Koraktor – Grundkurs in Bautzen
von: Kirstin Walther am 29.05.2009, 15:50 Uhr in Unsere Mitarbeiter
Gestern nachmittag waren alle relevanten Mitarbeiter und die Geschäftsführung zum Koraktor-Grundkurs in Bautzen. Von 16.00 – 20.00 Uhr wurden erste Grundkenntnisse vermittelt. Die Reaktionen gingen von Begeisterung (Ingmar: “So etwas habe ich mir schon immer gewünscht!” bis Enttäuschung (Holzmüller: “Das ist mir zu kompliziert!”).
Karolin, unser Computermuffel, deren Gesicht am Anfang etwas dunkel aussah, fing praktisch an zu leuchten, je mehr sie erfuhr.
(Zum Vergrößern bitte auf das Bild Klicken)
Es ist natürlich so, daß dieser Grundkurs dafür da war, um die generellen Funktionalitäten dieses Programms vorzustellen. In den nächsten Wochen finden mehrere Workshops bei uns im Haus statt, wo für jeden einzelnen Mitarbeiter alles so eingerichtet wird, wie er es gerne hätte. Deswegen waren einige Reaktionen etwas verfrüht und ich mußte mir gegen 20.30 Uhr den Mund fusselig reden, um zu versuchen, das zu erklären.
Außerdem muß natürlich jeder verstehen, daß es bei der Einführung nicht nur darum geht, jedem Einzelnen seine Arbeit zu erleichtern und effektiver arbeiten zu können, sondern auch in erster Linie darum unsere Kunden besser zu betreuen.
In den letzten 12 Monaten habe ich viele Bücher und Berichte zum Thema CRM gelesen und weiß, daß die Einführung aus mehreren Gründen scheitern kann und das auch oft tut. Die Firma Dimmel sorgt auf ihre Art dafür, daß das so gut wie ausgeschlossen ist – aber wir müssen unseren Teil natürlich auch dazu tun. Die Einführung einer solchen Software ist eine Veränderung! Immer! Und ich bin sicher, daß nach der anfänglichen Umgewöhnungszeit ALLE sehr froh sein werden, daß diese Investitionsentscheidung getroffen wurde. Vielleicht sollte ich jetzt noch dokumentieren, wie kompliziert und teilweise auch fehlerbehaftet unsere Abläufe im Moment sein können. Weil das vergisst man dann immer ganz schnell, wenn plötzlich alles besser wird.
Auf dem Bild lachen alle, weil der Kursleiter alle Teilnehmer fragte, wie sie dieses Programm finden. Ich sagte ihm sofort, daß die Antworten völlig unrelevant sind, weil das Programm bereits gekauft ist!
Ich bin mir sicher, auch wenn es seltsam klingt: Mit der Einführung dieses Programms wird für Walthers eine neue Zeitrechnung beginnen und für die Kunden auch!
Ich werde weiter berichten, wie das Ganze so bei uns abläuft, weil ich mir sicher bin, daß es anderen helfen wird eine Entscheidung in oder gegen diese Richtung zu fällen.
Nachtrag: Was ich vergaß zu erwähnen: Herr Holzmüller hielt vor Beginn der Veranstaltung einen kleinen Vortrag darüber, warum wir CRM einführen usw. Ich konnte in den Gesichtern der Dimmel-Leute sehen, daß sie ihn am liebsten abgeworben hätten.
Ich wünsche mir oft, daß ich auch so reden könnte!