von: Kirstin Walther am 26.08.2010, 11:07 Uhr in Säfte und Nektare, Weblog
Hallo, Ihr Lieben. Ich hab da mal ne Frage. Zugegeben habe ich dazu auch eine persönliche Meinung, aber es geht um Euch und wen sollte ich also sonst fragen.
Wir hatten ja jetzt längere Zeit nicht allzu viel mit der Gastronomie zu tun, erst wieder seit kurzem, weil es die neue Flasche gibt. Nun gibt es wieder Diskussionen (gab es früher auch schon), weil klar ist, daß ich die kleinen Gastroflaschen z.B. in Kürze auch im Internetshop anbieten werde, weil es Euer Wunsch war. Ich hatte das eigentlich nicht vor, weil ich dachte, das kauft eh keiner, aber wie so oft, ist es in Wirklichkeit ganz anders und nicht so wie es schon immer war oder wie andere es machen. Wir machen zwar so oder so einige Dinge ganz anders als der Rest der Branche und sind damit sehr erfolgreich, aber manchmal hänge selbst ich fest in den konventionellen Gegebenheiten. Aber zum Glück hab ich ja Euch. Anlaß für diesen Blogartikel ist übrigens ein Anruf von vorhin, wo mir mitgeteilt wurde, daß es nicht für gut empfunden wird, daß ich die Flaschen auch im Webshop anbieten will. Aber wie gesagt, das war früher auch schon so.
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von: Kirstin Walther am 23.08.2010, 12:24 Uhr in Aronia, Öffentlichkeit
… wie schon angekündigt in diesem Blogpost… es ist soweit. Die Aroniabeeren an unserer Hecke sind jetzt reif, groß und wirklich lecker. Wer mag, kann ab sofort vorbeikommen und sich welche pflücken.
Nach Rücksprache mit einigen Aronauten und Noggereisessern hatten wir allerdings den Gedanken, ob wir nicht ne kleine Festivität draus machen wollen. Also wirklich nur ne kleine. Am liebsten so wie damals beim Noggertreffen. Das war so herrlich unorganisiert und spontan. Damals gings zwar um Eisessen und nicht um Aroniabeerenessen, aber alle brachten Grillsachen mit und dann gabs auch noch Knüppelkuchen am Feuerchen usw. Also ich hätte Lust auf so was.
Im Moment sind die Wetteraussichten für Samstag (nachmittag) ganz gut. Wir könnten aber auch zur Not nach innen in die Saftlagerhalle verlegen. Viel länger warten geht leider nicht, sonst sind dann Aroniarosinen an den Sträuchern. Einen 25 Liter Behälter frischen Cidre würden wir wieder ansetzen (dieses Mal in nicht gefrorener Form) und natürlich Alkoholfreies für die Kinder.
Ich organisiere gerade noch Aroniarezeptbüchlein für diejenigen, die sich Beeren mit nach Hause nehmen wollen und experimentierfreudig sind. Behältnisse müßtet Ihr aber selber mitbringen. Tupperdosen was auch immer.
Was meint Ihr?

Hier nochmal ein Bild von der Hecke – also sollte reichen für alle, denke ich. Und wer keine Beeren mag, kann natürlich auch kommen.
UPDATE: Hier gibts eine Anmeldeseite – zumindest für Twitternutzer – damit wir besser planen können: http://twtvite.com/4i1mjp
von: Kirstin Walther am 18.08.2010, 14:18 Uhr in Obst, Öffentlichkeit
Das ist der Untertitel bzw. Claim eines Projektes, das “Mundraub” heißt. Darauf wies mich vor längerer Zeit schon mal Micha hin und gestern bekam ich ne Email vom lieben Ludger, der darüber in der Süddeutschen Zeitung gelesen hatte. Und jetzt muß ich mal was drüber schreiben.
Eine super Idee dieses Projekt wie ich finde. Auf dieser Internetseite könnt Ihr nachschauen, wo in Eurer Nähe herrenloses Obst, Gemüse, Kräuter oder auch Nüsse wachsen und dann dort pflücken und essen oder weiterverarbeiten – was auch immer. Und natürlich kann man dort auch eintragen, wenn man Stellen kennt, wo etwas wächst, was niemandem gehört.
Also einmal für den Eigenverbrauch – man kann aber auch Adressen von Mostereien finden, wo man wie bei uns das Obst verkaufen könnte oder gegen leckere Säfte eintauscht. Ich hab nur noch nicht rausgefunden, wie wir uns dort eintragen können. Und die leckere Quitte gibt es auch noch nicht als Obst, ich denke aber, daß vorallem hier in Sachsen noch einige wachsen.
Das Schöne ist, daß Obst was auf ungenutzen Streuobstwiesen oder wo auch immer wächst, unserer Erfahrung nach viel besser ist, als das Meiste, was man so im Supermarkt kaufen kann, weil es nicht intensiv bewirtschaftet wird und dort auch keiner irgendwelche Chemie verspritzt. Und dann ist es auch noch kostenlos, bis auf das Hinfahren und Ernten. Aber ich glaube das lohnt sich auf jeden Fall.
Also wenn Ihr Stellen kennt, dann tragt das einfach dort ein und wenn Ihr aus unserer Gegend seid, würden wir uns natürlich riesig freuen, wenn Ihr das Obst zu uns bringt. Hier könnt Ihr Euch nochmal informieren, welche Sorten wir annehmen, wo überall und wann. Die Preise für den Obstaufkauf geben wir immer kurz vor Annahmebeginn bekannt.
von: Kirstin Walther am 11.08.2010, 21:21 Uhr in Aronia, Öffentlichkeit
Bei uns häuften sich in letzter Zeit Anfragen von Kunden, weil sie verunsichert waren von einigen Pressemeldungen (dpa) in denen gesagt wurde, daß rohe Aroniabeeren aufgrund von enthaltener Blausäure giftig seien. Nun gibt es endlich Aufklärung.

Mir kam das die ganze Zeit schon spanisch vor, denn unsere Kunden, die Aroniapflanzen haben und wir selber auch, essen sehr gern Aroniabeeren direkt vom Strauch und es geht uns gut. Außerdem hab ich schon seit langem ein Bundesgesundheitsblatt hier, wo es unter anderem um Pflanzen für Kinderspielplätze geht, in dem die Aronia weil sie NICHT giftig ist, empfohlen wird. Dieses Blatt war kostenpflichtig, deswegen geht es als komplettes PDF nicht zu verlinken.
Nun hat sich zum Glück das Max-Rubner-Institut (ehemals BFEL) zu Wort gemeldet und klärt die Sache auf .
Auszug: “Nach Literaturangaben enthalten 100 g frische, rohe Aroniabeeren 11-20 mg des cyanogenen Gycosides Amygdalin d.h. etwa 0,6-1,2 mg gebundene Blausäure [2,3]. Dabei ist zu vermuten, dass der größte Anteil in den kleinen Kernen vorliegt, die beim Kauen sicher nicht vollständig zerkleinert werden. Eine einzelne Literaturstelle gibt einen Gehalt an freier Blausäure von 1,57 mg pro 100 g Beeren an [1]. Da frische Aroniabeeren aufgrund des hohen Gehaltes an Polyphenolen und organischen Säuren einen herb-säuerlich, adstringierenden Geschmack aufweisen, ist nicht davon auszugehen, dass diese Beeren in größerer Menge frisch verzehrt werden. Der Genuss einer kleinen Portion frischer Beeren ist deshalb als unbedenklich anzusehen. Zum Vergleich: Der Blausäuregehalt von süßen Aprikosenkernen, die als Snack angeboten werden, liegt im Mittel bei 2,4 mg pro 100 g [4].”
Dieses Institut war genau wie die Universität in Potsdam (wo ich auch gleich ne Anfrage hinschickte, wegen dieser komischen Meldung) an dem dreijährigen Aronia-Forschungsprojekt beteiligt, bei dem wir Industriepartner sein durften. Und in diesen drei Jahren wurde die Beere, der Saft und alle Zwischenprodukte genauestens unter die Lupe genommen.
Urheber dieser oben erwähnten Nachricht war wohl das AID (weiß es aber nicht 100 %ig, weil die Verteilung dann über dpa erfolgte), wo aber mittels Pressemitteilung das Ganze wieder richtig gestellt wurde.
So.. Da bin ich jetzt auch wieder beruhigt und wer möchte, kann gern in der Kelterei vorbeikommen – so in ca. zwei bis drei Wochen und mal von unserer Aroniahecke probieren und gern auch was mitnehmen. Die Beeren sind fast reif. Ich geb bescheid, sobald es soweit ist. Und ich versichere Euch, so herb und “adstringierend” schmecken die gar nicht, wie immer gesagt wird. Wetten?
von: Kirstin Walther am 11.08.2010, 16:51 Uhr in Säfte und Nektare

So, nun sind alle Sorten fertig. Eigentlich wollte ich in die Überschrift “Gastroflaschen” schreiben, aber wie so oft, habt Ihr mich eines Besseren belehrt, denn wir werden diese Flaschen auch in Kürze im Shop anbieten, so wie gewünscht bei Facebook und in diesem Blogeintrag, wo man auch eine kleine Geschichte dazu lesen kann. Und eben nicht nur in der Gastronomie.
Für den Versand übers Internet müssen wir jetzt noch schnell einen Karton entwickeln, der die Flaschen sicher an ihr Ziel bringt und dann gehts los.
Aufgefallen ist mir, daß es ja 7 Sorten sind und die Zahl 7 wird beim nächsten neuen Produkt auch eine große Rolle spielen. Dazu aber mehr, wenn es so weit ist. Ich bin schon gespannt auf Eure Meinung.
von: Kirstin Walther am 07.08.2010, 0:26 Uhr in Nebenbei bemerkt, Saftblog

Die Handlung und die handelnden Personen dieses Krimis sind nicht frei erfunden. Jede Ähnlichkeit mit lebenden Personen oder Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sind beabsichtigt und nicht zufällig. (Die Fotos wurden vom Betroffenen selbst nachgereicht und die Geschichte trug sich heute in Dresden zu. Basis bildeten drei Direct Messages in Twitter des Betroffenen an die Saftlieferantin
Es war das erste Mal im Leben des M., daß er in einem Internetshop an dessen Gestaltung er nicht unwesentlich beteiligt war, Säfte in Saftboxen bestellte. Wie der Zufall es wollte, ergab es sich, daß die Betreiberin dieses Shops ihn treffen wollte um weitere Arbeiten zu besprechen. So lag es nahe, daß sie ihm an diesem verregneten Nachmittag die zugegeben recht ausgefallenen Sorten gleich mitbrachte.
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von: Kirstin Walther am 05.08.2010, 15:35 Uhr in Säfte und Nektare

… denn zu diesen neuen Flaschen gibt es eine total abgefahrene Geschichte. Wir hatten früher schon kleine Gastroflaschen im Sortiment. Aber genau wie bei allen übrigen Pfandflaschen im Getränkebereich hatte jeder Hersteller die gleichen Flaschen und auch die gleichen Sorten. Standard eben. Deswegen haben wir vor zwei drei Jahren damit aufgehört, weil der Aufwand viel zu groß ist – abfülltechnisch – und weil die Getränkefachgroßhändler, die diese Gebindegröße in erster Linie vertreiben schon voll sind mit vielen Herstellern.
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von: Kirstin Walther am 29.07.2010, 19:44 Uhr in Die Kelterei, Weblog, Webshop
Eine knappe Woche nach dem Relaunch unserer Webauftritte in einen Webauftritt ziehe ich mal ein Resumee. Nicht nur für Euch, nein, auch für mich, denn wie die Erfahrung zeigt, vergißt man ja vieles im Laufe der Zeit. Und deswegen möchte ich diese aufregenden Tage hier festhalten, weil ich glaube, daß so etwas in der Tragweite nicht noch einmal passieren wird.

Ganz eigentlich wollten wir ja schon am Donnerstag, den 22. Juli online sein. In weiser Voraussicht, denn was uns die ganze Zeit im Nacken saß, war der Erscheinungstermin unserer Papier-Saftpresse, die am Samstag, den 24.7. in einer reichlich 100000er Auflage in der Sächsischen Zeitung verteilt werden sollte. In dieser Ausgabe war nämlich eine Doppelseite über die neue Webseite drin! Und bei so Drucksachen ist man natürlich weniger flexibel als mit Onlineveröffentlichungen. Am Freitag hätte man wohl die Verteilung noch stoppen können. So… Aber am Donnerstag gings los. Da man ja heutzutage über verschiedene Kanäle, wie Skype usw. kommuniziert, weiß ich die Uhrzeiten noch ganz genau.
Los gehts…
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von: Kirstin Walther am 24.07.2010, 10:50 Uhr in Saftblog, Weblog
Wir bei Walthers nennen diesen Teil unserer Internetseite hier manchmal Tagebuch, aber eins in dem jeder mitlesen kann, wenn er möchte. Wir schreiben hier tagesaktuell über alles was so in und um die Kelterei passiert, aber auch darüber, was uns manchmal sonst noch so beschäftigt. Die aktuellsten Artikel stehen immer oben, die älteren dann darunter. Außer dem kann jeder Besucher dieser Seite die geschriebenen Beiträge auch kommentieren, in dem Zusammenhang Fragen stellen – einfach mit uns im Gespräch sein. Rechts von diesem Text finden Sie verschiedene Kategorien, weil schon so viele Artikel geschrieben wurden, daß sie sortiert werden mußten. So, aber nun viel Spaß beim Stöbern.
Eure Kirstin Walther
von: Kirstin Walther am 24.07.2010, 10:46 Uhr in Die Kelterei, Saftblog, Öffentlichkeit
Heute in der Sächsischen Zeitung als Beilage. Hier zum online lesen oder downloaden als pdf-datei. Wenn man aufs Bild klickt, kommt man direkt in eine Blättervariante und dort rechts unten ist dann auch der Download-Link. Habe heute Nacht vergeblich versucht, die Zeitung in unserem Saftpresse-Bereich einzurichten. Da brauche ich dann doch noch ne Schulung von den Mindboxern – auch wenns Wordpress ist. Dieses Tool heißt übrigens FlippingBook – falls Ihr auch mal sowas braucht. So – aber nun viel Spaß beim Lesen.
Und ein wunderschönes Wochenende wünsch ich Euch natürlich auch.
Ach so. Fast vergessen: Wer eine Papiervariante möchte – bitte einfach eine Mail an mich oder die Kelterei schicken mit Adresse usw. – dann schicken wir Euch eine.