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	<title>Saft, Fruchtsaft und Fruchtnektar seit 1927 - Kelterei Walther &#187; Saftblog</title>
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	<description>gesunde Obstsäfte seit 1927</description>
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		<title>Topinambur! TopinamWAS?</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 19:37:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirstin Walther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Obst]]></category>
		<category><![CDATA[Saftblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, ich glaube so ähnlich war meine erste Reaktion auch, als dieses Stichwort vor ungefähr 15 Jahren zum ersten Mal bei uns fiel. (Oh mein Gott! Ich bin gerade zusammengesackt, als ich die Zahl dort hingeschrieben habe. Hilfe!) Also wir kannten Topinambur zunächst erstmal in flüssiger Form, denn der wurde einigen Säften quasi als alternative [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ich glaube so ähnlich war meine erste Reaktion auch, als dieses Stichwort vor ungefähr 15 Jahren zum ersten Mal bei uns fiel. (Oh mein Gott! Ich bin gerade zusammengesackt, als ich die Zahl dort hingeschrieben habe. Hilfe!) Also wir kannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Topinambur" target="_blank">Topinambur</a> zunächst erstmal in flüssiger Form, denn der wurde einigen Säften quasi als alternative Süßung zugesetzt. Hier sieht man mal die Produkte.</p>
<p><img alt="topinambur1" src="http://www.walthers.de/wp-content/uploads/2011/12/topinambur11.jpg" width="450" height="225" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Heute ist er nur noch im <a href="http://www.walthers.de/saftladen/guten-morgen-saft-3-liter" target="_blank">Guten-Morgen-Saft</a> zu finden. Geschmacklich als Saft… nun ja Geschmacklichkeitssache – hat schon einen recht speziellen Eigengeschmack. Aber einige Zeit nach Einführung der Produkte fragten uns <a href="http://www.walthers.de/kelterei-walther/lohnmost/" target="_blank">Lohnmost</a>kunden, ob wir Topinamburknollen auch zum Entsaften annehmen würden. Das hat mich damals echt überrascht, weil ich dachte das wäre eine exotische Frucht bzw. Knolle. Aber diese Kunden erzählten, dass diese Pflanzen wie Unkraut wachsen und viele gar nicht wüssten, dass sie die im Garten haben. Die meisten halten es für eine Gartenblume und haben noch nie unter die Erde geschaut. Irgendwann brachten mir die Leute dann mal solche Knollen mit. Äußerlich sahen die eher aus wie Ingwer eigentlich. Sie erzählten mir, dass ich die auch gut roh essen kann. Gesagt – getan. Das Schälen war ehrlich gesagt etwas mühsam, siehe Ingwer, aber geschmacklich war ich echt überrascht. Es schmeckt wie Kohlrabi und nur wenig nach Kartoffel und wenn man dann noch weiß, dass die Knollen besonders viel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Inulin" target="_blank">Inulin</a> enthalten, ist das wirklich eine gute Alternative. Da ich zwar gern, aber selten koche, habe ich es als Gemüsebeilage noch nicht ausprobiert. Bin mir aber sicher, dass es genial schmecken muß.</p>
<p><span id="more-5522"></span>
<p>&nbsp;</p>
<p><img alt="Bild" align="left" src="http://www.walthers.de/wp-content/uploads/2011/12/bild.jpg" width="225" height="202" />Vor 15 Jahren hat sich die Allgemeinheit noch nicht so mit gesunder Ernährung, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Glyk%C3%A4mischer_Index" target="_blank">Glykämischem Index</a> oder solchen Dingen beschäftigt – was leider auch ein bisschen dazu führte, dass mein Vater damals einfach zu innovativ für die Zeit war und wir später den Topinambur-Sanddorn-Saft wieder aus dem Sortiment genommen haben. Aber den Guten-Morgen-Saft gibt’s noch – zumindest in der Saftbox. Wir haben oft darüber diskutiert, ob man Topinambursaft prinzipiell als Süßung verwenden sollte, weil er viele ernährungsphysiologische Vorteile hat gegenüber Kristallzucker und Apfelsüße, die wir jetzt in den Nektaren verwenden, aber uns war das Risiko zu groß, wegen des doch sehr eigenen Geschmacks.</p>
<p>So hier aber nun noch ein paar allgemeine Informationen zum Topinambur, für alle, die die <a href="http://www.walthers.de/saftplausch/saftpresse/" target="_blank">Saftpresse Winter 2011</a> nicht gelesen haben.</p>
<blockquote>
<p><em>Helianthus tuberosis, Topinambur, gehört zur Familie der Korbblütler und zählt zur selben Gattung wie die Sonnenblume. Je nach Region ist Topinambur unter vielen verschiedenen Namen bekannt, so z. B. als Erdsonnenblume, Erdartischocke oder Indianerknolle. Die mehrjährige Pflanze bildet bis zu 3 m hohes Kraut aus, an dessen Ende kräftig-gelbe Blüten mit einem Durchmesser von bis zu 8 cm stehen. Topinambur steht von August bis November in Blüte.</em></p>
<p><em><img style="WIDTH: 450px; HEIGHT: 401px" border="0" hspace="0" alt="Bild" align="middle" src="http://www.walthers.de/wp-content/uploads/2011/12/bild-1.jpg" width="450" height="401" /></em></p>
<p><em>Aber nicht die goldgelben Blüten sind der Grund für den Anbau der Pflanze, der im 18. und frühen 19. Jahrhundert seinen Höhepunkt hatte, sondern die meist birnenförmigen Knollen unter der Erde. Sie erreichen eine Größe, die mit der von Kartoffeln vergleichbar ist. Von Letzteren wurde Topinambur im Laufe der Zeit mehr und mehr vom Spisezettel verdrängt. Dennoch wird sie auch heute noch in Nordamerika, Russland, Australien, Asien und Europa angebaut und gerade in den letzten Jahren erlebt die Knolle ein Comeback. Ihr Geschmack ist leicht süßlich, die Konsistenz erinnert an Artischockenböden.<br />
Sie kann als knackiges Gemüse roh, gegart, frittiert und gebraten zubereitet werden. Topinambur kann auch zu Saft verarbeitet werden.<br />
Insbesondere ein Inhaltsstoff ist hervorzuheben: Inulin, ein Polysaccharid, ist für Diabetiker besonders verträglich. Inulin wird im Dünndarm nicht resorbiert und daher erst im Dickdarm von Bakterien zersetzt. Es beeinflusst den Blutzuckerspiegel nicht und dient bei der Therapie von Diabetes mellitus als Stärkeersatz. Topinambur enthält viele wichtige Vitamine wie Karotin, B1, B2, B6, C und D. Sie hat einen hohen Kaliumgehalt und enthält zahlreiche Spurenelemente.</em></p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Apfelernte 2011</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 12:21:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirstin Walther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Kelterei]]></category>
		<category><![CDATA[Lohnmost]]></category>
		<category><![CDATA[Saftblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Da Ihr uns so super unterstützt habt, als wir im vergangenen Jahr dauernd vor leeren Apfelbunkern standen, wollte ich Euch kurz mal berichten wie die diesjährige Apfelernte ausgefallen ist. Ganz kurz gabs ja mal einen Schockmoment, weil wir hier Anfang Mai recht strengen Frost hatten, aber zum Glück ging alles gut. Mal zum Vergleich: 2010 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.walthers.de/wp-content/uploads/2011/12/aepfel.jpg" alt="aepfel" width="225" height="225" align="left" /></p>
<p>Da Ihr uns so super unterstützt habt, als wir im vergangenen Jahr dauernd <a href="http://www.walthers.de/2010/10/apfelernte-2010/" target="_blank">vor leeren Apfelbunkern standen</a>, wollte ich Euch kurz mal berichten wie die diesjährige Apfelernte ausgefallen ist. Ganz kurz gabs ja mal einen Schockmoment, weil wir hier Anfang Mai recht strengen Frost hatten, aber zum Glück ging alles gut.</p>
<p>Mal zum Vergleich: 2010 kamen ca. 160 Tonnen zusammen. Dieses Jahr waren es immerhin fast 800 Tonnen. Im Jahr verkaufen wir um die 600.000 Liter Apfelsaft &#8211; das entspricht so ungefähr 800 Tonnen, so daß wir dieses Jahr fast hinkommen. Die Ausbeute ist unterschiedlich &#8211; je nachdem, wie die Äpfel so waren. Da bekommt man auch mal eine Vorstellung, welche Mengen Apfelsaft wir bis zur diesjährigen Ernte zukaufen mußten. Aber zum Glück haben wir es gut überstanden.</p>
<p>Deswegen auch nochmal ganz lieben Dank, daß Ihr so fleißig und viel bei uns einkauft und uns vorallem so viel weiterempfehlt. Und besonders lieben Dank auch an unsere vielen Obstlieferanten. <img src='http://www.walthers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Fructoseintoleranz und Säfte</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 08:50:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirstin Walther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Säfte und Nektare]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir erhalten immer wieder Anfragen von Kunden bzw. welchen, die es eventuell werden wollen, welche unserer Säfte und Nektare wenig Fructose enthalten. Die Betroffenen kennen sich ja leider bestens mit dem Thema aus, deswegen möchte ich jetzt nicht näher darauf eingehen, denn ich würde auch nur im Internet recherchieren können. Wen es interessiert, der kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir erhalten immer wieder Anfragen von Kunden bzw. welchen, die es eventuell werden wollen, welche unserer Säfte und Nektare wenig Fructose enthalten. Die Betroffenen kennen sich ja leider bestens mit dem Thema aus, deswegen möchte ich jetzt nicht näher darauf eingehen, denn ich würde auch nur im Internet recherchieren können. Wen es interessiert, der kann gern in der letzten Saftpresse (Link folgt &#8211; ist noch nicht online) mehr Details zu dieser Unverträglichkeit lesen. Eine Kundin empfahl mir noch <a href="http://www.libase.de" target="_blank">diesen Link</a> zum weiterlesen.</p>
<p>Was ich im Gespräch mit Betroffenen allerdings gelernt habe, ist daß alle Zuckerarten zu berücksichtigen sind, wenn man rausbekommen möchte, wieviel Saft man trinken kann. Deswegen veröffentliche ich hier mal alle Zuckerspektren unserer Produkte. Zu beachten ist, daß dies Durchschnittswerte sind, die leicht schwanken können &#8211; je nachdem wieviel Zucker das von uns verarbeitete Obst tatsächlich enthielt.</p>
<p><a href="http://www.walthers.de/wp-content/uploads/2011/07/zucker1.jpg" target="_blank"><img src="http://www.walthers.de/wp-content/uploads/2011/07/zucker.jpg" alt="zucker" width="450" height="301" /></a></p>
<p>Zum Vergrößern bitte einfach auf die Tabelle klicken.</p>
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		<title>Buchempfehlungen zum Glücklich(er) sein</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 08:30:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirstin Walther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nebenbei bemerkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich nur einen kurzen Blogpost schreiben, der zum &#8220;Weiterlesen&#8221; der Saftpresse dient, mit Verlinkungen zu den vorgestellten Büchern zum Thema Glück in dieser Ausgabe. Und ich grinse grad beim Schreiben, weil es um zwei Bücher ging, aber jetzt fiel mir noch ein Drittes ein, kurz darauf ein Viertes und immer so weiter. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.walthers.de/wp-content/uploads/2011/07/margerite.jpg" alt="margerite" width="450" height="303" /></p>
<p>Eigentlich wollte ich nur einen kurzen Blogpost schreiben, der zum &#8220;Weiterlesen&#8221; der Saftpresse dient, mit Verlinkungen zu den vorgestellten Büchern zum Thema Glück in dieser Ausgabe. Und ich grinse grad beim Schreiben, weil es um zwei Bücher ging, aber jetzt fiel mir noch ein Drittes ein, kurz darauf ein Viertes und immer so weiter. Das sind nicht unbedingt alles Bücher, die sich mit dem Thema Glück befassen &#8211; eigentlich nur zwei &#8211; aber die anderen haben mir selbst geholfen. Dabei geholfen, manche Dinge zu verstehen. Zu verstehen, warum man manchmal unglücklich ist, obwohl es keine offensichtlichen Gründe dafür gibt. Dabei geholfen, sich wieder daran zu erinnern, daß es viele und auch kleine Dinge gibt, die glücklich machen &#8211; nur vergisst man das die meiste Zeit. Und eh ich total abgleite &#8211; denn bei solchen Themen find ich kein Ende und schreibe ziemlich &#8220;fadenfrei&#8221; &#8211; hier meine Liste:</p>
<p><span id="more-5453"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Hectors-Reise-oder-Suche-Gl%C3%BCck/dp/3492248284/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1311331942&amp;sr=8-1" target="_blank">Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück</a> von Francois Lelord</p>
<p>Dieses Buch endeckte ich glücklicherweise vor langer, langer Zeit in <a href="http://sprechblase.wordpress.com/2008/06/22/bist-du-eigentlich-glucklich/" target="_blank">Cems Blog</a>. Es ist ein Roman von/über einen Psychiater, der sich aufgrund einiger seiner Patienten, nämlich derer, die eigentlich viel glücklicher sein müßten als andere, die wirklich Grund zum Unglücklichsein hätten, auf eine Reise begibt, um das Glück zu finden. Dieses Buch ist sehr leicht zu lesen, es hat einen wunderbaren, nicht immer offensichtlichen Humor und ist eins der Sorte, wo man immer wieder denkt: &#8220;Mein Gott, warum muß man sich dafür erst ein Buch kaufen, man weiß doch wie das ist mit dem Glück.&#8221; Ja also sehr empfehlenswert und ich habe immer einige Exemplare hier, die ich gern verschenke. Im Übrigen sind auch die anderen Bücher von Francois Lelord gut. Ich habe inzwischen drei oder vier von ihm.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Wege-zum-Gl%C3%BCck-Reihe-Einzeltitel/dp/3833811366/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1311332695&amp;sr=1-1" target="_blank">77 Wege zum Glück</a> von Wolff Horbach</p>
<p>Das ist eins der Bücher, die ich nicht von vorn bis hinten durchgelesen habe, sondern eher im &#8220;Rauspick-Modus&#8221;. Es behandelt das Thema Glück von der sachlichen Seite. Auch sehr interessant. Dieses war für mich so&#8230; Also &#8211; ich kann jetzt nicht reinschauen, weil es zu Hause liegt.. Zumindest dachte ich mehrmals an den Stellen wo Glück beschrieben wird: &#8220;Hey &#8211; Du bist eigentlich prädestiniert zum glücklich sein! Aber wo sind diese Eigenschaften hin?&#8221; Ja und dann gibt es halt viele Tipps, einfache Tipps, die wirklich helfen, man muß es eben nur tun. Wolff hat übrigens auch ein <a href="http://www.faktor-g.de" target="_blank">lesenswertes Blog zum Thema</a>.</p>
<p>Um diese beiden Bücher geht es in unserer Saftpresse. Hier aber noch die anderen Empfehlungen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Die-Kunst-Liebens-Erich-Fromm/dp/3548367844/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1311333231&amp;sr=1-1" target="_blank">Die Kunst des Liebens</a> von Erich Fromm</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Fromm" target="_blank">Erich Fromm</a> ist für mich irgendwie eh DIE Entdeckung der letzten Zeit. Dafür bedanke ich mich bei meiner lieben Freundin <a href="http://www.doc-sarah-schons.de/blog/" target="_blank">Sarah</a>, die mich auf ihn aufmerksam machte. Fromm ist definitiv einer der Menschen, die ich gern getroffen hätte, um ohne Zeitlimit zu reden. Aber er ist schon seit 1980 nicht mehr unter uns. Dieses Buch hat mir vorallem geholfen zu verstehen, warum man sich manchmal so allein fühlt, warum alles manchmal so extrem oberflächlich scheint. Warum wir uns scheinbar immer weiter voneinander entfernen und viele nur noch an sich selbst denken. Und dieses Buch hat für mich auch mit Glück zu tun, weil ich glaube, daß man ohne Liebe nicht glücklich sein kann.</p>
<p>Es gibt ganz wunderbare Videos auf youtube, wo man ihn mal live erleben kann. Hier mal eins zum anfixen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Ratschl%C3%A4ge-Herzens-Dalai-Lama/dp/3257235348/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1311334553&amp;sr=1-1" target="_blank">Ratschläge des Herzens</a> vom Dalai Lama</p>
<p>Ein kleines Buch, das ich auch gern verschenke. Und man muß mit Buddhismus eigentlich nichts am Hut haben, um es zu mögen. Denn es geht um die &#8220;ganz normalen&#8221; Dinge im Leben. Kurze Gedanken von ihm an verschiedene Gruppen von Menschen, z.B. Politiker, Juristen, Journalisten oder auch Menschen, die in bestimmten Situationen stecken oder Eigenschaften haben, z.B. die Schüchternen, die Unglücklichen, die Kranken, die Einsamen usw. Es soll nicht abwertend klingen, aber das ist ein &#8220;Badezimmerbuch&#8221;. Und dort hab ich auch eins liegen. <img src='http://www.walthers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Dienstags-bei-Morrie-Lehre-Lebens/dp/3442451752/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1311335195&amp;sr=1-1" target="_blank">Dienstags bei Morrie &#8211; Die Lehre eines Lebens</a> von Mitch Albom</p>
<p>Dieser Roman wurde mir mal während eines langen Gespräches über Werte empfohlen, das ich mit einem Bekannten führte. Hatte ich auch schon mal <a href="http://www.walthers.de/2007/05/gesprache/" target="_blank">im Saftblog erwähnt</a> vor einigen Jahren. In dem Buch erlebt man die letzten Tage/Wochen eines Professors, der gemeinsam mit dem Autoren, der ein Student von ihm war, sein Leben rekapituliert. Ja und die beiden reden darüber, was wirklich wichtig oder unwichtig war/ist, damit man eines Tages auf ein glückliches Leben zurückblicken kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Die-4-Stunden-Woche-Mehr-Zeit-Leben/dp/3430200512/ref=sr_1_2?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1311336758&amp;sr=1-2" target="_blank">Die 4-Stunden Woche</a> &#8211; Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben von Tim Ferris</p>
<p>Einer der beklopptesten Buchtitel, die ich kenne, ja. Dazu steht der Autor allerdings, denn er hatte wichtige Gründe dafür, die man im Buch nachlesen kann. Dieses Buch &#8211; naja &#8211; ich habe nur den Anfang gelesen, so ca. die ersten 150 Seiten &#8211; diese dafür öfter. Aber diese Seiten waren irgendwie fast das Einzige, was mir vor einiger Zeit geholfen hat gegen schlimme Ängste anzukämpfen, die geschäftlicher Natur waren. Und sie haben mir geholfen, belastende Dinge loszulassen, meinen eigenen Weg zu gehen, ohne ständig Angst zu haben, weil er mitunter anders ist als andere Wege &#8211; zumindest eben im geschäftlichen Bereich. Es fiel mir danach kurz gesagt leichter, einfach ich selbst zu sein, das in Ordnung zu finden und somit auch glücklicher zu sein. Deswegen les ich da auch öfter drin, weil man zeitweise Rückschläge hat. Ansonsten kann man dieses Buch auch als Ratgeber verstehen, um eine Geschäftsidee auf einfache Art und Weise umzusetzen. Der Autor erzählt aus seinem eigenen Leben. Kurzweilig und auch mit Schmunzelfaktor. Das Besondere ist für mich, daß er den Leser immer &#8220;abholt&#8221;. Egal welche Zweifel einem kommen bei seinen unkonventionellen Ansichten, er räumt sie alle aus. <img src='http://www.walthers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Soooo&#8230; Das war sie &#8211; die Liste. Vielleicht ist ja was dabei für Euch. Ich wünsch Euch ein schönes Wochenende und daß Ihr ganz doll glücklich seid oder werdet. <img src='http://www.walthers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Update:</span></p>
<p>Da hab ich doch glatt eins vergessen &#8211; und zwar:</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Das-Twitter-Buch-Tim-OReilly/dp/3897215918/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;qid=1311342806&amp;sr=8-2" target="_blank">Das Twitter-Buch</a> von Tim O&#8217;Reilly</p>
<p>Das empfehle ich deswegen, weil ich über Twitter besonders viele tolle Menschen kennenlernen durfte, die jetzt zu meinem Leben gehören und ohne die ich definitiv unglücklicher wäre. Natürlich auch schon früher durch die Bloggerei &#8211; aber über Twitter vorallem die Leute, die bei mir in der Nähe wohnen und die ich somit ganz oft treffen kann. <img src='http://www.walthers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Es war einmal&#8230;</title>
		<link>http://www.walthers.de/2011/07/es-war-einmal/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 09:26:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirstin Walther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Kelterei]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; und es hat zwar mit einem aktuellen Ereignis bzw. einer Presseveröffentlichung zu tun, aber da ich niemandem auf die Füße treten möchte, sowas nicht zum ersten Mal vorkommt, nur noch nie so extrem und ich in diesem Fall ein bißchen Mitschuld trage, schreib ich das mal ganz allgemein. Ich hoffe, es ist Euch nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; und es hat zwar mit einem aktuellen Ereignis bzw. einer Presseveröffentlichung zu tun, aber da ich niemandem auf die Füße treten möchte, sowas nicht zum ersten Mal vorkommt, nur noch nie so extrem und ich in diesem Fall ein bißchen Mitschuld trage, schreib ich das mal ganz allgemein. Ich hoffe, es ist Euch nicht zu lang und zu emotional, aber als ich die betreffende Schlagzeile las, bin ich fast in Ohnmacht gefallen und muß das jetzt endlich mal für immer richtig stellen, wegen des übergelaufenen Fasses. Also:</p>
<p><strong>Falls Ihr irgendwo mal gelesen habt, daß Social Media oder das Bloggen oder das Facebooken uns vor der Pleite gerettet hätten &#8211; E</strong><strong>S STIMMT NICHT!</strong></p>
<p>Im aktuellen Fall ist es sogar besonders schlimm, weil dort in der Überschrift steht, daß Facebook bei uns die Pleite verhindert hätte. Ebenfalls steht drin, daß wir seit 2009 bei Facebook sind. Und prompt hatte ich ne Nachricht im Kasten, daß der Artikel so klingt, als ob wir 2009 pleite waren. Versteht Ihr? Das kann zum Beispiel bei Bankgesprächen recht seltsame Fragen aufwerfen oder auch bei neuen größeren Kunden, die bei Lieferanten auf Verläßlichkeit und finanzielle Gesundheit achten. Mal ganz zu schweigen von den Menschen, die uns damals unterstützt haben oder meine Familie, die mich jedes Mal mit fragenden Augen ankuckt, wenn sie doch so einen Artikel findet, obwohl ich ihn versteckt hatte.</p>
<p>Für die von Euch, die weder Lust noch Zeit haben, solche langen Texte zu lesen, hier die Kurzform:</p>
<p>- 2003/2004 übernahm ich die Firma und sie wurde mit Hilfe von Menschen und Banken saniert</p>
<p>- 2004/2005 brachten uns Kunden die Idee mit der Saftbox, die Umsätze stiegen wieder und wir waren aus dem Schneider</p>
<p>- 2006 begannen wir mit Social Media (Saftblog) 2007/2008 Twitter und 2009 (!) folgte Facebook</p>
<p>Wie kommt es nun zu solchen Meldungen? Oder besser: Ich fang mal ganz vorn an und geh auf diese Frage ganz zum Schluß ein:</p>
<p><span id="more-5467"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ja, als ich die Firma zwischen 2003 und 2004 von meinen Eltern übernahm, war sie in einem sehr desolaten Zustand. Das lag vorallem daran, weil nach der Wende zu kräftig investiert wurde und zu wenig Erfahrung da war, weil man sich zu Ostzeiten keinerlei Gedanken über Marketing bzw. Vertrieb machen mußte, weil Mangelwirtschaft in der DDR herrschte. Zum Zeitpunkt als diese Entscheidungen getroffen wurden, war ich (noch) nicht hier, sondern in Stuttgart und habe Sonnenschutz- und Lüftungsanlagen für Industriebauten projektiert. Die Kelterei war damals als Gebäude quasi eine Erweiterung des Wohnhauses meiner Großeltern mitten in einer kleinen Wohnsiedlung am Rande von Arnsdorf. Das bedeutete zum Beispiel, daß wir als Kinder in den Ferien immer Postkarten an unsere Kunden schreiben mußten, daß jetzt Saft zum Abholen vorrätig ist, weil wir so ein kleines Lager hatten.</p>
<p>So lag es nahe, daß man mit Erschließung von Gewerbegebieten an allen Ecken und Enden, entsprechenden Kredit- und Förderangeboten nach der Wende an Neubau dachte, weil in der alten Kelterei erweiterungstechnisch nichts mehr ging und sich ja alles änderte, mit Einkehr der freien Marktwirtschaft und des plötzlichen Überflusses an Konsumgütern. Das führte &#8211; vermutlich nicht nur bei uns &#8211; zu Überschuldungen kombiniert mit keinerlei Erfahrung und bis dahin auch keinerlei Erfordernissen (wegen getätigter Investitionen) an höheren und stetig steigenden Umsätzen zu arbeiten. Ich glaube, daß auch die Banken und wer auch immer außerdem mit diesen Entscheidungen zu tun hatte, im Nachhinein sicher nicht immer glücklich waren mit dieser Risikobereitschaft nach der Wiedervereinigung.</p>
<p>Ich kam Ende 1994 aus Stuttgart zurück &#8211; da war die neue Kelterei im Bau und 1995 im Sommer war dann Eröffnung. Von Anfang an gab es Probleme, weil wir den Kapitaldienst (Kredite) nur unter schwierigsten Bedingungen bedienen konnten, weil die Umsätze nicht so schnell erhöht werden konnten und Dinge versäumt wurden. Ich weiß noch, daß Karolin (meine Schwägerin) mit dem Hundefänger in Dresden rumfuhr und Saft verkaufte usw. Es wurde wirklich unternommen, was man konnte, aber man hatte ja wirklich wenig Erfahrung in diesem Bereich. Mein Vater versuchte Streuobstwiesenprojekte auf die Beine zu stellen, ließ die Kelterei als erste in Sachsen biozertifizieren und vieles mehr &#8211; aber es reichte nicht. Weitere Schulden wurden gemacht um weiter existieren zu können. In dem Zusammenhang muß ich auch immer an Griechenland denken, weil ich aus eigener Erfahrung weiß, daß es nicht gut ist Schulden mit Schulden zu verringern. Aber mit Politik kenne ich mich nicht besonders gut aus und es geht auch um was anderes gerade.</p>
<p>Jedenfalls war es im Jahr 2003 dann so, daß nicht nur meine Eltern sondern auch schon mein großer Bruder und ich mit Bürgschaften in schwindelerregenden Höhen (jeder ne Viertel Million ungefähr, meine Eltern ein vielfaches) belastet waren, um den Geschäftsbetrieb weiterführen zu können. Etliche Unternehmensberater waren bis zu diesem Zeitpunkt schon bei uns gewesen &#8211; meistens beauftragt von den Banken, die um ihr Geld fürchteten. Und es wurde nicht besser. Das Hauptproblem war, daß die Preise, die wir hätten erzielen müssen, um unsere Kosten zu decken, einfach nicht erzielbar waren am Markt und das andere Problem war, daß zu diesem Zeitpunkt schon viele Wettbewerber da waren, die viel günstiger anbieten konnten. So gab es irgendwann nur noch zwei Möglichkeiten: Insolvenz, mit entsprechenden Auswirkungen auf meine Familie und mich, allerdings wäre ein Neuanfang eventuell möglich gewesen oder Gespräche mit den Banken mit dem Ziel Teile der Kredite erlassen zu bekommen, um weiterhin existieren zu können. Wir sprachen monatelang mit den Banken und die zweite Variante sollte Erfolg haben.</p>
<p>Aber fragt bitte nicht nach Sonnenschein. Erst seit dieser Zeit wußte ich, was Existenzängste wirklich sind, weil lange Zeit unklar war, wie die Banken entscheiden werden. Mit Hilfe eines Unternehmensberaters und des besten Steuerberaters auf der ganzen Welt nahm ich das auf meine Kappe, weil ich dachte: Ich probiers einfach, ob wir nun ein halbes Jahr früher oder später in Insolvenz gehen, ist auch egal und ob ich eine Viertel Million Schulden habe oder eine Ganze, spielt auch nicht wirklich eine Rolle, weil beides nicht zurückzuzahlen geht in einem normalen Menschenleben. Ich will damit sagen &#8211; ich hätte eigentlich nicht viel verschlimmern können. Und auch, weil ich wußte, wie belastend und schwierig diese Situation für meine Eltern war. Ich kaufte die Firma und somit die verbliebenen Schulden meiner Familie. Das war die Zeit in der ich nur mit den übelsten Fernsehprogrammen einschlafen konnte, weil ich immer Angst hatte, daß wir das nicht schaffen und alles verlieren. Vorallem für meine Eltern hätte ich das ganz schlimm gefunden und fühlte mich dafür verantwortlich. Es erscheint mir heute immer noch wie ein Wunder, daß es uns jetzt so gut geht und schlafen geht wieder besser. Manchmal glaub ich, daß es zwar schlimm aber trotzdem ganz gut war, durch so eine Zeit zu gehen, weil man dadurch besonnener ist bei schwierigeren Entscheidungen oder welchen, die große Risiken bergen.</p>
<p>Ende 2004 war die Sanierung dann auch formell abgeschlossen und wir fingen quasi nochmal von vorne an. Spezialisierung auf die heimischen Früchte, denn alle Regale waren voll mit Orangensaft und Multivitaminsäften, die nach der Wende extrem nachgefragt wurden, weil es sowas im Osten nicht gab, aber Spezialitäten von früher waren aus den Supermärkten verschwunden und aber wieder gewünscht. Und Konzentration auf Direktmarketing mit verschiedensten Versuchen und viel Ausprobieren.</p>
<p>Zwei ganz wichtige Dinge führten wir weiter, denn mein Vater hat schon immer gewußt, daß man sich spezialisieren sollte und daß das Internet Zukunft hat. Das führte dazu, daß wir bereits Ende der Neunziger Gesundheitssäfte wie Aronia, Sanddorn und Topinambur im Portfolio hatten und seit dem Jahr 2000 schon einen Internetshop &#8211; allerdings nur für Kunden aus dem Umland Dresden! Und ja, man kann mit Ideen leider auch zu früh sein, denke ich heute. Und dazu kam, daß er in der damaligen Zeit eben zu wenig Handlungsspielraum hatte, weil das Geld immer mehr als knapp war.</p>
<p>Dann passierten mehrere wichtige Dinge &#8211; irgendwann in 2004 &#8211; aber nagelt mich bitte nicht fest. Jedenfalls war es vor Sommer 2005 und BEVOR wir anfingen Social Media Gedöns auszuprobieren:</p>
<p>Wir erhielten eines glücklichen Tages eine Mail von einem Herrn aus Wilhelmshaven, der unseren lokalen Dinosaurier-Onlineshop irgendwie gefunden hatte und er fragte uns, ob wir unseren Aronianektar (damals hielten wir reinen Aroniasaft für unverkäuflich) auch nach Wilhelmshaven schicken könnten &#8211; er bräuchte 10 Liter im Monat. Wir wollten ihm natürlich gern den Nektar schicken, hatten aber zu dem Zeitpunkt nur Glaspfandflaschen und dann auch in 0,7 Liter Größe, die er &#8220;im Westen&#8221; nur schwer hätte irgendwo abgeben können. Mal ganz davon abgesehen, ob Glasflaschen heil angekommen wären in einem Postpaket.</p>
<p>Kurz bevor diese Mail kam, hatten uns schon zwei verschiedene Leute auf diese Boxen angesprochen. Das eine war ein Obstbauer, für den wir Obst pressten und unter seinem Label in Flaschen abfüllten. Er brachte uns damals so eine 10 Liter Schachtel vorbei und sagte, daß das doch interessant sein könnte, wenn das wirklich funktioniert mit der langen Haltbarkeit. Schon damals zeichnete sich am Markt ab, daß Mehrweg stagniert und nur Einwegverpackungen Zuwachs hatten. Die andere Person war einer unserer 30 Internetkunden. Er schrieb mir eine Mail, daß er bei Jacques&#8217; Wein-Depot in Dresden so Saftschachteln gesehen hätte, die er toll fand. Das Einzige was er doof fand, war die österreichische Herkunft, weil er meinte, daß in Dresden doch lieber sächsische Säfte verkauft werden sollten.</p>
<p>Und so kam es, daß wir dem Kunden in Wilhelmshaven per Email davon erzählten, daß wir wahrscheinlich eine neue Verpackung testen werden, wo gleich 10 Liter Aronianektar auf einmal reinpassen, er vergnüglich und ohne Sorge ein Glas nach dem anderen zapfen kann und diese Verpackung auch nicht kaputt gehen kann auf dem Postweg. Es war ein langer Mailverkehr, denn die Saftbox ist extrem erklärungsbedürftig. Nach noch mehr Mails, die sich auch immer um das Wetter in Wilhemshaven und bei uns drehten (auch das ist mir eine Lehre geblieben), willigte er ein, als Versuchskaninchen herzuhalten. (Mit der Lehre meine ich, daß man fast immer über ganz gewöhnliche Themen zueinander findet und nicht über knallharte Verkaufsgespräche.)</p>
<p>So begann alles. Die ersten Testboxen füllte mein Bruder mit der Hand ab und das mit der langen Haltbarkeit funktionierte. So standen wir irgendwann vor der Entscheidung einen Handabfüller anzuschaffen, weil der oben erwähnte Obstbauer davon überzeugt war, daß seine Kunden das wollten. Es tut nicht viel zur Sache, aber ich erzähle es so gern: Es gab also diese zwei potentiellen Kunden &#8211; den Obstbauern mit einer erstmal sehr übersichtlichen Anzahl von Saftboxen und den einen Herrn in Wilhelmshaven mit 12 Stück pro Jahr.</p>
<p>Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie schwer die Entscheidung für uns war eine Maschine im Wert von 3500,&#8211; Euro anzuschaffen. Wir waren zwar saniert, aber die Umsätze waren ja noch auf diesem niedrigen Niveau. Und wir hatten nicht mal eine klitzekleine Idee davon, daß diese Verpackung einmal so wichtig für uns sein wird. Eher im Gegenteil. Aber wir kauften die Maschine voller Sorge.</p>
<p>Der nächste Gang war dann zu Jacques Wein-Depot in Dresden, um mal zu kucken, was die Österreicher dort verkauften. Wir kamen ins Gespräch mit dem Depotleiter und waren sehr verduzt, als wir erfuhren, daß Weine in diesen Boxen richtig gut verkauft werden. Wir fragten ihn, ob er Lust hätte, unsere Säfte in einer 5 Liter Variante auszuprobieren und er willigte ein. Und was soll ich sagen: Er war dermaßen zufrieden mit dem Abverkauf und der Qualität unseres Saftes, daß er seinen ca. 200 Kollegen davon erzählte, die auch Wein-Depots in ganz Deutschland haben.</p>
<p>Und jetzt stellt Euch vor: Nicht lange danach gab es einen Tag X hier in der Kelterei, als zum allerersten Mal ein LKW, der NICHT uns gehörte, sondern einer Spedition, die durchs ganze Land fährt, voll bepackt mit UNSEREN Saftboxen vom Grundstück fuhr, um sie in ganz Deutschland zu verteilen. UNGLAUBLICH! Es sei nur am Rande erwähnt, daß dieser LKW schon nach einer Stunde wieder bei uns war, weil wir bis dahin noch nie komplette Paletten mit Saftboxen verschnürrt hatten und somit die ganze Ladung umgekippt war. Mit einer neuen Verpackung war auch viel Neues zu lernen und ohne die Genialität meines großen Bruders, der Erfahrung meines Vaters und des großen Verständnisses unserer Kunden wären wir bestimmt daran gescheitert, weil es am Anfang sehr viele Probleme gab.</p>
<p>Dann kam als nächster großer Kunde der Konsum Dresden mit 40 Filialen und schon einer eigenen Walthers Saftbox. Bei den Jacques verwendeten wir am Anfang grüne Standardschachteln mit häßlichen Thermoetiketten, weil wir uns eigene einfach noch nicht leisten konnten. Konsum Dresden hat allerdings auch nur geklappt, weil der Vorstand, Herr Ulke, experimentierfreudiger war, als seine Einkäufer. Man stelle sich vor: 5 Liter Saftbotten, teuer, von denen fast keiner wußte, wie das funktioniert mit der Haltbarkeit usw. Aber es funktionierte! Mit Promotions in den Märkten, Pressearbeit und Direktmarketing.</p>
<p>Ja, so begann das alles und heute verkaufen wir fast 80 % unserer Säfte in Saftboxen und die Umsätze haben sich seitdem verdreifacht! Die Kunden, denen wir zuhörten, die Saftbox und die Aroniabeere &#8211; das sind die Dinge, die uns den Hintern retteten, weil ich mir sicher bin, daß es extrem schwer geworden wäre, sich trotz Sanierung mit Mehrwegflaschen zu positionieren. Die Box kam von unseren Kunden und die Aroniabeere auch ein bißchen, denn wie gesagt war mein Vater zu früh und kurz bevor uns unsere Kunden die Saftbox brachten, waren sie es auch, die uns daran erinnerten, was für eine besondere Beere wir da verarbeiten. Nach der Sanierung oder auch im Zuge dessen, waren wir nämlich kurz davor, den Aronianektar aus dem Sortiment zu schmeißen, weil er einfach nicht verkauft wurde. Ich schreib es auch ein bißchen der Entwicklung des Internets zu, denn auch unsere Kunden konnten sich ja immer besser informieren über solche Dinge.</p>
<p>Nun nochmal kurz zum Thema Social Media. Ja, es war auch im Frühjahr 2004, als wir durch Martin Roell zum ersten Mal von Businessblogs hörten. Aber da ich immer ein bißchen langsam bin, begannen wir erst im Januar 2006 mit dem Bloggen, als wir mit der Firma schon aus dem Schneider waren.</p>
<p>Natürlich wurden wir schnell bekannter, konnten leichter Dinge kommunizieren und der kurz nach dem Blog eingerichtete Shop für bundesweit, entwickelte sich schnell und prächtig. Twitter macht einen Riesenspaß und Facebook mußte irgendwann auch sein und diese Kanäle sorgen für immer mehr Bekanntheit und nachhaltiges Wachstum. Aber die Lehre oder das Besondere, was ich aus diesen Kanälen oder besser gesagt VON EUCH zog, ist etwas ganz anderes. Und das ist auch für mich persönlich extrem wichtig: Durch den Dialog mit Euch über diese Kanäle durfte ich lernen, daß es in Ordnung ist, wie ich bin, denke und handle.  Das mag bescheuert klingen, aber ich gehör(t)e zu den Menschen, die sich ziemlich leicht beeinflußen lassen im geschäftlichen Bereich. Immer dann, wenn ich zu viel Respekt vor anderen Unternehmern oder irgendwelchen Beratern hatte, die im Gegensatz zu mir schon viel geleistet hatten. Vielleicht liegt das auch daran, daß ich nur eine ganz normale kaufmännische Ausbildung hatte und nur zwei Semester Betriebswirtschaft abends, bis ich schwanger wurde und nicht den typischen Werdegang hatte.</p>
<p>Aber diese Menschen sagten mir, daß ich nicht über Probleme oder Fehler schreiben darf im Blog, sondern das Unternehmen immer nur in den schillerndsten Farben darstellen muß. Sie sagten mir, daß ich nicht mit Journalisten sprechen darf, als ob es ganz normale Menschen seien, sondern daß ich vorallem meine Botschaften rüberbringen muß (diesen Punkt sollte ich scheinbar nochmal überdenken), die ich später lesen will. Sie sagten auch, daß ich schon vor einem Termin mit einem potentiellen Kunden genau wissen muß, was ich sage, ohne daß ich diesen Menschen vorher gesehen habe und weiß, wie und wer er eigentlich ist. Sie meinten, daß es egal ist, ob in der Zeitung Unwahrheiten stehen, solange es den Verkauf ankurbelt. Daß ich als Chefin im Kostümchen in die Firma kommen muß, um Respekt von meinen Mitarbeitern zu bekommen, obwohl ich so was total unbequem finde und mich mehr als unwohl darin fühle. Daß der Zweck alle Mittel heiligt, wenn es um Geld verdienen geht. Diese Liste ließe sich unendlich fortführen. Bis zu einem gewissen Zeitpunkt glaubte ich auch, daß ich so werden MUSS, weil viele Unternehmer ja so sind. Das gefiel mir überhaupt nicht und ich hatte Angst davor, mich die ganze Zeit verstellen und wider meine Natur handeln zu müssen. ABER DANN kamt Ihr!</p>
<p>Ihr ward diejenigen, die mir die ganze Zeit signalisierten, daß sie es gerade gut finden, daß ich offen kommuniziere, weil es ganz normal ist, daß wo Menschen am Werk sind, nicht alles immer 100 %ig laufen kann. Ihr fandet es nie komisch, daß ich Euch an meinem Tag teilhaben lasse &#8211; der mal so und  mal so laufen kann und manchmal bzw. öfters mal nichts mit Saft zu tun hat. Ihr seid es gewesen, die sich gleich beschwert haben, als am Anfang des Saftblogs mal mehrere PR-Sülz-Artikel hintereinander erschienen, die ich auch nicht gut fand. Ihr habt dafür gesorgt, daß ich nach der Abmahnung vom DOSB wegen&#8230; (Ich trau mir immer noch nicht das Wort wieder zu schreiben) weiterbloggte und mit einem blauen Auge davon kam. Noch nie hat mich jemand von Euch in Frage gestellt, wegen der Dinge, die ich über den Tag so von mir gebe oder was ich anhabe bei einem Twittertreffen. Ihr bestraft mich nicht für Ehrlichkeit. Ganz im Gegenteil: Ihr macht meine Tage besser, als sie sind. Ihr seid diejenigen, die unsere Produkte verkaufen, weil Ihr uns so oft und so gerne weiterempfehlt. Das ist für mich Social-Media, wenn man dem Ding schon einen Namen geben muß. Für mich ist das nichts anderes als Dialog mit Euch, ganz egal wo, wie und worüber. Und durch diese Erfahrungen, halte ich inzwischen Vorträge über so was &#8211; weils gewünscht wird. Das muß man sich mal vorstellen!</p>
<p>Ich!? Und dabei mache ich nichts anderes, als völlig normal zu sein. Mich zum Glück nicht (mehr) verstellen zu müssen, weil ich dachte das muß so sein. In diesen Vorträgen geht es inzwischen nicht mehr hauptsächlich darum, wie ein Blog funktioniert oder ein Twitteraccount, sondern darum, daß dort Menschen sind auf der anderen Seite, echte und normale Menschen. Und daß deswegen auch genau die gleichen Regeln gelten, wie sie schon immer gegolten haben, wenn Menschen miteinander reden oder kommunizieren. Und darum, daß man Vertrauen nicht erhält, indem man den ganzen Tag auf allen Kanälen rumposaunt, wie supermegatoll man ist und was für noch supermegatollere Produkte man anbietet. Und ich bin sooo glücklich, daß ich das nicht muß, sondern daß scheinbar genau das Gegenteil funktioniert. Denn ich mag es nicht mich oder unsere Produkte &#8220;zu verkaufen&#8221;.</p>
<p>Und das Gute ist: Durch diese Erfahrungen in den Onlinekanälen, konnte ich das auch auf das &#8220;normale&#8221; Geschäftsleben umlegen oder umsetzen und bin viel sicherer geworden und komischerweise auch da erfolgreicher und vorallem viel entspannter. Dafür bin ich Euch extrem dankbar. Denn ohne diese positiven Erfahrungen hätte ich vielleicht schon hingeschmissen, weil es manchmal wirklich nicht einfach ist, diese große  Verantwortung zu tragen bzw. als unnatürliches Unternehmerkonstrukt wahrgenommen zu werden und nicht als normaler Mensch. Und daß es ok ist, völlig andere Wege zu gehen, als die herkömmlichen.</p>
<p>Und als Nebeneffekt zu diesem Haupteffekt noch mehr Saft verkaufen zu können, ist natürlich obergenial!</p>
<p>So&#8230; Danke für Eure Geduld bis hierhin. Also es ging mir mit diesem Blogpost in erster Linie darum, daß klar gestellt wird, daß es nicht unsere Social-Media-Aktivitäten waren, die uns vor der Insolvenz retteten, sondern wie beschrieben. Und im aktuellen Fall, den Ihr eventuell lesen werdet, war es zum Teil meine eigene Schuld. Denn die Redakteurin hatte im Vorfeld eine Art PR-Text bekommen, in dem ich falsch zitiert worden bin (&#8220;Das Internet hat mein Unternehmen gerettet.&#8221;), den ich nicht verfasst, aber leider auch nie genau durchgelesen habe, sonst hätte sie ihn nicht bekommen. Und das ist die einzige plausible Erklärung für mich, wie es zu dieser Überschrift kommen konnte. Mehr möchte ich dazu jetzt nicht sagen, weil wie weiter oben schon beschrieben &#8211; wir Menschen sind das fehlbarste, was so rumläuft auf diesem Planeten und nun ist es halt passiert und lässt sich auf Papier schlecht ändern. Nur im Internet verbreitet sich alles so schnell und ist &#8220;bleibend&#8221;, deswegen hier im Saftblog die Fakten zum Thema. Außerdem möchte ich vermeiden, daß bei Firmen oder Leuten, die über Social Media nachdenken mit solchen Schlagzeilen Hoffnungen geschürt werden, die eventuell gar nicht da sind.</p>
<p>Ach so, oben hatte ich ja die Frage hingeschrieben: Wie kommt es zu solchen Falschmeldungen? Tja in diesem Fall wie erklärt. Früher vielleicht auch durch Mißverständnisse und zu lange Interviews (ich rede noch wirrer als ich schreibe), manchmal vielleicht auch ein bißchen dadurch, daß Überschriften zu viel Bedeutung beigemessen wird. Oder dadurch, daß solche Informationen im Internet zu finden waren, die ich zwar immer versucht hab in den Kommentaren richtig zu stellen, aber ob das gelesen wird ist ne andere Frage. Irgendwie so. Aber ich hoffe, das gehört jetzt der Vergangenheit an, weil schwarz auf weiß. Und noch ein Hinweis: Es ist nicht üblich, daß man Artikel vorher zum Lesen bekommt, nachdem man ein Gespräch mit einem Journalisten hatte. Maximal werden Zitate abgestimmt &#8211; aber auch das nicht immer. Also ist es letztendlich immer eine Überraschung, was man dann in so einem Artikel liest.</p>
<p>PS: Danke an Andrea für die irgendwie sehr passende Idee mit der Überschrift. Mir ist nämlich keine eingefallen.</p>
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		<title>Konsum Dresden und Social Media?</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Jan 2011 11:59:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirstin Walther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Unsere Kunden]]></category>

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		<description><![CDATA[Schön, dass Ihr vorbeischaut. Ich hab heute mal ein ganz besonderes Anliegen &#8211; also zumindest ist es für mich was ganz, ganz besonderes. Wir liefern unsere Produkte ja unter anderem auch an den Konsum Dresden. Übrigens einer unserer allerersten Kunden, als wir vor einigen Jahren mit den Saftboxen anfingen. Da gehörte schon viel Vertrauen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schön, dass Ihr vorbeischaut. <img src='http://www.walthers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Ich hab heute mal ein ganz besonderes Anliegen &#8211; also zumindest ist es für mich was ganz, ganz besonderes. Wir liefern unsere Produkte ja unter anderem auch an den <a title="konsum webseite" href="http://www.konsum-dresden.de" target="_blank">Konsum Dresden</a>. Übrigens einer unserer allerersten Kunden, als wir vor einigen Jahren mit den Saftboxen anfingen. Da gehörte schon viel Vertrauen und vor allem Experimentierfreudigkeit dazu, solche riesigen Saftverpackungen zu listen. Wir fingen damals mit 5 Liter Boxen an &#8211; die kleineren kamen erst später. Jedenfalls entwickelte sich alles extrem erfreulich und entwickelt sich immer noch &#8211; vor allem auch durch Euch und die Nutzung der ganzen sogenannten Social-Media-Kanäle.</p>
<p>Wer von außerhalb kommt, hier ein paar Stichpunkte was &#8220;Konsum Dresden&#8221; eigentlich ist:</p>
<p>- traditionsreicher (gegründet 1888) gehobener Lebensmittelhändler mit inzwischen über <a title="konsum standortsuche" href="http://www.konsum.de/Genossenschaft/Standorte.html" target="_blank">40 Supermarkt-Filialen</a> im Raum Dresden, aber auch schon in Bayern</p>
<p>- über 1000 Mitarbeiter</p>
<p>- besonderes Augenmerk auf Frische, Regionalität</p>
<ul>
<li>
<div id="attachment_5132" class="wp-caption aligncenter" style="width: 298px"><a href="http://www.walthers.de/wp-content/uploads/2011/01/konsumtante.jpg"><img class="aligncenter" title="konsummitarbeiterin" src="http://www.walthers.de/wp-content/uploads/2011/01/konsumtante.jpg" alt="" width="288" height="192" /></a><p class="wp-caption-text">Im Frida-Markt</p></div>
</li>
</ul>
<p>- es handelt sich um eine Verbrauchergenossenschaft &#8211; das heißt die Kunden können somit Eigentümer sein, sind sehr nah am Unternehmen und bringen sich ein. (den Gedanken hatte ich zugegeben für uns auch schon öfter)</p>
<p>- besonders schönes Konzept sind imho die inzwischen <a title="frida webseite" href="http://www.frida.de" target="_blank">13 Frida-Märkte</a>. Das sind so richtig schnucklige Läden im Tante-Emma-Stil, groß aber es gibt auch kleinere &#8211; wo man schnell findet, was man braucht und alles viel persönlicher ist, als in einem normalen Supermarkt</p>
<ul>
</ul>
<p>So… Jedenfalls beschäftigt es mich schon lange, was wir gemeinsam mit Konsum Dresden so onlinetechnisch alles anstellen könnten.</p>
<p><span id="more-5127"></span></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Die Inspiration kam wie fast immer eigentlich natürlich von Euch und dem, was Ihr online so treibt. Im Dezember hatte ich beim Konsumvorstand, Herrn Roger Ulke deswegen einen Termin, nachdem ich ihm eine lange Email geschrieben hatte. Siehe weiter hinten bzw. unten. Wir redeten viel und lange… Mir schwirren in Bezug auf Konsum die unterschiedlichsten Gedanken durch den Kopf &#8211; siehe auch meine Email &#8211; aber jetzt kommt das Besondere:</p>
<p><strong>Herr Ulke hatte die Idee, doch über meine Kanäle einfach mal in die Runde zu fragen, was IHR gut fändet &#8211; also was Eurer Meinung nach von Seiten des Konsum Dresden im Bereich &#8220;Social Media&#8221; gemacht werden sollte. Facebook? Twitter? Was meint Ihr? Was würdet Ihr Euch wünschen? Was möchtet Ihr wissen?</strong></p>
<p>Ein Thema ist es ja auf jeden Fall, wie man als nur ein Bespiel von vielen auf <a title="facebookdiskussion wegen glühwein für konsummärkte" href="http://www.facebook.com/saftfreunde/posts/171272119573840" target="_blank">unserer Facebook-Seite</a> sehen kann &#8211; da wurde auch viel diskutiert über Konsum usw. Die vielen Tweets und Bilder habe ich so ohne Weiteres nicht finden können.</p>
<p><a href="http://twitpic.com/2rv5vc" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-5139" title="markthalle1" src="http://www.walthers.de/wp-content/uploads/2011/01/markthalle11-216x300.jpg" alt="" width="216" height="300" /></a>Ich finde das ziemlich bemerkenswert und total außergewöhnlich, denn wie einige von Euch wissen werden, tun sich vor allem größere Unternehmen schwer, einfach mal in die Runde zu fragen, BEVOR riesige Konzepte entwickelt werden, die vielleicht an den Interessen der User bzw. Kunden vorbeigehen könnten und dann nur viel Geld gekostet haben und vor sich hindümpeln. Denn meine Erfahrungen zeigen mir, dass es manchmal vielleicht auch ein guter Weg ist, einfach mal ein bisschen auszuprobieren, denn nicht jedem Unternehmen bzw. den entsprechenden Leuten liegt es, online zu kommunizieren und mit Gott und der Welt in Dialog zu stehen. Ich meine damit, dass es für den Anfang vielleicht ausreicht eine ganz einfache Facebook-Seite anzulegen, ohne viel Werbung und stylische Willkommensseiten… Einfach zu beginnen, denn sobald man in Kontakt steht mit Fans merkt man eigentlich relativ schnell wo die Reise hingeht oder hingehen könnte. Und wenn man dann Spaß hat und auch einen gewissen Nutzen daraus ziehen kann fürs Unternehmen, dann ist es auch später möglich ein bisschen mehr Aufwand zu betreiben. Wie gesagt &#8211; das ist meine Erfahrung. Vielleicht seht Ihr das ganz anders. Bitte lest unten noch mal meine Mail &#8211; also wenn Ihr wollt &#8211; damit Ihr versteht, warum ich das so cool fände, gemeinsam mit Konsum und später vielleicht auch mit anderen Händlern ein paar verrückte Sachen anzustellen.</p>
<p><strong>Ach so: Dieser Blogpost ist nicht als &#8220;Oh ich bin DER Social-Media-Experte und biete Konsum gleich mal meine Leistungen an &#8211; Aufforderung&#8221; zu verstehen. <img src='http://www.walthers.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </strong></p>
<p>So hier ein Auszug aus meiner Mail:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Die Möglichkeiten, die die neuen Medien bieten wachsen Tag für Tag und ich muß immer öfter an Sie und Konsum Dresden denken, weil dort meiner Meinung nach ein Riesenpotential steckt. Darauf gekommen bin ich eigentlich auch nur durch unsere Fans und Kunden, weil sich die Onlinekanäle wider Erwarten sehr lokal entwickeln &#8211; also auch in Dresden. Was auch immer die Leute bewegt… Sie veröffentlichen zum Beispiel bei Twitter, aber auch bei Facebook, daß sie gerade im Konsum stehen und Saftboxen kaufen, manche beraten sogar andere Konsum-Kunden vorort, während sie übers Handy via Twitter live mit mir in Kontakt stehen und mir die Fragen weitergeben.</em></p>
<p><em><a title="fans bei konsum" href="http://twitpic.com/1w6lh0" target="_blank"><img class="aligncenter" src="http://www.walthers.de/wp-content/uploads/2011/01/maikbeikonsum.jpg" alt="maikbeikonsum" width="450" height="340" /></a></em></p>
<p><em>In mehreren Fällen haben sie sogar mitgeteilt, daß eine Saftsorte zur Neige geht, oder geben anderen Leuten öffentlich Tipps, welche Sorten am besten schmecken. Und das führt natürlich zu einer total verrückten Verbreitung, weil nicht wir als Hersteller, sondern unsere Fans über uns schreiben und das natürlich viel viel glaubwürdiger ist. Die Leute lieben es auch, sich vor unseren Saftboxen im Konsum zu knipsen und das ihren Freunden und uns mitzuteilen. Total verrückt &#8211; ich kann das manchmal alles gar nicht glauben, aber sie tun es und so werden wir immer bekannter.</em></p>
<p><em>Die Zielgruppen in diesen manchmal etwas verwirrenden Onlinekanälen sind spannender, als ich dachte. Viele junge Dresdner teilten mir mit, daß sie uns nicht kannten, bevor sie bei Twitter oder Facebook von uns hörten und nun kaufen sie im Konsum Dresden unsere Säfte und vielleicht (hoffentlich) auch noch andere Produkte. Und warum Konsum? Das besonders Schöne an der Zusammenarbeit mit Ihnen ist, daß ich für den Raum Dresden auf die Frage, wo man unsere Produkte kaufen kann, einfach nur sagen muß: &#8220;Wir stehen bei Konsum bzw. Frida.&#8221; Das ist alles und jeder weiß, wo er hingehen muß. Das funktioniert mit keinem anderen Händler sonst, keiner REWE oder Edeka, weil wir dort nur einzelne beliefern.</em></p>
<p><em></p>
<div id="attachment_5144" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><em><img class="size-medium wp-image-5144" title="tolkewitzer" src="http://www.walthers.de/wp-content/uploads/2011/01/tolkewitzer-300x107.jpg" alt="" width="400" height="141" /></em><p class="wp-caption-text">Der neuste und größte Frida-Markt in Dresden</p></div>
<p>
</em></p>
<p><em>Und deswegen sehe ich ein riesiges Potential, weil hier Dinge von ganz alleine passieren für die andere große Unternehmen einen Haufen Geld an Agenturen bezahlen mit zweifelhaften Erfolgsaussichten. Und ich würde mich so wahnsinnig gern mal mit Ihnen zusammensetzen und Ideen spinnen. Weil eben &#8211; um bei den lokalen Effekten zu bleiben &#8211; nur sie in Frage kommen, aber es eben auch besonders gut passt.</em></p>
<p><em>Meine großen Vorbilder im Onlinebereich sind Unternehmen wie <a title="wholefoods webseite" href="http://www.wholefoodsmarket.com/" target="_blank">wholefoods</a>, <a title="skittles webseite" href="http://skittles.com/" target="_blank">skittles</a> und <a title="hippo aktionsbericht" href="http://www.cei.asia/searcharticle/2010_06/CASE-STUDY-Parle-Agros-Hippo-turns-to-Twitter-to-track-inventory-and-replenish-stocks/40179" target="_blank">Parlé Agro (hippo-sehr spannende aktion)</a> zum Beispiel, denen ich noch ganz viel abkucken möchte. Es ist gigantisch, was die bewegen und wie positiv das von den Kunden angenommen wird. Gut die Entwicklung wird hier in Deutschland immer etwas hinterher hinken, aber ich seh es ja bei uns, es geht schon jetzt extrem viel zu bewegen. Und es ist so einfach irgendwie. Hoffentlich klingt das alles nicht überheblich, aber bei diesen Themen komme ich total ins Schwärmen und ich bin auch ein bißchen stolz darauf, daß wir inzwischen &#8211; vorallem mit der neuen Webseite &#8211; immer wieder als Vorzeigeunternehmen in Deutschland für erfolgreiche Kundenkommunikation online und offline &#8211; betitelt werden. Ich wundere mich immer noch jeden Tag darüber, weil ich eigentlich nichts anderes mache, als im Gespräch zu sein, immer auf die gleiche Art und Weise, egal ob die Kunden hier im Laden stehen oder über unsere Onlineplattformen stolpern. Wobei online effektiver ist, weil dort immer gleich tausende andere mitlesen, wie begeistert unsere Kunden sind und dann auch kaufen wollen.&#8221;</em></p>
</blockquote>
<p><strong>So… Ganz schön viel geworden. Und deswegen hier unten noch mal die Bitte: Herr Ulke hatte die Idee, doch über meine Kanäle einfach mal in die Runde zu fragen, was IHR gut fändet &#8211; also was Eurer Meinung nach von Seiten des Konsum Dresden im Bereich &#8220;Social Media&#8221; gemacht werden sollte. Facebook? Twitter? Was meint Ihr? Was würdet Ihr Euch wünschen? Was möchtet Ihr wissen? Ganz lieben Dank schon mal für Eure Unterstützung und einen schönen Tag.</strong> <img src='http://www.walthers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nachtrag: Und wie der Zufall es will, kommt während ich über eine passende Überschrift nachdenke, schon wieder ein <a href="http://yfrog.com/h75nafj" target="_blank">Foto rein</a> (per Twitter DM) aus einem Konsum-Markt (WTC) mit der Bemerkung: &#8220;war ganz schön leer das regal&#8221;. Gleich doppelt wichtig für mich, weil mir durch das Foto jetzt wieder eingefallen ist, daß ich Preisschilder an Konsum schicken sollte und das total vergessen hatte. <img src='http://www.walthers.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Katastrophale Apfelernte 2010 und Hilferuf</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 16:49:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirstin Walther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Obst]]></category>
		<category><![CDATA[Saftblog]]></category>
		<category><![CDATA[Verkauf]]></category>
		<category><![CDATA[404]]></category>

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		<description><![CDATA[Aktualisierung (Update) zu den Zeilen weiter unten (unter dem Bild) &#8211; heute, Freitag 8. Oktober 2010: Als ich diesen Blogartikel (unten) gestern abend als erstes bei Facebook postete, hatte ich überhaupt keine großen Erwartungen. Es dauerte glaub ich nicht mal eine Minute und schon hatte Maik bei Facebook geteilt und  Franz den Artikel bei Twitter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aktualisierung (Update) zu den Zeilen weiter unten (unter dem Bild) &#8211; heute, Freitag 8. Oktober 2010:</strong></p>
<p>Als ich diesen Blogartikel (unten) gestern abend als erstes bei <a title="facebook-seite" href="http://www.facebook.com/saftfreunde" target="_blank">Facebook</a> postete, hatte ich überhaupt keine großen Erwartungen. Es dauerte glaub ich nicht mal eine Minute und schon hatte <a title="sinusdigitalus" href="http://www.sinusdigitalus.de" target="_blank">Maik</a> bei Facebook geteilt und  <a title="franz" href="http://www.franztoo.de" target="_blank">Franz</a> den Artikel bei Twitter veröffentlicht. Und plötzlich brach eine Welle los, die immer noch anhält. Ich kann einfach nicht beschreiben, wie sich das anfühlt. Man sitzt vor seinem Bildschirm mit Tränen in den Augen (vor Freude) und kommt aus dem Staunen nicht mehr raus. Inzwischen sind quasi auch schon Äpfel auf dem Weg zu uns &#8211; hier aus Dresden. Der Baum eines älteren Herren in Weixdorf, der das alleine nicht schafft, wird nächste Woche von <a title="pierre" href="http://idiotenwelt.wrapps.de/wordpress/" target="_blank">Pierre</a> geplündert werden und weitere folgen. Das hatte ich gehofft &#8211; aber niemals geglaubt, wie sehr Ihr uns unterstützen würdet. Sogar von ganz weit weg wollen Leute Ihre Äpfel zu uns schicken (NRW, Österreich usw.). Das ist total lieb, aber die Transportkosten und der Aufwand  sind dafür einfach zu hoch. Es könnte sich lohnen, wenn irgendwo so 20 Tonnen zusammen gesammelt würden und dann mit einem großen LKW hierher kämen. Ich glaube allerdings, daß die Keltereien in anderen Gegenden Deutschlands sich dieses Jahr auch über jeden Apfel freuen.  <img src='http://www.walthers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Also ich wollte mich nochmal ganz dolle bei Euch allen bedanken. Das ist alles unglaublich für mich. Der Artikel wurde bis jetzt schon fast 1000 mal angeschaut!!! Und deswegen bin ich sicher, daß da noch mehr Äpfel dazukommen. Mein Bruder, der parallel alle potentiellen größeren Lieferanten abklappert, hat mir gerade gesagt, daß wir 150.000 Liter von einer Presserei in Süddeutschland bekommen können, der fast genauso schmeckt wie unserer. Das hilft auch noch ein Stück. Und mit der Riesenunterstützung von Euch, wird bestimmt alles gut. Und wenn das alles komisch klingt, was ich schreibe&#8230; das liegt nur daran, weil das einfach alles  so verrückt ist alles und ich niemals mit soviel Hilfe gerechnet hätte. Dabei wollte ich in erster Linie bescheid sagen, daß der Apfelsaft nicht so schmecken wird wie sonst und noch ein paar Äpfel mehr aus unserer Gegend versuchen zu bekommen. Ihr seid einfach unglaublich! Ganz vielen Dank für Eure Hilfe!!! Und ich bin mir ziemlich sicher, daß wir dieses Jahr das erste Mal ein Fest machen, um mit Euch gemeinsam die letzte Presse des Jahres zu feiern. So was muß einfach gefeiert werden! DANKE NOCHMAL FÜR EURE HILFE (auch schon im Voraus für alles)!!!! Ich drück Euch ganz doll. <img src='http://www.walthers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><img src="http://www.walthers.de/wp-content/uploads/2010/10/obstmangel.jpg" alt="obstmangel" width="450" height="232" /></p>
<p><strong>Ursprungsartikel von gestern (7. Oktober 2010):</strong></p>
<p>Das linke Bild ist aus Oktober 2008 &#8211; das rechte hab ich eben geschossen. Nicht nur Alex und Thomas haben in diesem Jahr noch nie auf der Obstbunkerkante gesessen. Nein, das wichtigste überhaupt fehlt auch auf dem rechten Bild &#8211; die Äpfel. Und das im Oktober! Das gab es noch nie in über 80 Jahren Saftwaltherei. Das sagen auch alle anderen Keltereien.</p>
<p><span id="more-5061"></span></p>
<p>Um das Ausmaß mal in Zahlen zu verdeutlichen: Wir benötigen/verkaufen  im Jahr ca. 600.000 Liter Apfelsaft. Das sind so ungefähr 750 Tonnen Äpfel. Nun ist es ja leider unmöglich, daß die Natur sich da so anpasst. 2008 zum Beispiel <a title="obstrückblick 2008" href="http://www.walthers.de/2008/11/obstkampagnenresumee_2008_mit_dicker_fet/" target="_blank">gab es zu viele Äpfel</a> &#8211; 2009 eher durchschnittlich &#8211; ein bißchen zu wenig. Aber durch den Überschuß aus 2008 konnten wir 2009, also bis diesen August alles abdecken. In der Regel wechselt sich das auch immer so ab von Jahr zu Jahr, aber nun haben wir die zweite schlechte Ernte in Folge. In diesem Jahr lag es wohl zum einen daran, daß es zur Blütezeit extrem kalt war und keine Bienen unterwegs waren und durch das seltsame Wetter verschob sich alles nach hinten. Das ist die einzige kleine Hoffnung, die wir haben, daß gegen Mitte/Ende Oktober doch noch mehr reinkommt, als wie es sich jetzt andeutet. Aber es hilft eigentlich nicht nach Gründen zu suchen, weil man auf die Natur keinen Einfluß nehmen kann.</p>
<p>Normalerweise läuft im Oktober so was wie im Video hier unten ab:<br />
<script src="http://de.sevenload.com/pl/ibuEomC/400x333" type="text/javascript">
</script>
</p>
<p>Link: <a href="http://de.sevenload.com/videos/ibuEomC-Lange-Autsschlangen-vor-der-Kelterei"><img src="http://static.sevenload.net/img/sevenload.png" alt="Lange Autsschlangen vor der Kelterei" width="66" height="10" /></a></p>
<p><!-- INCLUDE javascript_bottom --></p>
<p>Nach jetzigen Berechnungen bekommen wir vielleicht 20 &#8211; 30 % an Äpfeln zusammen, die wir eigentlich brauchen. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder wir verkaufen solange wie Vorrat da ist &#8211; das wäre ein verheerender Umsatzeinbruch, den wir nicht ohne Konsequenzen verkraften könnten. Oder wir kaufen Apfelsaft zu von anderen Fruchtsaftunternehmen. Es gibt beispielsweise Zulieferbetriebe, die nichts anderes machen als Obst zu pressen und dieses dann in Form von Saft oder auch zu Konzentrat verarbeitet an Firmen wie uns zu verkaufen, die es dann in Flaschen oder ähnliches abfüllen. Das geht, aber hierbei gibt es ein weiteres Problem: Ihr werdet sofort merken, daß das nicht unser Apfelsaft ist, denn solcher Apfelsaft wird vorwiegend aus Plantagenobst und auch Lagerobst hergestellt, welches lange nicht so schmackhaft ist wie Obst aus Kleingärten und von Streuobstwiesen, wo wir es her bekommen. In der Vergangenheit mußten wir nur in Einzelfällen mal auf &#8220;Fremd-Apfelsaft&#8221; zurückgreifen, aber es war immer so, daß viele Kunden dann nachfragten, warum es anders schmeckt als sonst.</p>
<p>Die Preise für Äpfel und ergo Apfelsaft sind schon jetzt in die Höhe geschossen, weil es in ganz Deutschland und vorallem auch in Polen, dem Land, das die größten Mengen an Apfelsaft und Apfelsaftkonzentraten nach Deutschland exportiert (manchmal ist China an der Spitze), wenig Äpfel gibt. Neulich erzählte mir jemand von so einer Zulieferfirma, daß Leute aus Polen vermehrt mit viel Bargeld in der Tasche hier in Deutschland alle Äpfel wegkaufen zu absoluten Mondpreisen. Wir werden die Preise vermutlich nicht erhöhen müssen, aber im Umkehrschluß heißt das: Wir verzichten auf Gewinne mit einem Apfelsaft, der Euch nicht so gut schmecken wird wie sonst.</p>
<p>Das ist auch der eine Grund für diesen Blogpost, Euch mitzuteilen daß die gewohnte Qualität nicht leidet, weil wir irgendwas anders machen, sondern weil wir nicht genügend gute Äpfel ranbekommen. Wir werden aber tun was wir können, um so nah wie möglich an die gewohnte Qualität ranzukommen.</p>
<p>Der andere Grund ist: Vielleicht hängen in Eurer Gegend &#8211; also hier im Umland &#8211; noch Äpfel auf den Bäumen oder Ihr kennt jemanden, der nicht weiß wohin damit. Dann wäre es superlieb, wenn Ihr weitergeben könntet, daß wir dringend Äpfel brauchen. Die Äpfel können an uns verkauft werden oder aber in Säfte umgetauscht werden. Nähere Infos gibts hier im <a title="Lohnmost" href="http://www.walthers.de/kelterei-walther/lohnmost/" target="_blank">Bereich Lohnmost</a>. Das wäre superlieb und würde uns wahnsinnig helfen. Die Mengen spielen keine Rolle. Ob es nun ein Eimer voll ist oder säckeweise Äpfel. Wir freuen uns über jeden einzelnen. Bitte beachten: Obstannahme ist immer nur von Montag bis Mittwoch.</p>
<p>Danke schon mal und liebe Grüße an Euch alle. <img src='http://www.walthers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Update: Wer uns Äpfel bringen mag, aber keine hat, kann auch mal hier vorbeischauen: h<a title="mundraub" href="http://www.mundraub.org/" target="_blank">ttp://www.mundraub.org/</a> oder auch dort Stellen eintragen, wo noch herren- oder frauenlose Äpfel stehen.</p>
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		<title>Aroniasaft bei der Superillu: Getestet und für gut befunden</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 09:39:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirstin Walther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aronia]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[462]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; oder wie Stellvertretender Chefredakteur der Superillu, Patrick Ziob, es in Twittermanier ausgedrückt hat: &#8220;Anaronia könntsch mich dodsaufen&#8220;. Wir haben uns riesig gefreut, daß der Sachsen-Aroniasaft von der Superillu getestet wurde und auch noch gut geschmeckt hat. So extrem gesund schmeckende Säfte sind ja nicht jedermanns Sache. Drei Worte des Artikels mußte ich leider schwärzen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; oder wie Stellvertretender Chefredakteur der <a href="http://www.superillu.de" target="_blank">Superillu</a>, Patrick Ziob, es in <a href="http://twitter.com/patrickziob/status/20881411165" target="_blank">Twittermanier</a> ausgedrückt hat: &#8220;<em><strong>Anaronia könntsch mich dodsaufen</strong></em>&#8220;. <img src='http://www.walthers.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wir haben uns riesig gefreut, daß der <a href="http://www.walthers.de/saftladen/produktdetails/aroniasaft-sachsen-3-liter/462" target="_blank">Sachsen-Aroniasaft</a> von der Superillu getestet wurde und auch noch gut geschmeckt hat. So extrem gesund schmeckende Säfte sind ja nicht jedermanns Sache.</p>
<p><a href="http://www.walthers.de/saftladen/shop-produkt-details/?product_name=aroniasaft-sachsen-3-liter&amp;product=462" target="_blank"><img src="http://www.walthers.de/wp-content/uploads/2010/09/superillu.jpg" alt="superillu" width="450" height="374" /></a></p>
<p>Drei Worte des Artikels mußte ich leider schwärzen, weil es uns als Hersteller nicht erlaubt ist, Aussagen über die Wirkungen von Produkten zu machen bzw. damit gegenüber Verbrauchern zu werben. Das haben wir neulich auch <a href="http://www.facebook.com/posted.php?id=118529448161366&amp;share_id=156663747680891&amp;comments=1#s156663747680891" target="_blank">bei Facebook diskutiert</a>, warum das so ist.</p>
<p>Jedenfalls ganz lieben Dank nochmals an Patrick und viele Grüße an das komplette Team der Superillu. <img src='http://www.walthers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>PS: Der Ort wo wir sitzen war zwar früher mal ein Moorgebiet, aber dieser Fakt ist nicht in den Namen eingeflossen. ;-D</p>
<p>(Freu mich grade auch über die Funktionen der neuen Seite, weil dieser Blogpost jetzt auch gleich beim Produkt mit erscheint. Fetzt!)</p>
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		<title>Saftpreise und Kundenempfinden &#8211; Gastronomie vs. Saftläden</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 09:07:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirstin Walther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Säfte und Nektare]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo, Ihr Lieben. Ich hab da mal ne Frage. Zugegeben habe ich dazu auch eine persönliche Meinung, aber es geht um Euch und wen sollte ich also sonst fragen. Wir hatten ja jetzt längere Zeit nicht allzu viel mit der Gastronomie zu tun, erst wieder seit kurzem, weil es die neue Flasche gibt. Nun gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img height="338" alt="kellner" src="http://www.walthers.de/wp-content/uploads/2010/08/kellner-1.jpg" width="225" align="right" />Hallo, Ihr Lieben. Ich hab da mal ne Frage. Zugegeben habe ich dazu auch eine persönliche Meinung, aber es geht um Euch und wen sollte ich also sonst fragen.</p>
<p>Wir hatten ja jetzt längere Zeit nicht allzu viel mit der Gastronomie zu tun, erst wieder seit kurzem, weil es <a href="http://www.walthers.de/2010/08/mini-saftflaschen-sind-komplett-2/" target="_blank">die neue Flasche</a> gibt. Nun gibt es wieder Diskussionen (gab es früher auch schon), weil klar ist, daß ich die kleinen Gastroflaschen z.B. in Kürze auch im Internetshop anbieten werde, weil es <a href="http://www.walthers.de/2010/08/oma-und-opa-walther-wurden-sich-freuen/" target="_blank">Euer Wunsch war</a>. Ich hatte das eigentlich nicht vor, weil ich dachte, das kauft eh keiner, aber wie so oft, ist es in Wirklichkeit ganz anders und nicht so wie es schon immer war oder wie andere es machen. Wir machen zwar so oder so einige Dinge ganz anders als der Rest der Branche und sind damit sehr erfolgreich, aber manchmal hänge selbst ich fest in den konventionellen Gegebenheiten. Aber zum Glück hab ich ja Euch. Anlaß für diesen Blogartikel ist übrigens ein Anruf von vorhin, wo mir mitgeteilt wurde, daß es nicht für gut empfunden wird, daß ich die Flaschen auch im Webshop anbieten will. Aber wie gesagt, das war früher auch schon so.</p>
<p><span id="more-4986"></span>
<p>Einige Gastronomen scheinen folgende Sorge zu haben: Wenn sie einen Saft anbieten, den es auch in Geschäften zu kaufen gibt, glauben sie, daß ihre Gäste sich an dem Preisunterschied oder an der nicht vorhandenen Exklusivität stören könnten. Deshalb versuchen Sie für die Gastronomie eine andere Ausstattung zu bekommen. Zum Beispiel gleicher Saft &#8211; anderes Etikett oder andere Flasche bzw. Flaschengröße. Bei einigen Fruchtsaftherstellern wird das so gehandhabt. Es gibt eine Handelsmarke für Läden und eine Gastronomiemarke &#8211; aber es ist das gleiche Produkt in der Flasche.</p>
<p>Ich weiß nicht, ob das auch bei anderen alkoholfreien Getränken so ist, aber beim Bier ist das doch auch ganz normal. Keiner erwartet doch, daß er den halben Liter <a href="http://www.radeberger.de" target="_blank">Radeberger</a> in einem Restaurant zum gleichen Preis bekommt, wie in einem Supermarkt, oder? Bei uns im Arnsdorfer Saftladen &#8211; wo es auch Bier gibt &#8211; kostet die Flasche Radeberger (0,5 Liter) 0,62 Euro zzgl. Pfand. In anderen Geschäften bestimmt noch weniger. Was kostet der halbe Liter in Restaurants? Hab mal kurz <a href="http://www.google.de/#hl=de&amp;source=hp&amp;q=Radeberger+Pilsner+Getr%C3%A4nkekarte&amp;aq=f&amp;aqi=&amp;aql=&amp;oq=&amp;gs_rfai=&amp;fp=23ab45853b9e610e" target="_blank">gegoogelt</a> und alle Preise liegen über 2,&#8211; Euro für den halben Liter. Ist ja auch irgendwie logisch, auch wenn ich die Kostenstrukturen in der Gastronomie nicht genau kenne. Aber da läuft eine Menge Servicepersonal rum, was bezahlt werden muß usw. Und das findet sich natürlich in den Preisen wieder. Bei Supermärkten oder anderen Geschäften ist das natürlich anders.</p>
<p>Nur verstehe ich eben nicht, warum wir immer wieder diese Diskussion haben. Wird das bei Säften anders empfunden, wenn man irgendwo essen geht? Manchmal sind es auch nicht die Gastronomen selbst, die das bemängeln, sondern die Getränkefachgroßhändler, die die Getränkebelieferungen für die Gaststätten übernehmen.</p>
<p>Wie empfindet Ihr das? Habt Ihr jemals begonnen zu rechnen, wenn Ihr in eine Getränkekarte schaut, was Ihr neulich im Laden dafür bezahlt habt? Und wenn Ihr dann merkt, daß es der doppelte oder dreifache Preis ist, habt Ihr Euch dann gesagt: Ich geh dort nicht mehr essen?</p>
<p>Irgendwie kann ich das nicht so richtig nachvollziehen. Aber Euch betrifft es und deswegen wollte ich mal Eure Meinung dazu wissen. Vielleicht mach ich ja einen entscheidenden Denkfehler. Die Meinung von Gastronomen wäre natürlich auch sehr interessant. Ich dank Euch schon mal und wünsche Euch einen schönen Tag.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Aroniaprobiertag oder so ähnlich&#8230;</title>
		<link>http://www.walthers.de/2010/08/aroniaprobiertag-oder-so-ahnlich/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 10:24:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirstin Walther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aronia]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; wie schon angekündigt in diesem Blogpost&#8230; es ist soweit. Die Aroniabeeren an unserer Hecke sind jetzt reif, groß und wirklich lecker. Wer mag, kann ab sofort vorbeikommen und sich welche pflücken. Nach Rücksprache mit einigen Aronauten und Noggereisessern hatten wir allerdings den Gedanken, ob wir nicht ne kleine Festivität draus machen wollen. Also wirklich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.walthers.de/wp-content/uploads/2010/08/img_1104.jpg" alt="IMG 1104" width="189" height="153" align="left" />&#8230; wie schon angekündigt <a href="http://www.walthers.de/2010/08/frischverzehr-von-aroniabeeren/" target="_blank">in diesem Blogpost</a>&#8230; es ist soweit. Die Aroniabeeren an unserer Hecke sind jetzt reif, groß und wirklich lecker. Wer mag, kann ab sofort vorbeikommen und sich welche pflücken.</p>
<p>Nach Rücksprache mit einigen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=x43TsG5gh7Q" target="_blank">Aronauten</a> und <a href="http://www.twitter.com/null351" target="_blank">Noggereisessern</a> hatten wir allerdings den Gedanken, ob wir nicht ne kleine Festivität draus machen wollen. Also wirklich nur ne kleine. Am liebsten so wie damals beim <a href="http://www.oblogatorisch.de/noggertreffen/2009/09/" target="_blank">Noggertreffen</a>. Das war so herrlich unorganisiert und spontan. Damals gings zwar um Eisessen und nicht um Aroniabeerenessen, aber alle brachten Grillsachen mit und dann gabs auch noch Knüppelkuchen am Feuerchen usw. Also ich hätte Lust auf so was.</p>
<p>Im Moment sind die Wetteraussichten für Samstag (nachmittag) ganz gut. Wir könnten aber auch zur Not nach innen in die Saftlagerhalle verlegen. Viel länger warten geht leider nicht, sonst sind dann Aroniarosinen an den Sträuchern. Einen 25 Liter Behälter frischen Cidre würden wir wieder ansetzen (dieses Mal in nicht gefrorener Form) und natürlich Alkoholfreies für die Kinder.</p>
<p>Ich organisiere gerade noch Aroniarezeptbüchlein für diejenigen, die sich Beeren mit nach Hause nehmen wollen und experimentierfreudig sind. Behältnisse müßtet Ihr aber selber mitbringen. Tupperdosen was auch immer.</p>
<p>Was meint Ihr?</p>
<p><img src="http://www.walthers.de/wp-content/uploads/2010/08/img_1109.jpg" alt="IMG 1109" width="450" height="303" /></p>
<p>Hier nochmal ein Bild von der Hecke &#8211; also sollte reichen für alle, denke ich. Und wer keine Beeren mag, kann natürlich auch kommen. <img src='http://www.walthers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>UPDATE:</strong> Hier gibts eine Anmeldeseite &#8211; zumindest für Twitternutzer &#8211; damit wir besser planen können: <a href="http://twtvite.com/4i1mjp" target="_blank">http://twtvite.com/4i1mjp</a></p>
]]></content:encoded>
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