… und es hat zwar mit einem aktuellen Ereignis bzw. einer Presseveröffentlichung zu tun, aber da ich niemandem auf die Füße treten möchte, sowas nicht zum ersten Mal vorkommt, nur noch nie so extrem und ich in diesem Fall ein bißchen Mitschuld trage, schreib ich das mal ganz allgemein. Ich hoffe, es ist Euch nicht zu lang und zu emotional, aber als ich die betreffende Schlagzeile las, bin ich fast in Ohnmacht gefallen und muß das jetzt endlich mal für immer richtig stellen, wegen des übergelaufenen Fasses. Also:
Falls Ihr irgendwo mal gelesen habt, daß Social Media oder das Bloggen oder das Facebooken uns vor der Pleite gerettet hätten – ES STIMMT NICHT!
Im aktuellen Fall ist es sogar besonders schlimm, weil dort in der Überschrift steht, daß Facebook bei uns die Pleite verhindert hätte. Ebenfalls steht drin, daß wir seit 2009 bei Facebook sind. Und prompt hatte ich ne Nachricht im Kasten, daß der Artikel so klingt, als ob wir 2009 pleite waren. Versteht Ihr? Das kann zum Beispiel bei Bankgesprächen recht seltsame Fragen aufwerfen oder auch bei neuen größeren Kunden, die bei Lieferanten auf Verläßlichkeit und finanzielle Gesundheit achten. Mal ganz zu schweigen von den Menschen, die uns damals unterstützt haben oder meine Familie, die mich jedes Mal mit fragenden Augen ankuckt, wenn sie doch so einen Artikel findet, obwohl ich ihn versteckt hatte.
Für die von Euch, die weder Lust noch Zeit haben, solche langen Texte zu lesen, hier die Kurzform:
- 2003/2004 übernahm ich die Firma und sie wurde mit Hilfe von Menschen und Banken saniert
- 2004/2005 brachten uns Kunden die Idee mit der Saftbox, die Umsätze stiegen wieder und wir waren aus dem Schneider
- 2006 begannen wir mit Social Media (Saftblog) 2007/2008 Twitter und 2009 (!) folgte Facebook
Wie kommt es nun zu solchen Meldungen? Oder besser: Ich fang mal ganz vorn an und geh auf diese Frage ganz zum Schluß ein:
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… wie schon angekündigt 
Das ist der Untertitel bzw. Claim eines Projektes, das “
