Fall wieder eine Weiche als erste Seite, den Link auf die “eigentliche” Webseite habe ich immer übersehen…

    Web-Shop-Spielereien
    Bisher war ich nur auf Saftboxen.de – und das hat mir gereicht… Apropos: Mir fehlt doch was: Apfelsaft klar in einer einer 5-Liter-Box …

    Was meinen die anderen dazu?

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  4. Frank 10. Oktober 2006, 19:23

    ups – sehe eben, dass aroniabeere.de wohl tatsächlich eine Kategorie vom Saftblog ist?

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  5. Ute Rossenhövel 11. Oktober 2006, 09:27

    Eine Domain halte ich für besser, Unterscheidung Dresden / Nicht-Dresdener bei jedem Produkt zu kompliziert, wird leicht übersehen. Wie wäre es mit einer Eingangsseite zum Shop, von der aus man entweder zur vollen Produktpalette oder zum eingeschränkten Angebot kommt? “PLZ … hier klicken / Übrige PLZn hier klicken” Für den User dürfte das “simply stupid” genug sein, und auch programmiertechnisch umsetzbar.

    Das einfachste wäre natürlich, auch den Wessis die volle Palette anzubieten 😉

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  6. Carsten 11. Oktober 2006, 10:57

    aroniabeere.de is ja als Domain ganz nett, aber ich habs nie verstanden. Warum soll ich mir unter ner gesonderten Domain das Blog gefiltert durchlesen? Da fehlt übrigens auch nen Link zur “Vollversion”.

    Bei den Shops find ich zunächst mal das “alte Shop” für den Dresdner Shop nicht besonders glücklich. Wenn ich vor die Wahl zwischen einem alten Dresdner Shop und einem neuen bundesweiten gestellt werde, würd ich auch als Dresdner den neuen Shop wählen. Es wird nicht klar, dass der regionale eigentlich der bessere ist.

    Quereinsteiger von Google etc. kann man auf mehrere Arten herausfinden und ggf. umleiten.

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  7. Uwe Keim 11. Oktober 2006, 12:38

    Nein, keine “Einstiegsseiten”. Ich will Content von Anfang an!

    Das Programm kann selbst entscheiden aus welchem Großraum ich komme.

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  8. Carsten 11. Oktober 2006, 13:00

    Oder ihr machts umgekehrt, bietet allen erstmal die komplette Pallete an und unterteilt die Produkte in Deutschlandweit lieferbare und in regional lieferbare. Das wird dann erstmal nur gekennzeichnet und Intelligenz des Kunden überlassen und gecheckt wird erst am Ende beim Abschicken der Bestellung, dann muss die Adresse ja sowieso eingeklimpert werden. Für Kunden, die sowieso schon eingeloggt sind, könnt ihrs ja auch direkt überprüfen.

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  9. Ingmar Kaufmann 12. Oktober 2006, 11:11

    Ja, auch ich muß mal wieder meinen Senf los werden.

    Da ich bei einem amerikanischen Unternehmen meine ersten Sporen (schreibt man das so?) verdiente und dann noch die volle Ladung an Kundenservice in Good New Amerika bekam, gilt für mich als Kunde wie als Verkäufer nur eins: Zuerst der Kunde, danach der Kunde und dann die Mitarbeiter, aber das ist ein anderes Thema.
    Finde die Weiche derzeit zu kompliziert und für niemanden nachvollziehbar. Da ich wenig Ahnung von RSS, Teasern, Content etc. habe, kann ich nur den Kunden spielen und sagen: So einfach, wie möglich machen, damit es jeder kapiert. Also eine schnell verständliche Navigation mit wenigen Schritten zum Ziel.

    Der Internetnutzer von heute will nicht ewig nach einem Geschäft oder Produkt suchen. Im Hintergrund kann es dann ruhig kompliziert sein, aber das interessiert den Kunden niemals. Alles auf einen Blick sofort erfassbar fürs menschliche Auge mit den entsprechenden Links zum Blog, Hotline (Telefon), Aroniabeere und die Top-News ganz vorn.

    Klingt einfach, ist es aber sicherlich nicht unbedingt, oder doch?

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  10. siggi 15. Februar 2008, 21:17

    Teichbau im Garten….hier finden alles rund um den Teichbau im Garten . Reinschauen lohnt sich

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