Posts aus der ‘Nebenbei bemerkt’ Kategorie

Das Herz im Kopf

von: Kirstin Walther am 05.12.2012, 14:39 Uhr in Nebenbei bemerkt

Das ist eine Art “Weiterlese-Artikel” zu unserem Schwerpunktthema in der Winter-Saftpresse 2012. Es ging um Neurobiologie, um Glück, um Kulturwandel, um Begeisterung usw… Was mich an diesen Themen so fasziniert hat, kann man im Editorial von der Saftpresse lesen. Wenn ich nämlich hier anfangen würde, darüber zu schreiben, könnte ich unmöglich wieder aufhören und das möchte ich Euch nicht antun. Aber ich möchte in diesem Artikel auf ein Video verweisen – ein Vortrag von Prof. Gerald Hüther, um den es auch geht in diesem Artikel und ein paar Empfehlungen von Büchern, die ich in den letzten Wochen dazu gelesen habe.

Ich weiß nicht, wie ich sagen soll – aber bitte hört Euch das mal an. Es sind 20 Minuten, die sich wirklich lohnen!!!

Und hier die Liste der Bücher, die ich bisher gelesen habe bzw. hier liegen habe und noch lesen werde. Im Übrigen eigentlich auch eine gute Ergänzung zu den schon mal empfohlenen Büchern zum Thema Glücklichsein. Ich sag mal so: Dieses Thema – also die neuesten Erkenntnisse der Hirnforschung bestätigen das alles im Grunde. So gesehen erfährt man nichts Neues darüber, wie man z.B. fühlt und was man für richtig und falsch hält – aber anhand dieser Hüther-Bücher kann ich das nun viel besser verstehen und mir selbst ganz viele Dinge erklären. :)

Also – in dieser Reihenfolge hab ich auch gelesen:

Was wir sind und was wir sein könnten – ein neurobiologischer Mutmacher

Das ist quasi das Einstiegsbuch für mich gewesen und erklärt erstmal alles ganz allgemein. In einem Rutsch durchgelesen – also keine Angst, das ist normalverständlich geschrieben… Dort wird beschrieben, wie wir werden was wir sind und warum es nichts mit Genen zu tun hat, sondern mit dem Gehirn und wie und daß wir überhaupt anders werden könnten.

Biologie der Angst – wie aus Streß Gefühle werden

Das hat mich dann als nächstes interessiert – weil ich manchmal ein ganz großer Angsthase bin und mich dadurch komplett blockieren kann, wenn ich mir nur genügend Mühe gebe. In diesem dünnen Buch ist super beschrieben, was bei Angst passiert im Gehirn, wofür das gut ist – aber auch zu was uns Angst machen kann. Ist sehr sehr spannend, auch wenn man denkt, man hätte wenig Angst. Manchmal merkt man nämlich gar nicht, wie und warum man aus Angst handelt.

Die Freiheit ist ein Kind der Liebe – Die Liebe ist ein Kind der Freiheit. Eine Naturgeschichte unserer menschlichsten Sehnsüchte – Eine Geistesgeschichte unserer menschlichsten Sehnsüchte

Dieses Buch ist eigentlich zwei Bücher. Liebe betrachtet aus naturwissenschaftlicher Sicht von Herrn Hüther und Liebe betrachtet aus geisteswissenschaftlicher Sicht von Herrn Maik Hosang. Hier erfährt man wie Beziehungen entstehen, warum wir uns finden, warum Beziehungen funktionieren und warum nicht. Und ich gebe zu, daß ich bis jetzt nur die eine Hälfte gelesen habe – die naturwissenschaftliche. Aber soviel kann ich schon mal sagen, man stellt ziemlich schnell fest, daß sich beides gar nicht widerspricht. Lesen!

Die Macht der inneren Bilder. Wie Visionen das Gehirn, den Menschen und die Welt verändern

Das Buch ist zwar auch nicht dick, aber da mußte ich mich ganz schön konzentrieren. Geht schon bißchen tiefer in die Wissenschaft. Vielleicht lags aber auch daran, daß ich es wochentags abends verschlungen habe und nicht tagsüber am Wochenende wie die anderen. Deswegen fällts mir auch grad schwer eine kurze Zusammenfassung zu schreiben. Aber der Titel sagt das ja auch schon aus. Zur Not bei amazon mal weiterlesen.

Männer – Das schwache Geschlecht und sein Gehirn

Tja.. Und das wahrscheinlich interessanteste Buch hab ich mir noch aufgehoben. :) Darum sag ich dazu auch noch nichts. Das les ich ganz genüßlich mal demnächst und ganz in Ruhe. :)

Es gibt aber noch jede Menge weitere Bücher – vorallem auch über Kinder, Bildung usw.! Davon hab ich jetzt keins bestellt, weil meiner ja schon fast 15 ist. :) Und man nach ein paar Büchern dann schon begreift, worauf es ankommt. Aber Eltern mit kleinen Kindern oder die es noch werden wollen, würde ich das unbedingt ans Herz legen wollen. Ist hochinteressant!

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Wie man weniger Saft verbraucht…

von: Kirstin Walther am 12.07.2012, 17:02 Uhr in Nebenbei bemerkt,Öffentlichkeit

… mit LED-Lampen. :) In der letzten Saftpresse (Sommer 2012) gibts einen kleinen Artikel über LEDs, weil wir hier auch schon teilweise umgerüstet haben. Wer ihn lesen möchte bitte einfach aufs Bild klicken.

led-saftpresse

Hier im Blog möchte ich nicht nochmal ausführlich darauf eingehen, sondern nur ein paar nützliche Links weitergeben.

Wer mal berechnen will, was er so einsparen kann, der sollte bei LED-Emotion vorbeikucken. Mein Bruder sagt, das war der beste Energiesparrechner den er finden konnte. Der ist speziell für den Vergleich von Leuchtstoffröhren mit LED-Leisten.

Zu Hause hab ich inzwischen auch ein paar LED-Beleuchtungen. Zum Beispiel für so eine indirekte Geschichte hinter einem Wandpaneel. Hab jetzt kein richtiges Foto. Nur das von der Platte, die ich mit 3D-Wandpaneelen beklebt habe (sehr coole Sache übrigens, wer mal was anderes an der Wand haben will) und dann dahinter solche LED-Streifen geklebt habe. Den Shop, wo ich die Streifen bestellt habe, möchte ich Euch empfehlen, weil es mir sogar als FRAU möglich war, alles richtig zu machen, weil dort alles so toll erklärt war – also auch wegen des nötigen Zubehörs bei fast 5 Metern LED-Streifen (war auch ein Tipp meines Bruders).

Hier mal die Platte:

wandplatte

Ja und bei IKEA hab ich mir auch ne lustige LED-Lampe gekauft. Mein Sohn meinte zwar, die sähe aus wie Weihnachten.. aber naja… :) Mir gefällt sie. So.. das wars zum Thema Saftsparen. Schönen Tag Euch.

ikea-lampe

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Glück, Burnout, Schuhe und Liebe :)

von: Kirstin Walther am 12.07.2012, 9:39 Uhr in Nebenbei bemerkt

Eigentlich gehöre ich nicht zur “Ich-knall-jetzt-mal-ein-Schlagwort-in-die-Überschrift-damit-Suchmaschinen-mich-ganz-toll-finden-Fraktion” – aber in diesem Fall will ich es vielleicht sogar. Dieser Artikel hat eigentlich nichts mit BurnOut in dem Sinne zu tun, sondern es geht vielmehr um das Gegenteil, paar eigene Erfahrungen und vielleicht sogar Gegenmittel.

Ich bin nämlich der Meinung, dass BurnOut nicht (nur) durch Sklavenhalterchefs und demzufolge erschöpfte oder auch perfektionistisch veranlagte Mitarbeiter entsteht, wie das so oder so in den Medien gern behauptet wird, sondern hauptsächlich durch die fürchterlichen grundsätzlichen Entwicklungen in unserer Gesellschaft. Und deswegen halte ich es eigentlich auch nicht für eine Krankheit, sondern eher für eine Folgeerscheinung bei Menschen, die sich nicht mit den Entwicklungen abfinden können, aber denken sie müssten es. Vielleicht gar nicht bewusst den Grund kennen, aber sich eben immer unwohler und verloren fühlen, weil scheinbar niemand sonst bemerkt, was hier passiert. Sie stellen sich selbst in Frage, weil die meisten anderen scheinbar zufrieden oder zumindest unbeeindruckt von diesen Entwicklungen sind.

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Buchempfehlungen zum Glücklich(er) sein

von: Kirstin Walther am 29.07.2011, 10:30 Uhr in Nebenbei bemerkt

margerite

Eigentlich wollte ich nur einen kurzen Blogpost schreiben, der zum “Weiterlesen” der Saftpresse dient, mit Verlinkungen zu den vorgestellten Büchern zum Thema Glück in dieser Ausgabe. Und ich grinse grad beim Schreiben, weil es um zwei Bücher ging, aber jetzt fiel mir noch ein Drittes ein, kurz darauf ein Viertes und immer so weiter. Das sind nicht unbedingt alles Bücher, die sich mit dem Thema Glück befassen – eigentlich nur zwei – aber die anderen haben mir selbst geholfen. Dabei geholfen, manche Dinge zu verstehen. Zu verstehen, warum man manchmal unglücklich ist, obwohl es keine offensichtlichen Gründe dafür gibt. Dabei geholfen, sich wieder daran zu erinnern, daß es viele und auch kleine Dinge gibt, die glücklich machen – nur vergisst man das die meiste Zeit. Und eh ich total abgleite – denn bei solchen Themen find ich kein Ende und schreibe ziemlich “fadenfrei” – hier meine Liste:

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Relikt mit Voraussicht

von: waladmin am 29.05.2009, 16:01 Uhr in Nebenbei bemerkt

Es gibt – wie in vielen anderen Branchen natürlich auch – eine Fachzeitschrift für die Frucht- und Gemüsesaft-Industrie. Heute fielen mir Ausgaben aus dem Jahr 1954 in die Hände. Was mir auffiel: Fast in jeder Ausgabe war auf Seite 1 ein Aufruf abgedruckt, doch den Kollegen aus der DDR Übernachtungsmöglichkeiten usw. anzubieten, damit sie an Tagungen der entsprechenden Verbände teilnehmen können.

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Man beachte die Erwähnung der voraussichtlichen Wiedervereinigung von West- und Ostdeutschland. Hat halt nur eher lang als kurz gebraucht. 😉

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