Die zwitschernden Marktforscher
von: Kirstin Walther am 14.10.2009, 16:32 Uhr in Öffentlichkeit
Warum ich darauf nicht schon früher gekommen bin… also einfach nachzufragen…
Vorhin ruft mich jemand von infahrt (Werbeschaltung siehe Foto links) an. Ganz klassisch: Er hatte eine Mail geschickt, die ich nicht wahrgenommen hatte und fragte jetzt nach, ob wir uns eine Schaltung vorstellen könnten. Ich druckste etwas rum, weil ich die Mail ja nicht gelesen hatte und erklärte ihm, daß ich das grundsätzlich gut finde, daß es sowas in Dresdner Straßenbahnen gibt, weil es sicher die gefühlte Fahrtzeit verkürzt – als “Dorf-Safttante” aber keinerlei Gefühl dafür habe, ob man sich als Straßenbahnnutzer diese Sachen ankuckt, weil ich nie Straßenbahn fahre. Was aber nicht dazu führen sollte, daß man sich nicht damit auseinandersetzt.
Während des sehr angenehmen Telefonates kam mir dann die Idee, doch mal meine Follower bei Twitter zu fragen. Ich sagte nichts von Twitter, weil das die meisten Menschen ja doch eher verwirrt, sondern sprach von “meinen Online-Kanälen”, von vielen Dresdnern, die sicher hin und wieder Straßenbahn fahren und bestimmt gerne Auskunft geben, ob sie diese Art der Werbung wahrnehmen. Ich spürte seine Bedenken quasi durch die Telefonleitung, aber nahm sie weg, weil so eine kleine Befragung eigentlich nur von Vorteil sein kann, nicht nur für mich, sondern gerade für infahrt. Wenn ich etwas gelernt habe, seitdem ich blogge, twittere oder ganz im allgemeinen kommuniziere, dann das, daß es immer von Nutzen ist, wenn Kunden und Interessenten sich zu Wort melden – vorallem kritische. Noch während ich das aussprach, fragte ich mich selbst, warum ich nicht schon eher mal meine Follower gefragt habe, welche Art Werbung für uns sinnvoll wäre. Wer sollte besser Auskunft geben können, als die Straßenbahnfahrer selbst, oder die Zeitungsleser (Printanzeigen), oder die Internetnutzer (Banner) usw.
Gesagt – Getan! Vor ca. zwei Stunden schickte ich folgenden Tweet raus:
mal ne frage an straßenbahnfahrende dresdner: nehmt ihr die werbung auf diesen fahrgastinfobildschirmen wahr, während ihr unterwegs seid?
Es dauerte keine Minute, bis die ersten Antworten kamen:
friendbubble: Kommt drauf an. je nach dem wo man sitzt, wie lang man fährt, wie voll die bahn, wie ansprechend die Werbung.
paraa: Wenn die Dinger mal keinen BlueScreen oder Dauer-Windows-Reboot machen, nehme ich die Anzeigen wahr.
karl_kaefer: Ja, manchmal wenn ich nichts zu tun habe, gucke ich auf die bunten Bildchen.
Hobbes84: ja, wahrnehmen schon, nur sind die meisten falsch konzipiert (ansprache) oder wechseln zu schnell…
abimelex: Auf jeden Fall! Straba fahren ist immer langweilig und da liest man sich dort sogar die längeren Texte durch.
robertomueller: teilweise…wenn mich die info net interessiert schau ich net hin…manchmal ist aber etwas ganz gutes dabei
effektmaenchen: nach meinen persönlichen eindrücken lohnt es sich da nicht werbung zu machen. die leute guggen lieber ausm fenster
effektmaenchen: ich selber merk mir davon nie was. ich denke mal es fehlt der ton zum bild. das markante an den werbungen da fehlt irgendwie
d0rsch: selten. vor allem tagsüber schaut man lieber aus dem fenster als auf die meist mit uninteressantem inhalt gefüllten monitore.
stipriaan: nein #straßenbahnwerbung und in den bussen sind die monitore meist kaputt. windows 2000 halt…
timbetu: Trotz Buch o Surftel. dringen gelegentl. Bilder zu mir durch. Beobachtet: Wer nix mit hat guckt nicht nur raus sondern auch hoch.
waver1970: Ja,schaue ich mir immer an,wenn ich allein unterwegs bin.
ma_y: ich les die #Straßenbahnwerbung, wenn ich grad nix anderes zutun habe. Ist aber meist blöd gemachte Werbung.
UrsaBerlin: Ja, meine Lieblingsbeschäftigung während der Fahrt.
An dieser Stelle nochmal ganz lieben Dank für die schnellen und vielen Antworten. Das hilft mir wirklich sehr. Vielleicht hat ja auch jemand Lust meinen Tweet nochmal an weitere Dresdner Straßenbahnfahrer weiterzuleiten, damit wir noch mehr Meinungen haben?
Meine Einschätzung aufgrund Eures Feedbacks ist folgende (bis jetzt):
Es schauen sich doch mehr Leute an, als ich erwartet hätte. Ich glaube auch, daß man was besonderes machen sollte – etwas auffälliges, was in Erinnerung bleibt. Eine Kooperation z.B. mit Konsum, der die Saftboxen führt, könnte sinnvoll sein. Ton fände ich auch toll, gerade bei bewegten Bildern, aber das würde sicher nerven, oder? Scheinbar gibt es zeitweise technische Probleme. Auf der Internetseite von infahrt kann man sich die aktuelle “Schleife” und Beispielclips ankucken. Was ich mich fragte, ist: Wie kommt man denn in den “redaktionellen Teil”?
Das waren so meine Gedanken, nach Euren Antworten. Ich konsumiere Werbung ja schon bewußt und prüfe, wie die Wirkung auf mich ist. Denn ich würde mich schwertun, Werbeformen zu kaufen, die mich nerven oder die völlig an mir vorbeigehen. Aber in diesem Fall, konnte ich mir nun wirklich kein Urteil bilden. Deswegen nochmal: DANKE!
Wenn wir uns eventuell für so etwas entscheiden würden, wie könnte denn dann eine Werbung aussehen, die auch Wirkung hat? Hat jemand Ideen? Ich hoffe, diese Frage geht jetzt nicht zu weit… Vielleicht sollten wir Tweets von Saftfans einblenden und dann eine einprägsame URL dazu? Oder ein Schockbild, das Aufmerksamkeit erregt und man dann bei der nächsten Schleife genauer hinkuckt… Was meint Ihr?
Und auch wenn dieser Post immer länger wird… Jetzt wo ich mich damit beschäftige, schwirren mir jede Menge Gedanken durch den Kopf, z.B. was erst für die Betreiber möglich ist, wenn Straßenbahnen oder andere öffentliche Verkehrsmittel irgendwann mit WLAN oder UMTS ausgestattet sind… SPANNEND!
PS: Die infahrt hat sich auch gewundert und sehr gefreut, was twitter so möglich macht.
Foto: Mit freundlicher Genehmigung von www.infahrt.info
Update: Kommentare wegen “Möchtegern-SEO-Spammern” vorerst geschlossen. Bedankt euch bei “Reizhusten und Co”…:>


Also meine persönliche Meinung zu dem Thema ist auch sehr gesplitten. Zum einen schau ich selber nur auf diese Werbebildschirme wenn ich abends alleine unterwegs bin. Am Tage wohl eher sehr selten (muss schon was echt interssantes dann sein). Aber wenn man seine Werbung nur nachts abspielen sollte muss man ja bedenken das dort dann erheblich weniger Straßenbahngäste mitfahren. Deswegen bin ich mir sehr unsicher ob man nur am Tage oder nur Nachts Werbung einblenden lassen sollte, oder halt dauerhaft. Und was noch ganz wichtig ist, bitte keinen Sound! Das Nervt nur, lieber ein schönes Video was auch ein breites Umfeld anspricht und evtl. etwas Humor beinhaltet. So etwas kommt immer gut.
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Mh ich weiß nicht so recht. Das Zielpublikum für euer Thema ist sicherlich da -> Bahnfahren -> umweltbewusst …
Was allerdings sicher schwierig wird, ist, dass sich jemand die URL merkt, also das was hängen bleibt, was ja wichtig ist. Ich habe das auch sehr oft und denk “Hey interessant, muss ich mir dann zu Hause gleich noch mal anschauen” und merke mir die URL – bis mir wieder was anderes auffällt und ich das schon wieder vergessen habe. Also was ich sagen will, ich kann mir nicht vorstellen, dass die Werbeeinblendung nachhaltig ist, wenn man den Leuten, die man dort an dieser Stelle ansprechen möchte, nicht irgendetwas mitgibt – einen Flyer, der ausliegt um noch mal nachzulesen oder eben ein Erlebnis. Das könnte ich mir beispielweise sehr gut vorstellen – Saftverkostungen in der Bahn auf ausgewählten Strecken. Kleine Becherchen, der Spot dazu, ein kleiner Flyer zum Mitnehmen. Irgend so etwas jedenfalls. Ich denke solche Werbung muss auch erlebbar sein um Erfolg zu haben.
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@Badratgeber Ich glaube nicht, dass es tageszeitabhängig verschiedene Filme gibt. Ist mir noch nie aufgefallen.
Sound wird vom System aus nicht vorgesehen sein und auch zu sehr nerven.
@Andrea Geht es denn um eine URL? Ziel ist doch eher, dass ich beim nächsten Konsum Besuch mich an die Marke erinnere und die Box mal teste.
Saft-Test in der Bahn währen natürlich sehr lustig. Aber auch schwierig durchzuführen. Darf nicht zu voll sein und wenn die Bahn zu schnell anfährt verschwappt alles
@Kirstin Ich erinnere mich auch noch an eine Konkurrenz (
)-Werbung dort: Fruitopia von Coca-Cola hat dort vor einiger Zeit geworben. Vielleicht ist mir die Werbung auch nur in Erinnerung geblieben, weil die grafische Gestaltung so schlecht war und überhaupt nicht zur Weltmarke Coca-Cola passen wollte …
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@UrsaBerlin
Ja stimmt auch wieder, vielleicht geht es nicht um die URL, aber dennoch muss es mir im Gedächtnix bleiben. Ein Spot allein reicht nicht, dass ich die Box beim nächsten Mal im Supermarkt kaufe – also bei mir wäre es so. Man muss eben auffallen unter dem Überangebot, Vorteile herausstellen, was ist das Besondere. Sonst ist “Saft gleich Saft”. Ich achte am Ende auch nur darauf ob “Direktsaft” draufsteht, wenn ich einkaufen gehe. Warum sollte ich ausgerechnet Walter Säfte kaufen – überzeugt mich! denke ich. So ein Spot allein reicht für mich nicht.
Und bei so “erlebbaren” Sachen wie beispielsweise Saft ist das sicher super so einen Weg zu gehen. Vielleicht könnte man den Saft auch in kleine geschlossene Behältnisse abfüllen, in 0,1er oder 0,2er Päckchen … War ja nur ne Idee, vielleicht kann man das ja auch eben “unverschweppbar” weiterspinnen
Da fällt mir grad ein – ein “Walther Saft-Eis”, da hätte ich gerade Lust drauf
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Ich persönlich halte ja Werbung, deren Grundaussage ist “Hallo, uns gibt’s auch” für sehr wenig effizient. Wenn man z.B. die vielen Fahrzeuge betrachtet, die mit Werbung vollgepappt sind – wen spricht so was an? Einfach nur einen Aufkleber mit den Kontaktdaten einer Firma auf ein Auto pappen – damit ist es in meinen Augen nicht getan.
Ich finde es wichtig, mit konkreten Angeboten bzw. Aussagen zu werden. Einem Küchenbauer habe ich beispielsweise emfpfohlen, anstatt mit “Küchenbau xyz” mit “Kücheneinbau ab x €” auf seinem Fahrzeug zu werben.
Ich bin der Meinung, ihr solltet in eurer Werbung betonen, was euch von Mitbewerbern abhebt. Das ist nicht der Preis (obwohl ich den gerade nicht kenne und der auch bei eurer Zielgruppe sekundär sein sollte), wohl aber die Qualität, der regionale Standort und auch die Form der Verpackung (und deren Vorteile). Nur die Frage, ob man so was knackig in einem kurzen Werbespot unterbringen kann.
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Und noch eine Idee: so weit ich weiß, kann man doch in der Straßenbahn auch Printwerbung platzieren. Wie wäre denn ein Kombination beider Kanäle? Ein knuffiger Spot und ein Flyer mit weiteren Informationen zu eurem Produkt.
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Danke für die vielen Kommentare… Beim Lesen fiel mir gerade ein, daß wir schon mal nen Film haben produzieren lassen, der ohne Ton, bzw. mit dezenter Hintergrundmucke laufen sollte. War fürs Zusatzstoffmuseum in Hamburg gedacht, die dann aber doch lieber unsere ZDF-Reportage laufen lassen wollten.
Link:
Er ist viel zu lang, aber vielleicht könnte es in so ne Richtung gehen. Was meint Ihr?
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Nicht böse sein, aber ich finde den ganz schön langatmig und irgendwie nichtssagend. Der passt in meinen Augen überhaupt nicht zu eurem Image.
Für die kleinen Displays in der Bahn braucht man was Buntes. Schon mal über einen Avator bzw. eine Art Maskottchen nachgedacht, den man für einen Spot animieren könnte? Säfte und Kinder – da sehe ich einen klaren Zusammenhang. Und hast du die Kinder, dann hast du die Eltern
.
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Au ja – ein “Walthermännchen”. Dazu dann noch ein Walther-Kinderbuch und lecker Saft – welche Mutti kann da noch nein sagen
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@null351 Jawoll. Ein Kinderbuch zum Thema “Saft”. Finde ich auch gut
.
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Witzig und nicht kitschig bitte.
Ich finde ja Stop Motion eine tolle Technik für so was.
http://www.youtube.com/watch?v=u46eaeAfeqw
Max hat auch mal was in Stop Motion gemacht:
http://www.max-herberger.de/
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Hi Kirstin,
Mit dem iPhone oder Laptop kann man beworbene Websites also theoretisch gleich ansurfen…
bzgl. UMTS/WLAN: Tatsächlich ist es ja schon so, dass in fast allen Ballungsgebieten grundsätzlich UMTS oder sogar HSDPA (7.2 Mbit/s)verfügbar ist. Da muss die Tram dann also gar nichts mehr machen
Grüße, Tim
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Also die Straßenbahnlinien, mit denen ich immer fahre, haben diese Anzeigen nur selten oder überhaupt nicht.
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Das mit dem Schockbild und auf die nächste Schleife hoffen würde ich nciht machen. Wenn die erst kommt, wenn der Zuschauer ausgestiegen ist, bleibet die Wirkung aus.
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also – ich glaub, das wär ne arg ungezielte werbung und nicht wirklich effizient… kommt natürlich drauf an, was die dafür aufrufen … kosten/nutzen …
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ich glaube auch das werbung generell überlegt sein sollte. zumal es ja auch geld kostet. man will ja nicht in quatsch investieren. vieleicht gibt es ja auch irgendwo ne heilwegs verlässliche studie über werbung in öffentlichen verkehrsmitteln.
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Bei Werbung im Umfeld von Verkehrsmitteln würde ich immer primär auf Markenbekanntheit gehen und weniger auf einen direkten Kaufimpuls.
Wenn es in Zukunft möglich sein wird die GEO Daten für Locationbased Ads besser zu steuern und die Werbung stärker am Nutzerverhalten ausgerichtet werden kann, sind Kaufimpulse sicherlich eine gute Ergänzung.
z.B. “Heute Sonderangebot 30% auf Sportartikel, nächste Haltestelle – Sport Müller”….
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korrektur zu meinem obigen eintrag. dort habe ich aus unerfindlichen gründen “heilwegs” anstelle von “halbwegs” geschrieben. das ist natürlich kompletter blödsinn.
deswegen wollte ich das nur noch einmal korregieren ;o)
aber es war ja auch schon spät.
liebe grüße
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Ich schaue mir auch gerne die Beiträge in den Öffentlichen an, finde sie auch sehr unterhaltsam. Aber selbst bei Buchtipps, die mich wirklich interessierten, habe ich noch nie meinen Block herausgenommen und mir den Titel aufgeschrieben. Deshalb finde ich eure Beilage in der Sächsischen Zeitung viel spannender. Das kann der Leser aufheben, wird ausführlich informiert. Und er bekommt gleich die nötigen Informationen, wo er den Saft kaufen kann. Ich denke, die flüchtige Werbung lohnt sich nur bei Produkten, die schon auf dem Markt sehr bekannt sind. Die ich im nächsten Laden wieder entdecke.
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Ich finde die inFahrt-Anzeigen genial. Anders als in Leipzig (die übrigens früher dran waren) laufen die Monitore einwandfrei (Tram) und auch das Programm ist kurzweilig.
Werbung heimischer Unternehmen, die am brummen sind – das wär’ fein:-)
Konzertierte Aktion mit brandeins Neuland – Dresden – das würde dann noch besser passen.
Auf alle Fälle eine Überlegung und Test wert;-) Mit dem Saftblog ging’s bestimmt nicht anders am Anfang, alle waren sich unsicher (“Ob das was bringt?”) und nun kennt sie jeder, die “saftTante”, die bloggend und tweetend für Früchte (in Saftform) aus Arnsdorf steht:-)
Schöne Grüße aus Dresden
Ralf
PS.: Was in Florenz bald geht, sollte auch hier in Dresden gehen – http://senseable.mit.edu/eyestop/ (das in den Bahn-/Businnenraum weitergedacht – könnte der Dresdner Anteil der Zukunftsgeschichte werden, Chip- und Hightech-KnowHow ist ja genug in der Region:-)
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Also ich find schon dass man solche Werbung mehr wahrnimmt als man denkt. Ich musste mal eine Umfrage zu dem Thema machen, und mir ist da erst bewusst geworden, wie viele von den Werbungen ich kannte, obwohl ich sie mir fast nie bewusst angeschaut hab.
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ich glaub, das wär ne arg ungezielte werbung und nicht wirklich effizient… kommt natürlich drauf an, was die dafür aufrufen … kosten/nutzen …
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Ich halte “Bildschirm”-Werbung extrem wirkungsvoll. Habe 6 Monate in Berlin gelebt, wo diese Form der Werbung in den U-Bahnen genutzt wird. Da darüber in erster Linie Nachrichten kommuniziert werden, ist die Aufmerksamkeit der Betrachter sehr hoch und die Werbung wird besser wahrgenommen, als bei einem kleinen Plakat. Durch die Wiederholung nach ca. 15 Minuten sieht der Fahrgast die Werbung oft noch ein zweites Mal, was die Wirkung noch verstärkt.
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a) evtl. kurzweiligeres video
b) evtl. auch interessante blogbeiträge kürzen und im twitter format darstellen (also immer kurz und immer aktuell halten)
c) die domain saftboxen.de könnte man auch besser präsentieren. interessant wäre ein wortspiel von boxen (von box) und boxen (von wettkampf)
d) im video den weißraum ober- und unterhalb für die anzeige der domain nutzen.
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Sehr interessanter Blogeintrag. Sehr spannend gerade auch für Werber. Meine Empfehlung.
1. Natürlich Auffälligkeit erzeugen. Plakativ gestalten. Emotionale Bildsprache, die Obstfans & Safttrinker anspricht. Zielpersonen beachten so Eure Werbung. Wer lieber zur Bierflasche greift, wird sich wohl kaum für Eure Werbung interessieren.
2. Nur ein Produkt bewerben, vielleicht der Topsseller. Nicht in Details verlieren. Es geht um Saft. Puren Saft. Alles andere findet er ja im Web. Wichtig ist es den Betrachter aber hinzuziehen. Darum die URL groß abbilden.
3. Den Bezug zur Region herstellen. Eine spezielle URL wäre klasse. “Dresden-trinkt-mehr-Saft.de oder “Obstsaft-aus-Dresden”. Wie bereits ein Mitschreiber bemerkt. Möglich das der Betrachter gleich zum iPhone greift und Eure Webseite besucht. Mit der speziellen URL habt Ihr so gleich ein perfektes Prüfinstrument für den Responseerfolg.
4. Profi für die Gestaltung einschalten!
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So weit ich weiß, kann man doch in der Straßenbahn auch Printwerbung platzieren. Wie wäre denn ein Kombination beider Kanäle? Dadurch ist der Werbedruck noch höher.
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Ich hab mir den Film angeschaut und find ihn auch ein bisl zu langatmig… wenn man ihn rapide kürzt, dann würde es denk ich aber gehen =)
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Hallo Frau Walther,
über signal77.de bin ich zufällig auf Ihrer Seite gelandet.
Habe mal 3 Jahre eine Wohnung in der Dresdner Äußeren Neustadt gehabt. Ich habe damals immer meinen Apfelsaft in der Bio-Sphäre am Bischofsweg / Ecke Königsbrücker gekauft, und ich glaub der war von Ihnen — kann det sein?
Auf die Bildschirme in den Straßenbahnen schaut man schon allein deswegen, weil dort die nächsten Haltestellen angezeigt werden, oder eben Baustellen-/Umleitungsinfos. Letzteres ist auf dem Foto auch zu sehen, der orangene Bildschirm rechts.
Was ich mir vorstellen könnte: Einfach mal 10 bis 15 Sekunden so was richtig Abgefahrenes auf dem Bildschirm zeigen, wo sich jeder fragt: Was ist *das* denn?? Irgendwas psychedelisches. Und dann das Walther- und das Konsum-Logo einblenden, fertig. Das könnte speziell auf den Linien wirken, die durch die links-alternative Äußere Neustadt fahren, z.B. Linie 13 oder 6.
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Die Werberesonanz würde mich da auf jeden Fall mal interessieren…
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Ich komme zwar nicht aus Dresden, aber hier bei uns in Bremen haben sie mittlerweile auch Displays und die blinken ab und zu so penetrant, dass man sie beachten muss
Ist wie ein Unfall, bei dem man nicht wegsehen kann. Grausam!
Beste Grüße,
Henning
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Hallo,
also, den Spot habe ich mir auch angesehen. Der wird beim Straßenbahnfahren wohl nicht viel bringen, da die Message auf Gesundheit liegt und nicht auf eurer Marke. An den iPhone-User, der direkt surft & kauft, glaube ich (noch) nicht. Ich denke, hier ist genau wie bei Plakatwerbung ein gutes Instrument fürs Branding, aber nicht für den direkten Vertrieb. Wenn eure Werbung zieht, wird der Straßenbahnfahrer vielleicht beim nächsten Wocheneinkauf im Saftregal eure Produkte wählen – wenn es ganz gut läuft vielleicht sogar das Saftregal ansteuern. Mehr würde ich aber nicht erwarten.
LG
Peter
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Der Saftfilm ist der richtige Weg. Für die UBahn ist der zu lang. Mein Tipp: Finde die richtige Mischung aus Gefühl und Härte in 1:30. Gefühl: Lecker Saft! Der/Die findet den lecker und ich sie/ihn auch – hmmmm! Härte: Den Kick kriegste nur bei Waltermost. Also kaufen!
Fertig.
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Ich schaue mir viel zu gerne andere Menschen an. Deswegen guck fast nie auf die Werbedisplays (komme aus Berlin und da sind die in jeder Ubahn!)
Das einzige Mittel um mein Blick auf den Bildschirm zu fesseln wäre bei dem User über mir dann die “harte Variante”.
Kritik der Kunden is sowieso immer das Wichtigste und wer darauf freiwillig verzichtet hat schon verloren.
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…. prima Ideen!
Was hält man denn von Ihrem Twitter-Feed als permanente Unterhaltung? Müsste doch spannend sein, Ihnen in der Tram beim Zwitschern zuzuschauen.
Oder ist das ne blöde Idee?
Gruss
H. Bayartz
Antworten
wenn es sich um unterhaltsame oder auch komische werbeclips handelt, schaut man schon drau. wenn aber der werbende wenig kreativ ist, kann man die werbung nur ignorieren.
Antworten
Da kann ich Arnold nur zustimmen, Werbung ist ja alleine schon nervig, aber langweilige Werbung erst…
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