Posts aus der ‘Obst’ Kategorie

Vergessende Gemüsesorten oder war es Obst?

von: waladmin am 10.04.2009, 11:20 Uhr in Obst,Säfte und Nektare,Unsere Kunden

Nun sind inzwischen so viele Nachrichten zu dieser Sache bei uns eingegangen, daß ich es nun doch mal hier erwähnen muß:

Es geht um einen Schreibfehler auf unserer Rhabarber-Saftbox. Kuck:

Witzig, was man mit picnik so machen kann, oder? Kann ich sehr empfehlen. Eine Online-Bildbearbeitung, die auch so Software-Dilletanten, wie ich, verstehen.

Etwas näher rangeholt:

(Eine optische Täuschung? Habt Ihr auch das Gefühl, daß die Bilder schief sind?)

Tja, es soll “vergessene” Gemüsesorte heißen. Ja, wir haben es dank fleißiger Rhabarbernektartrinker bemerkt und bei der nächsten Rhabarberboxenbestellung wird das selbstverständlich geändert. Was allerdings kein Fehler ist, ist daß Rhabarber KEIN Obst ist – sondern wirklich ein Gemüse.

Wer weiß, wo der Grafiker damals mit seinen Gedanken war. 😉 (liebe Grüße!) Im Grunde wäre es ja gar nicht so schlecht, wenn Obst und Gemüse in der Lage wäre “zu vergessen”… Wenn Ihr wißt was ich meine…

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Die Zweiklassengesellschaft bei Lebensmitteln

von: am 24.03.2009, 13:49 Uhr in Obst,Säfte und Nektare

Lebensmittel sind nicht gleich Lebensmittel. Es gibt gesündere und es gibt regelrecht ungesunde davon. Aber es gibt auch steuerrechtliche Unterschiede von Lebensmitteln. Ein Apfel beispielsweise ist ein sogenanntes Lebensmittel des täglichen Bedarfs und wird daher mit einem reduzierten Mehrwertsteuersatz von 7% versehen. Gut für den Verbraucher. Nimmt man nun den Apfel und macht daraus Apfelsaft, was unsere Profession ist, geht durch das Pressen des Apfels der Mehrwertsteuervorteil im wahrsten Sinne des Wortes in der Presse verloren. Saft ist damit kein Grundnahrungsmittel mehr, obwohl die Bundesbürger im Jahresdurchschnitt mehr als 40 Liter davon trinken. Schlecht also für den Verbraucher, der nun 16% Mehrwertsteuer zu bezahlen hat. Ab 1. Januar 2007 soll nach den Plänen der ratlosen Berliner Großkoalition dann die Mehrwertsteuer gar auf 19% angehoben werden, koste es, was es wolle.

Durch diese größte Steuererhöhung in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland werden für den Kunden die Preisunterschiede zwischen sogenannten Lebensmitteln des täglichen Bedarfs und allen anderen Lebensmitteln noch deutlicher spürbar. Fruchtsäfte und Mineralwässer werden dann nochmals schlechter gestellt als zum Beispiel Kaffee, Tee oder auch Schokolade, die alle bei 7% Mehrwertsteuer eingefroren werden. Damit werden Lebensmittel, die für eine ausgewogene Ernährung sorgen könnten und deren positive Wirkungen auf Körper und Geist, Gesundheit und deren Erhaltung bekannt sind, benachteiligt.

Die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik hat sich deshalb aus Gründen der Volksgesundheit dafür ausgesprochen, dass Mineralwasser steuerlich als Grundnahrungsmittel anerkannt wird und damit einem verminderten Mehrwertsteuersatz wie andere Lebensmittel des täglichen Bedarfs wie zum Beispiel Milch, Obst und Gemüse und auch Fleisch und Fisch genießt. Mehr dazu in dieser Pressemitteilung.

Ich unterstütze dieses Anliegen aus tiefster Überzeugung. Der geneigte Leser wird es nicht als unverständlich betrachten, wenn ich diese Forderung auch auf Fruchtsäfte ausweite. Damit könnte ein wichtiges Zeichen für ernährungsphysiologisch empfehlenswerte Getränke gesetzt werden.

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Bonsai Aronia

von: am 24.03.2009, 13:31 Uhr in Aronia,Obst

Es gibt nichts, was bei eBay nicht ersteigert werden kann. Als ich aus lauter Spaß mal “Aronia” in die Suchmaske eingab, staunte ich nicht schlecht. Ein Bonsai Aronia der doch erstaunliche 45cm hoch wird. Ich kenne nur die Bäume, die ca. 2m hoch sind. Hat jemand Erfahrung mit dem Aroniabäumchen? Das Grundstück für einen “richtigen Baum” fehlt noch. Da ist doch die Home Variante eine Überlegung wert, oder?

Klar, zum Lohnmost werde ich damit nicht viel beitragen können.

aronia

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Dreharbeiten auf der Quittenplantage

von: waladmin am 22.03.2009, 21:33 Uhr in Obst,Öffentlichkeit

Wir waren natürlich nicht nur so auf der Plantage, sondern in Begleitung des Filmteams (2d = zwei Daniels :) von der Dresdner Fernsehfabrik. Heute vormittag wurde die Verarbeitung der Quitten in der Kelterei gefilmt und mittags dann die Ernte auf der Plantage – übrigens der letzte Tag für dieses Jahr.

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Das erinnert mich an…

von: waladmin am 21.11.2008, 14:08 Uhr in Obst,Öffentlichkeit,Säfte und Nektare

Die aktuelle Brandeins-Ausgabe ist gerade angekommen. Schwerpunktthema dieses Mal: GLÜCK – Rechnen Sie damit. Was ich mir beim ersten Durchstöbern immer gern ankucke ist die Rubrik: “Die Welt in Zahlen“. Auch dieses Mal ein Bezug zu unserer Branche. (Hier schon mal.)

Ich zitiere mal:

Tagesration von Obst und Gemüse, die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlen wird, in Gramm 650

Durchschnittlicher Verbraucherpreis für ein Kilo Obst und Gemüse in Deutschland in Euro: 1,68

Durchschnittlicher Verbraucherpreis für einen Liter püriertes Obst und Gemüse, der sogenannten Smoothies, in Euro: 5,80

Ich denke jedem ist klar, wo die Redakteure in diesem Fall hinwollen – mal abgesehen davon, daß Glück bestimmt auch sehr viel mit Gesundheit zu tun hat.

Jedenfalls wollte ich in diesem Zusammenhang gern auf einen vergangenen Saftblogeintrag hinweisen, der dieses Thema etwas beleuchtet hat – in Bezug auf: Was ist besser? Frisches Obst oder Säfte oder Smoothies usw.

Ein kleiner Gedanke noch zur Deutschen Gesellschaft für Ernährung: Ich hatte mal einen sehr kritischen Beitrag auf ARD oder ZDF über diese Gesellschaft gesehen, den ich aber nicht mehr finde. Aber auch so halte ich es für höchst bedenklich, daß Lightgetränke als gesünder eingestuft werden, als Nektare aus Fruchtsäften… (siehe Ernährungspyramide der DGE) Der Fernsehbeitrag damals erklärte woran das wahrscheinlich liegt. Nun ja… :roll:

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