“Schärfer als das Auge”

von: waladmin am 29.05.2009, 16:00 Uhr in Nebenbei bemerkt

Inspiriert von diesem Spiegel-Artikel habe ich mal mit dem Demo von Photomatix ein bißchen rumgespielt. Ich habe allerdings keine drei verschiedenen Belichtungen bei Fotografieren verwendet, sondern in diesem Fall ein Foto einmal heller und einmal dunkler gemacht. Wir haben zwar eine Kamera, die das kann, also mit einem Mal Auslöser drücken, drei verschieden belichtete Fotos macht, ich wollte es aber erstmal so probieren.

Schaut Euch unbedingt die Fotoserien bei Spiegel an. Da sind gigantische Bilder dabei und das Wie und Warum wird auch erklärt.

Die drei kleinen Bilder waren die Ausgangsfotos:

Und das ist dann dabei rausgekommen. Naja, wie man die Bilder so ganz, ganz scharf bekommt, habe ich noch nicht rausgefunden, aber vielleicht probiere ich mal weiter, wenn wieder Zeit ist.





Kommentare

6 Kommentare
  1. Manuel 9. Januar 2007, 21:40

    Kirstin,

    schick mir mal die Roh-Bilder bitte – ich würde gerne mal damit basteln und hier präsentieren

    Unscharf ist es, wenn nicht alle drei Bilder “gleich” aufgenommen worden sind. Sprich: Ohne Stativ wird das nix 😉

    Wenn Du im RAW knipst, kannst Du auch aus einer Belichtung (-2 / 0 / +2) solche HDRI-Bilder machen.

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  2. micha 9. Januar 2007, 22:12

    Die Bilder bei Spiegel sind recht nett, nur neigen sie dazu, dass man sich an ihnen schnell satt sieht.

    Für Produktfotos ist das DRI wohl eher nicht zu gebrauchen. 😉

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  3. Kirstin Walther 10. Januar 2007, 09:27

    Nee, Micha, für Produktfotos finde ich es auch nicht angebracht. War nur zum Probieren. Vielleicht kann man ganz nette Aufnahmen von unserem Firmengebäude machen oder so. Oder vom Edelstahltanklager. Ich mag halt manchmal solche Spielereien um ein wenig zu entspannen.

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  4. Kirstin Walther 10. Januar 2007, 09:32

    Manuel: Danke für das Angebot. Was heißt eigentlich RAW?

    Zum Probieren muß ich wahrscheinlich erstmal mit Stativ eine Dreierserie knipsen, weil für die von diesem Eintrag hatte ich nur ein Original und habe es per Fotobearbeitung einmal hell und einmal dunkler gemacht. Ich suche mal ein nettes Motiv und schicke Dir dann die drei Bilder, ok?

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  5. Manuel 10. Januar 2007, 11:30

    Raw ist ein “Negativformat” für digitale Kameras. vgl.: http://de.wikipedia.org/wiki/Rohdatenformat

    Im Gegensatz zum JPEG-Bild, was aus der Kamera rauskommt und schon “bearbeitet” ist, sind im RAW die Informationen noch “roh” (daher der Name), und werden erst im Bildbearbeitungsprogramm festgelegt. Dadurch ist eine bessere Qualität und mehr Handlungsspielraum (gerade was die Belichtung angeht) möglich.

    Insofern ist dein obiges Beispiel nicht wirklich geeignet, weil Du keine zusätzlichen Informationen im Bild hast, sondern nur “zu dunkel”, normal und “zu hell” als Auswahl hast. Dafür ist HDRI nicht wirklich sinnvoll, bzw. kommt nix sinnvolles bei rüber *g*

    (fotoklugscheißermodus on)
    Spannend wird es wirklich, wenn Du durch die Bearbeitung dem normalerweise sehr engen Kontrastrahmen (also die Spanne der Belichtung, wo es noch Zeichnung in den Schatten und Lichtern gibt) des digitalen Bildes “sprengen” kannst. Genau das machen solche Programme.

    Ist aber eigentlich alles ein alter Hut. Schon die analoge Fotografie hat(te) mit dem Problem zu kämpfen, dass der Kontrastumfang des Negativs um einiges höher ist, als der des Papiers. Man munkelt davon, dass gewisse Ilford-SW-Filme einen Kontrastumfang von 11(!) Blendenstufen. Dem entgegen steht der Kontrastumfang von 7 Blendenstufen beim Papier. Auch in der Dunkelkammer gibt es “HDRI-Programme”, sprich Tricks, um den Kontrastumfang besser wiederzugeben, z.B. durch abwedeln, nachbelichten oder Splitgrading.

    (fotoklugerscheißermodus off)

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  6. günni 29. Januar 2009, 23:50

    Schaut euch mal auf youtube an was leute mit photoshop aus fotos zaubern. Da wird einem ganz anders, wenn man sieht, dass jeder das Zeug zu einem Top Modell hätte.

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