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	<title>Saft, Fruchtsaft und Fruchtnektar seit 1927 - Kelterei Walther &#187; Öffentlichkeit</title>
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	<description>gesunde Obstsäfte seit 1927</description>
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		<title>Es war einmal&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 09:26:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirstin Walther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Kelterei]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; und es hat zwar mit einem aktuellen Ereignis bzw. einer Presseveröffentlichung zu tun, aber da ich niemandem auf die Füße treten möchte, sowas nicht zum ersten Mal vorkommt, nur noch nie so extrem und ich in diesem Fall ein bißchen Mitschuld trage, schreib ich das mal ganz allgemein. Ich hoffe, es ist Euch nicht zu lang und zu emotional, aber als ich die betreffende Schlagzeile las, bin ich fast in Ohnmacht gefallen und muß das jetzt endlich mal für immer richtig stellen, wegen des übergelaufenen Fasses. Also:</p>
<p><strong>Falls Ihr irgendwo mal gelesen habt, daß Social Media oder das Bloggen oder das Facebooken uns vor der Pleite gerettet hätten &#8211; E</strong><strong>S STIMMT NICHT!</strong></p>
<p>Im aktuellen Fall ist es sogar besonders schlimm, weil dort in der Überschrift steht, daß Facebook bei uns die Pleite verhindert hätte. Ebenfalls steht drin, daß wir seit 2009 bei Facebook sind. Und prompt hatte ich ne Nachricht im Kasten, daß der Artikel so klingt, als ob wir 2009 pleite waren. Versteht Ihr? Das kann zum Beispiel bei Bankgesprächen recht seltsame Fragen aufwerfen oder auch bei neuen größeren Kunden, die bei Lieferanten auf Verläßlichkeit und finanzielle Gesundheit achten. Mal ganz zu schweigen von den Menschen, die uns damals unterstützt haben oder meine Familie, die mich jedes Mal mit fragenden Augen ankuckt, wenn sie doch so einen Artikel findet, obwohl ich ihn versteckt hatte.</p>
<p>Für die von Euch, die weder Lust noch Zeit haben, solche langen Texte zu lesen, hier die Kurzform:</p>
<p>- 2003/2004 übernahm ich die Firma und sie wurde mit Hilfe von Menschen und Banken saniert</p>
<p>- 2004/2005 brachten uns Kunden die Idee mit der Saftbox, die Umsätze stiegen wieder und wir waren aus dem Schneider</p>
<p>- 2006 begannen wir mit Social Media (Saftblog) 2007/2008 Twitter und 2009 (!) folgte Facebook</p>
<p>Wie kommt es nun zu solchen Meldungen? Oder besser: Ich fang mal ganz vorn an und geh auf diese Frage ganz zum Schluß ein:</p>
<p><span id="more-5467"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ja, als ich die Firma zwischen 2003 und 2004 von meinen Eltern übernahm, war sie in einem sehr desolaten Zustand. Das lag vorallem daran, weil nach der Wende zu kräftig investiert wurde und zu wenig Erfahrung da war, weil man sich zu Ostzeiten keinerlei Gedanken über Marketing bzw. Vertrieb machen mußte, weil Mangelwirtschaft in der DDR herrschte. Zum Zeitpunkt als diese Entscheidungen getroffen wurden, war ich (noch) nicht hier, sondern in Stuttgart und habe Sonnenschutz- und Lüftungsanlagen für Industriebauten projektiert. Die Kelterei war damals als Gebäude quasi eine Erweiterung des Wohnhauses meiner Großeltern mitten in einer kleinen Wohnsiedlung am Rande von Arnsdorf. Das bedeutete zum Beispiel, daß wir als Kinder in den Ferien immer Postkarten an unsere Kunden schreiben mußten, daß jetzt Saft zum Abholen vorrätig ist, weil wir so ein kleines Lager hatten.</p>
<p>So lag es nahe, daß man mit Erschließung von Gewerbegebieten an allen Ecken und Enden, entsprechenden Kredit- und Förderangeboten nach der Wende an Neubau dachte, weil in der alten Kelterei erweiterungstechnisch nichts mehr ging und sich ja alles änderte, mit Einkehr der freien Marktwirtschaft und des plötzlichen Überflusses an Konsumgütern. Das führte &#8211; vermutlich nicht nur bei uns &#8211; zu Überschuldungen kombiniert mit keinerlei Erfahrung und bis dahin auch keinerlei Erfordernissen (wegen getätigter Investitionen) an höheren und stetig steigenden Umsätzen zu arbeiten. Ich glaube, daß auch die Banken und wer auch immer außerdem mit diesen Entscheidungen zu tun hatte, im Nachhinein sicher nicht immer glücklich waren mit dieser Risikobereitschaft nach der Wiedervereinigung.</p>
<p>Ich kam Ende 1994 aus Stuttgart zurück &#8211; da war die neue Kelterei im Bau und 1995 im Sommer war dann Eröffnung. Von Anfang an gab es Probleme, weil wir den Kapitaldienst (Kredite) nur unter schwierigsten Bedingungen bedienen konnten, weil die Umsätze nicht so schnell erhöht werden konnten und Dinge versäumt wurden. Ich weiß noch, daß Karolin (meine Schwägerin) mit dem Hundefänger in Dresden rumfuhr und Saft verkaufte usw. Es wurde wirklich unternommen, was man konnte, aber man hatte ja wirklich wenig Erfahrung in diesem Bereich. Mein Vater versuchte Streuobstwiesenprojekte auf die Beine zu stellen, ließ die Kelterei als erste in Sachsen biozertifizieren und vieles mehr &#8211; aber es reichte nicht. Weitere Schulden wurden gemacht um weiter existieren zu können. In dem Zusammenhang muß ich auch immer an Griechenland denken, weil ich aus eigener Erfahrung weiß, daß es nicht gut ist Schulden mit Schulden zu verringern. Aber mit Politik kenne ich mich nicht besonders gut aus und es geht auch um was anderes gerade.</p>
<p>Jedenfalls war es im Jahr 2003 dann so, daß nicht nur meine Eltern sondern auch schon mein großer Bruder und ich mit Bürgschaften in schwindelerregenden Höhen (jeder ne Viertel Million ungefähr, meine Eltern ein vielfaches) belastet waren, um den Geschäftsbetrieb weiterführen zu können. Etliche Unternehmensberater waren bis zu diesem Zeitpunkt schon bei uns gewesen &#8211; meistens beauftragt von den Banken, die um ihr Geld fürchteten. Und es wurde nicht besser. Das Hauptproblem war, daß die Preise, die wir hätten erzielen müssen, um unsere Kosten zu decken, einfach nicht erzielbar waren am Markt und das andere Problem war, daß zu diesem Zeitpunkt schon viele Wettbewerber da waren, die viel günstiger anbieten konnten. So gab es irgendwann nur noch zwei Möglichkeiten: Insolvenz, mit entsprechenden Auswirkungen auf meine Familie und mich, allerdings wäre ein Neuanfang eventuell möglich gewesen oder Gespräche mit den Banken mit dem Ziel Teile der Kredite erlassen zu bekommen, um weiterhin existieren zu können. Wir sprachen monatelang mit den Banken und die zweite Variante sollte Erfolg haben.</p>
<p>Aber fragt bitte nicht nach Sonnenschein. Erst seit dieser Zeit wußte ich, was Existenzängste wirklich sind, weil lange Zeit unklar war, wie die Banken entscheiden werden. Mit Hilfe eines Unternehmensberaters und des besten Steuerberaters auf der ganzen Welt nahm ich das auf meine Kappe, weil ich dachte: Ich probiers einfach, ob wir nun ein halbes Jahr früher oder später in Insolvenz gehen, ist auch egal und ob ich eine Viertel Million Schulden habe oder eine Ganze, spielt auch nicht wirklich eine Rolle, weil beides nicht zurückzuzahlen geht in einem normalen Menschenleben. Ich will damit sagen &#8211; ich hätte eigentlich nicht viel verschlimmern können. Und auch, weil ich wußte, wie belastend und schwierig diese Situation für meine Eltern war. Ich kaufte die Firma und somit die verbliebenen Schulden meiner Familie. Das war die Zeit in der ich nur mit den übelsten Fernsehprogrammen einschlafen konnte, weil ich immer Angst hatte, daß wir das nicht schaffen und alles verlieren. Vorallem für meine Eltern hätte ich das ganz schlimm gefunden und fühlte mich dafür verantwortlich. Es erscheint mir heute immer noch wie ein Wunder, daß es uns jetzt so gut geht und schlafen geht wieder besser. Manchmal glaub ich, daß es zwar schlimm aber trotzdem ganz gut war, durch so eine Zeit zu gehen, weil man dadurch besonnener ist bei schwierigeren Entscheidungen oder welchen, die große Risiken bergen.</p>
<p>Ende 2004 war die Sanierung dann auch formell abgeschlossen und wir fingen quasi nochmal von vorne an. Spezialisierung auf die heimischen Früchte, denn alle Regale waren voll mit Orangensaft und Multivitaminsäften, die nach der Wende extrem nachgefragt wurden, weil es sowas im Osten nicht gab, aber Spezialitäten von früher waren aus den Supermärkten verschwunden und aber wieder gewünscht. Und Konzentration auf Direktmarketing mit verschiedensten Versuchen und viel Ausprobieren.</p>
<p>Zwei ganz wichtige Dinge führten wir weiter, denn mein Vater hat schon immer gewußt, daß man sich spezialisieren sollte und daß das Internet Zukunft hat. Das führte dazu, daß wir bereits Ende der Neunziger Gesundheitssäfte wie Aronia, Sanddorn und Topinambur im Portfolio hatten und seit dem Jahr 2000 schon einen Internetshop &#8211; allerdings nur für Kunden aus dem Umland Dresden! Und ja, man kann mit Ideen leider auch zu früh sein, denke ich heute. Und dazu kam, daß er in der damaligen Zeit eben zu wenig Handlungsspielraum hatte, weil das Geld immer mehr als knapp war.</p>
<p>Dann passierten mehrere wichtige Dinge &#8211; irgendwann in 2004 &#8211; aber nagelt mich bitte nicht fest. Jedenfalls war es vor Sommer 2005 und BEVOR wir anfingen Social Media Gedöns auszuprobieren:</p>
<p>Wir erhielten eines glücklichen Tages eine Mail von einem Herrn aus Wilhelmshaven, der unseren lokalen Dinosaurier-Onlineshop irgendwie gefunden hatte und er fragte uns, ob wir unseren Aronianektar (damals hielten wir reinen Aroniasaft für unverkäuflich) auch nach Wilhelmshaven schicken könnten &#8211; er bräuchte 10 Liter im Monat. Wir wollten ihm natürlich gern den Nektar schicken, hatten aber zu dem Zeitpunkt nur Glaspfandflaschen und dann auch in 0,7 Liter Größe, die er &#8220;im Westen&#8221; nur schwer hätte irgendwo abgeben können. Mal ganz davon abgesehen, ob Glasflaschen heil angekommen wären in einem Postpaket.</p>
<p>Kurz bevor diese Mail kam, hatten uns schon zwei verschiedene Leute auf diese Boxen angesprochen. Das eine war ein Obstbauer, für den wir Obst pressten und unter seinem Label in Flaschen abfüllten. Er brachte uns damals so eine 10 Liter Schachtel vorbei und sagte, daß das doch interessant sein könnte, wenn das wirklich funktioniert mit der langen Haltbarkeit. Schon damals zeichnete sich am Markt ab, daß Mehrweg stagniert und nur Einwegverpackungen Zuwachs hatten. Die andere Person war einer unserer 30 Internetkunden. Er schrieb mir eine Mail, daß er bei Jacques&#8217; Wein-Depot in Dresden so Saftschachteln gesehen hätte, die er toll fand. Das Einzige was er doof fand, war die österreichische Herkunft, weil er meinte, daß in Dresden doch lieber sächsische Säfte verkauft werden sollten.</p>
<p>Und so kam es, daß wir dem Kunden in Wilhelmshaven per Email davon erzählten, daß wir wahrscheinlich eine neue Verpackung testen werden, wo gleich 10 Liter Aronianektar auf einmal reinpassen, er vergnüglich und ohne Sorge ein Glas nach dem anderen zapfen kann und diese Verpackung auch nicht kaputt gehen kann auf dem Postweg. Es war ein langer Mailverkehr, denn die Saftbox ist extrem erklärungsbedürftig. Nach noch mehr Mails, die sich auch immer um das Wetter in Wilhemshaven und bei uns drehten (auch das ist mir eine Lehre geblieben), willigte er ein, als Versuchskaninchen herzuhalten. (Mit der Lehre meine ich, daß man fast immer über ganz gewöhnliche Themen zueinander findet und nicht über knallharte Verkaufsgespräche.)</p>
<p>So begann alles. Die ersten Testboxen füllte mein Bruder mit der Hand ab und das mit der langen Haltbarkeit funktionierte. So standen wir irgendwann vor der Entscheidung einen Handabfüller anzuschaffen, weil der oben erwähnte Obstbauer davon überzeugt war, daß seine Kunden das wollten. Es tut nicht viel zur Sache, aber ich erzähle es so gern: Es gab also diese zwei potentiellen Kunden &#8211; den Obstbauern mit einer erstmal sehr übersichtlichen Anzahl von Saftboxen und den einen Herrn in Wilhelmshaven mit 12 Stück pro Jahr.</p>
<p>Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie schwer die Entscheidung für uns war eine Maschine im Wert von 3500,&#8211; Euro anzuschaffen. Wir waren zwar saniert, aber die Umsätze waren ja noch auf diesem niedrigen Niveau. Und wir hatten nicht mal eine klitzekleine Idee davon, daß diese Verpackung einmal so wichtig für uns sein wird. Eher im Gegenteil. Aber wir kauften die Maschine voller Sorge.</p>
<p>Der nächste Gang war dann zu Jacques Wein-Depot in Dresden, um mal zu kucken, was die Österreicher dort verkauften. Wir kamen ins Gespräch mit dem Depotleiter und waren sehr verduzt, als wir erfuhren, daß Weine in diesen Boxen richtig gut verkauft werden. Wir fragten ihn, ob er Lust hätte, unsere Säfte in einer 5 Liter Variante auszuprobieren und er willigte ein. Und was soll ich sagen: Er war dermaßen zufrieden mit dem Abverkauf und der Qualität unseres Saftes, daß er seinen ca. 200 Kollegen davon erzählte, die auch Wein-Depots in ganz Deutschland haben.</p>
<p>Und jetzt stellt Euch vor: Nicht lange danach gab es einen Tag X hier in der Kelterei, als zum allerersten Mal ein LKW, der NICHT uns gehörte, sondern einer Spedition, die durchs ganze Land fährt, voll bepackt mit UNSEREN Saftboxen vom Grundstück fuhr, um sie in ganz Deutschland zu verteilen. UNGLAUBLICH! Es sei nur am Rande erwähnt, daß dieser LKW schon nach einer Stunde wieder bei uns war, weil wir bis dahin noch nie komplette Paletten mit Saftboxen verschnürrt hatten und somit die ganze Ladung umgekippt war. Mit einer neuen Verpackung war auch viel Neues zu lernen und ohne die Genialität meines großen Bruders, der Erfahrung meines Vaters und des großen Verständnisses unserer Kunden wären wir bestimmt daran gescheitert, weil es am Anfang sehr viele Probleme gab.</p>
<p>Dann kam als nächster großer Kunde der Konsum Dresden mit 40 Filialen und schon einer eigenen Walthers Saftbox. Bei den Jacques verwendeten wir am Anfang grüne Standardschachteln mit häßlichen Thermoetiketten, weil wir uns eigene einfach noch nicht leisten konnten. Konsum Dresden hat allerdings auch nur geklappt, weil der Vorstand, Herr Ulke, experimentierfreudiger war, als seine Einkäufer. Man stelle sich vor: 5 Liter Saftbotten, teuer, von denen fast keiner wußte, wie das funktioniert mit der Haltbarkeit usw. Aber es funktionierte! Mit Promotions in den Märkten, Pressearbeit und Direktmarketing.</p>
<p>Ja, so begann das alles und heute verkaufen wir fast 80 % unserer Säfte in Saftboxen und die Umsätze haben sich seitdem verdreifacht! Die Kunden, denen wir zuhörten, die Saftbox und die Aroniabeere &#8211; das sind die Dinge, die uns den Hintern retteten, weil ich mir sicher bin, daß es extrem schwer geworden wäre, sich trotz Sanierung mit Mehrwegflaschen zu positionieren. Die Box kam von unseren Kunden und die Aroniabeere auch ein bißchen, denn wie gesagt war mein Vater zu früh und kurz bevor uns unsere Kunden die Saftbox brachten, waren sie es auch, die uns daran erinnerten, was für eine besondere Beere wir da verarbeiten. Nach der Sanierung oder auch im Zuge dessen, waren wir nämlich kurz davor, den Aronianektar aus dem Sortiment zu schmeißen, weil er einfach nicht verkauft wurde. Ich schreib es auch ein bißchen der Entwicklung des Internets zu, denn auch unsere Kunden konnten sich ja immer besser informieren über solche Dinge.</p>
<p>Nun nochmal kurz zum Thema Social Media. Ja, es war auch im Frühjahr 2004, als wir durch Martin Roell zum ersten Mal von Businessblogs hörten. Aber da ich immer ein bißchen langsam bin, begannen wir erst im Januar 2006 mit dem Bloggen, als wir mit der Firma schon aus dem Schneider waren.</p>
<p>Natürlich wurden wir schnell bekannter, konnten leichter Dinge kommunizieren und der kurz nach dem Blog eingerichtete Shop für bundesweit, entwickelte sich schnell und prächtig. Twitter macht einen Riesenspaß und Facebook mußte irgendwann auch sein und diese Kanäle sorgen für immer mehr Bekanntheit und nachhaltiges Wachstum. Aber die Lehre oder das Besondere, was ich aus diesen Kanälen oder besser gesagt VON EUCH zog, ist etwas ganz anderes. Und das ist auch für mich persönlich extrem wichtig: Durch den Dialog mit Euch über diese Kanäle durfte ich lernen, daß es in Ordnung ist, wie ich bin, denke und handle.  Das mag bescheuert klingen, aber ich gehör(t)e zu den Menschen, die sich ziemlich leicht beeinflußen lassen im geschäftlichen Bereich. Immer dann, wenn ich zu viel Respekt vor anderen Unternehmern oder irgendwelchen Beratern hatte, die im Gegensatz zu mir schon viel geleistet hatten. Vielleicht liegt das auch daran, daß ich nur eine ganz normale kaufmännische Ausbildung hatte und nur zwei Semester Betriebswirtschaft abends, bis ich schwanger wurde und nicht den typischen Werdegang hatte.</p>
<p>Aber diese Menschen sagten mir, daß ich nicht über Probleme oder Fehler schreiben darf im Blog, sondern das Unternehmen immer nur in den schillerndsten Farben darstellen muß. Sie sagten mir, daß ich nicht mit Journalisten sprechen darf, als ob es ganz normale Menschen seien, sondern daß ich vorallem meine Botschaften rüberbringen muß (diesen Punkt sollte ich scheinbar nochmal überdenken), die ich später lesen will. Sie sagten auch, daß ich schon vor einem Termin mit einem potentiellen Kunden genau wissen muß, was ich sage, ohne daß ich diesen Menschen vorher gesehen habe und weiß, wie und wer er eigentlich ist. Sie meinten, daß es egal ist, ob in der Zeitung Unwahrheiten stehen, solange es den Verkauf ankurbelt. Daß ich als Chefin im Kostümchen in die Firma kommen muß, um Respekt von meinen Mitarbeitern zu bekommen, obwohl ich so was total unbequem finde und mich mehr als unwohl darin fühle. Daß der Zweck alle Mittel heiligt, wenn es um Geld verdienen geht. Diese Liste ließe sich unendlich fortführen. Bis zu einem gewissen Zeitpunkt glaubte ich auch, daß ich so werden MUSS, weil viele Unternehmer ja so sind. Das gefiel mir überhaupt nicht und ich hatte Angst davor, mich die ganze Zeit verstellen und wider meine Natur handeln zu müssen. ABER DANN kamt Ihr!</p>
<p>Ihr ward diejenigen, die mir die ganze Zeit signalisierten, daß sie es gerade gut finden, daß ich offen kommuniziere, weil es ganz normal ist, daß wo Menschen am Werk sind, nicht alles immer 100 %ig laufen kann. Ihr fandet es nie komisch, daß ich Euch an meinem Tag teilhaben lasse &#8211; der mal so und  mal so laufen kann und manchmal bzw. öfters mal nichts mit Saft zu tun hat. Ihr seid es gewesen, die sich gleich beschwert haben, als am Anfang des Saftblogs mal mehrere PR-Sülz-Artikel hintereinander erschienen, die ich auch nicht gut fand. Ihr habt dafür gesorgt, daß ich nach der Abmahnung vom DOSB wegen&#8230; (Ich trau mir immer noch nicht das Wort wieder zu schreiben) weiterbloggte und mit einem blauen Auge davon kam. Noch nie hat mich jemand von Euch in Frage gestellt, wegen der Dinge, die ich über den Tag so von mir gebe oder was ich anhabe bei einem Twittertreffen. Ihr bestraft mich nicht für Ehrlichkeit. Ganz im Gegenteil: Ihr macht meine Tage besser, als sie sind. Ihr seid diejenigen, die unsere Produkte verkaufen, weil Ihr uns so oft und so gerne weiterempfehlt. Das ist für mich Social-Media, wenn man dem Ding schon einen Namen geben muß. Für mich ist das nichts anderes als Dialog mit Euch, ganz egal wo, wie und worüber. Und durch diese Erfahrungen, halte ich inzwischen Vorträge über so was &#8211; weils gewünscht wird. Das muß man sich mal vorstellen!</p>
<p>Ich!? Und dabei mache ich nichts anderes, als völlig normal zu sein. Mich zum Glück nicht (mehr) verstellen zu müssen, weil ich dachte das muß so sein. In diesen Vorträgen geht es inzwischen nicht mehr hauptsächlich darum, wie ein Blog funktioniert oder ein Twitteraccount, sondern darum, daß dort Menschen sind auf der anderen Seite, echte und normale Menschen. Und daß deswegen auch genau die gleichen Regeln gelten, wie sie schon immer gegolten haben, wenn Menschen miteinander reden oder kommunizieren. Und darum, daß man Vertrauen nicht erhält, indem man den ganzen Tag auf allen Kanälen rumposaunt, wie supermegatoll man ist und was für noch supermegatollere Produkte man anbietet. Und ich bin sooo glücklich, daß ich das nicht muß, sondern daß scheinbar genau das Gegenteil funktioniert. Denn ich mag es nicht mich oder unsere Produkte &#8220;zu verkaufen&#8221;.</p>
<p>Und das Gute ist: Durch diese Erfahrungen in den Onlinekanälen, konnte ich das auch auf das &#8220;normale&#8221; Geschäftsleben umlegen oder umsetzen und bin viel sicherer geworden und komischerweise auch da erfolgreicher und vorallem viel entspannter. Dafür bin ich Euch extrem dankbar. Denn ohne diese positiven Erfahrungen hätte ich vielleicht schon hingeschmissen, weil es manchmal wirklich nicht einfach ist, diese große  Verantwortung zu tragen bzw. als unnatürliches Unternehmerkonstrukt wahrgenommen zu werden und nicht als normaler Mensch. Und daß es ok ist, völlig andere Wege zu gehen, als die herkömmlichen.</p>
<p>Und als Nebeneffekt zu diesem Haupteffekt noch mehr Saft verkaufen zu können, ist natürlich obergenial!</p>
<p>So&#8230; Danke für Eure Geduld bis hierhin. Also es ging mir mit diesem Blogpost in erster Linie darum, daß klar gestellt wird, daß es nicht unsere Social-Media-Aktivitäten waren, die uns vor der Insolvenz retteten, sondern wie beschrieben. Und im aktuellen Fall, den Ihr eventuell lesen werdet, war es zum Teil meine eigene Schuld. Denn die Redakteurin hatte im Vorfeld eine Art PR-Text bekommen, in dem ich falsch zitiert worden bin (&#8220;Das Internet hat mein Unternehmen gerettet.&#8221;), den ich nicht verfasst, aber leider auch nie genau durchgelesen habe, sonst hätte sie ihn nicht bekommen. Und das ist die einzige plausible Erklärung für mich, wie es zu dieser Überschrift kommen konnte. Mehr möchte ich dazu jetzt nicht sagen, weil wie weiter oben schon beschrieben &#8211; wir Menschen sind das fehlbarste, was so rumläuft auf diesem Planeten und nun ist es halt passiert und lässt sich auf Papier schlecht ändern. Nur im Internet verbreitet sich alles so schnell und ist &#8220;bleibend&#8221;, deswegen hier im Saftblog die Fakten zum Thema. Außerdem möchte ich vermeiden, daß bei Firmen oder Leuten, die über Social Media nachdenken mit solchen Schlagzeilen Hoffnungen geschürt werden, die eventuell gar nicht da sind.</p>
<p>Ach so, oben hatte ich ja die Frage hingeschrieben: Wie kommt es zu solchen Falschmeldungen? Tja in diesem Fall wie erklärt. Früher vielleicht auch durch Mißverständnisse und zu lange Interviews (ich rede noch wirrer als ich schreibe), manchmal vielleicht auch ein bißchen dadurch, daß Überschriften zu viel Bedeutung beigemessen wird. Oder dadurch, daß solche Informationen im Internet zu finden waren, die ich zwar immer versucht hab in den Kommentaren richtig zu stellen, aber ob das gelesen wird ist ne andere Frage. Irgendwie so. Aber ich hoffe, das gehört jetzt der Vergangenheit an, weil schwarz auf weiß. Und noch ein Hinweis: Es ist nicht üblich, daß man Artikel vorher zum Lesen bekommt, nachdem man ein Gespräch mit einem Journalisten hatte. Maximal werden Zitate abgestimmt &#8211; aber auch das nicht immer. Also ist es letztendlich immer eine Überraschung, was man dann in so einem Artikel liest.</p>
<p>PS: Danke an Andrea für die irgendwie sehr passende Idee mit der Überschrift. Mir ist nämlich keine eingefallen.</p>
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		<title>Konsum Dresden und Social Media?</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Jan 2011 11:59:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirstin Walther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Unsere Kunden]]></category>

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		<description><![CDATA[Schön, dass Ihr vorbeischaut. Ich hab heute mal ein ganz besonderes Anliegen &#8211; also zumindest ist es für mich was ganz, ganz besonderes. Wir liefern unsere Produkte ja unter anderem auch an den Konsum Dresden. Übrigens einer unserer allerersten Kunden, als wir vor einigen Jahren mit den Saftboxen anfingen. Da gehörte schon viel Vertrauen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schön, dass Ihr vorbeischaut. <img src='http://www.walthers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Ich hab heute mal ein ganz besonderes Anliegen &#8211; also zumindest ist es für mich was ganz, ganz besonderes. Wir liefern unsere Produkte ja unter anderem auch an den <a title="konsum webseite" href="http://www.konsum-dresden.de" target="_blank">Konsum Dresden</a>. Übrigens einer unserer allerersten Kunden, als wir vor einigen Jahren mit den Saftboxen anfingen. Da gehörte schon viel Vertrauen und vor allem Experimentierfreudigkeit dazu, solche riesigen Saftverpackungen zu listen. Wir fingen damals mit 5 Liter Boxen an &#8211; die kleineren kamen erst später. Jedenfalls entwickelte sich alles extrem erfreulich und entwickelt sich immer noch &#8211; vor allem auch durch Euch und die Nutzung der ganzen sogenannten Social-Media-Kanäle.</p>
<p>Wer von außerhalb kommt, hier ein paar Stichpunkte was &#8220;Konsum Dresden&#8221; eigentlich ist:</p>
<p>- traditionsreicher (gegründet 1888) gehobener Lebensmittelhändler mit inzwischen über <a title="konsum standortsuche" href="http://www.konsum.de/Genossenschaft/Standorte.html" target="_blank">40 Supermarkt-Filialen</a> im Raum Dresden, aber auch schon in Bayern</p>
<p>- über 1000 Mitarbeiter</p>
<p>- besonderes Augenmerk auf Frische, Regionalität</p>
<ul>
<li>
<div id="attachment_5132" class="wp-caption aligncenter" style="width: 298px"><a href="http://www.walthers.de/wp-content/uploads/2011/01/konsumtante.jpg"><img class="aligncenter" title="konsummitarbeiterin" src="http://www.walthers.de/wp-content/uploads/2011/01/konsumtante.jpg" alt="" width="288" height="192" /></a><p class="wp-caption-text">Im Frida-Markt</p></div>
</li>
</ul>
<p>- es handelt sich um eine Verbrauchergenossenschaft &#8211; das heißt die Kunden können somit Eigentümer sein, sind sehr nah am Unternehmen und bringen sich ein. (den Gedanken hatte ich zugegeben für uns auch schon öfter)</p>
<p>- besonders schönes Konzept sind imho die inzwischen <a title="frida webseite" href="http://www.frida.de" target="_blank">13 Frida-Märkte</a>. Das sind so richtig schnucklige Läden im Tante-Emma-Stil, groß aber es gibt auch kleinere &#8211; wo man schnell findet, was man braucht und alles viel persönlicher ist, als in einem normalen Supermarkt</p>
<ul>
</ul>
<p>So… Jedenfalls beschäftigt es mich schon lange, was wir gemeinsam mit Konsum Dresden so onlinetechnisch alles anstellen könnten.</p>
<p><span id="more-5127"></span></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Die Inspiration kam wie fast immer eigentlich natürlich von Euch und dem, was Ihr online so treibt. Im Dezember hatte ich beim Konsumvorstand, Herrn Roger Ulke deswegen einen Termin, nachdem ich ihm eine lange Email geschrieben hatte. Siehe weiter hinten bzw. unten. Wir redeten viel und lange… Mir schwirren in Bezug auf Konsum die unterschiedlichsten Gedanken durch den Kopf &#8211; siehe auch meine Email &#8211; aber jetzt kommt das Besondere:</p>
<p><strong>Herr Ulke hatte die Idee, doch über meine Kanäle einfach mal in die Runde zu fragen, was IHR gut fändet &#8211; also was Eurer Meinung nach von Seiten des Konsum Dresden im Bereich &#8220;Social Media&#8221; gemacht werden sollte. Facebook? Twitter? Was meint Ihr? Was würdet Ihr Euch wünschen? Was möchtet Ihr wissen?</strong></p>
<p>Ein Thema ist es ja auf jeden Fall, wie man als nur ein Bespiel von vielen auf <a title="facebookdiskussion wegen glühwein für konsummärkte" href="http://www.facebook.com/saftfreunde/posts/171272119573840" target="_blank">unserer Facebook-Seite</a> sehen kann &#8211; da wurde auch viel diskutiert über Konsum usw. Die vielen Tweets und Bilder habe ich so ohne Weiteres nicht finden können.</p>
<p><a href="http://twitpic.com/2rv5vc" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-5139" title="markthalle1" src="http://www.walthers.de/wp-content/uploads/2011/01/markthalle11-216x300.jpg" alt="" width="216" height="300" /></a>Ich finde das ziemlich bemerkenswert und total außergewöhnlich, denn wie einige von Euch wissen werden, tun sich vor allem größere Unternehmen schwer, einfach mal in die Runde zu fragen, BEVOR riesige Konzepte entwickelt werden, die vielleicht an den Interessen der User bzw. Kunden vorbeigehen könnten und dann nur viel Geld gekostet haben und vor sich hindümpeln. Denn meine Erfahrungen zeigen mir, dass es manchmal vielleicht auch ein guter Weg ist, einfach mal ein bisschen auszuprobieren, denn nicht jedem Unternehmen bzw. den entsprechenden Leuten liegt es, online zu kommunizieren und mit Gott und der Welt in Dialog zu stehen. Ich meine damit, dass es für den Anfang vielleicht ausreicht eine ganz einfache Facebook-Seite anzulegen, ohne viel Werbung und stylische Willkommensseiten… Einfach zu beginnen, denn sobald man in Kontakt steht mit Fans merkt man eigentlich relativ schnell wo die Reise hingeht oder hingehen könnte. Und wenn man dann Spaß hat und auch einen gewissen Nutzen daraus ziehen kann fürs Unternehmen, dann ist es auch später möglich ein bisschen mehr Aufwand zu betreiben. Wie gesagt &#8211; das ist meine Erfahrung. Vielleicht seht Ihr das ganz anders. Bitte lest unten noch mal meine Mail &#8211; also wenn Ihr wollt &#8211; damit Ihr versteht, warum ich das so cool fände, gemeinsam mit Konsum und später vielleicht auch mit anderen Händlern ein paar verrückte Sachen anzustellen.</p>
<p><strong>Ach so: Dieser Blogpost ist nicht als &#8220;Oh ich bin DER Social-Media-Experte und biete Konsum gleich mal meine Leistungen an &#8211; Aufforderung&#8221; zu verstehen. <img src='http://www.walthers.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </strong></p>
<p>So hier ein Auszug aus meiner Mail:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Die Möglichkeiten, die die neuen Medien bieten wachsen Tag für Tag und ich muß immer öfter an Sie und Konsum Dresden denken, weil dort meiner Meinung nach ein Riesenpotential steckt. Darauf gekommen bin ich eigentlich auch nur durch unsere Fans und Kunden, weil sich die Onlinekanäle wider Erwarten sehr lokal entwickeln &#8211; also auch in Dresden. Was auch immer die Leute bewegt… Sie veröffentlichen zum Beispiel bei Twitter, aber auch bei Facebook, daß sie gerade im Konsum stehen und Saftboxen kaufen, manche beraten sogar andere Konsum-Kunden vorort, während sie übers Handy via Twitter live mit mir in Kontakt stehen und mir die Fragen weitergeben.</em></p>
<p><em><a title="fans bei konsum" href="http://twitpic.com/1w6lh0" target="_blank"><img class="aligncenter" src="http://www.walthers.de/wp-content/uploads/2011/01/maikbeikonsum.jpg" alt="maikbeikonsum" width="450" height="340" /></a></em></p>
<p><em>In mehreren Fällen haben sie sogar mitgeteilt, daß eine Saftsorte zur Neige geht, oder geben anderen Leuten öffentlich Tipps, welche Sorten am besten schmecken. Und das führt natürlich zu einer total verrückten Verbreitung, weil nicht wir als Hersteller, sondern unsere Fans über uns schreiben und das natürlich viel viel glaubwürdiger ist. Die Leute lieben es auch, sich vor unseren Saftboxen im Konsum zu knipsen und das ihren Freunden und uns mitzuteilen. Total verrückt &#8211; ich kann das manchmal alles gar nicht glauben, aber sie tun es und so werden wir immer bekannter.</em></p>
<p><em>Die Zielgruppen in diesen manchmal etwas verwirrenden Onlinekanälen sind spannender, als ich dachte. Viele junge Dresdner teilten mir mit, daß sie uns nicht kannten, bevor sie bei Twitter oder Facebook von uns hörten und nun kaufen sie im Konsum Dresden unsere Säfte und vielleicht (hoffentlich) auch noch andere Produkte. Und warum Konsum? Das besonders Schöne an der Zusammenarbeit mit Ihnen ist, daß ich für den Raum Dresden auf die Frage, wo man unsere Produkte kaufen kann, einfach nur sagen muß: &#8220;Wir stehen bei Konsum bzw. Frida.&#8221; Das ist alles und jeder weiß, wo er hingehen muß. Das funktioniert mit keinem anderen Händler sonst, keiner REWE oder Edeka, weil wir dort nur einzelne beliefern.</em></p>
<p><em></p>
<div id="attachment_5144" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><em><img class="size-medium wp-image-5144" title="tolkewitzer" src="http://www.walthers.de/wp-content/uploads/2011/01/tolkewitzer-300x107.jpg" alt="" width="400" height="141" /></em><p class="wp-caption-text">Der neuste und größte Frida-Markt in Dresden</p></div>
<p>
</em></p>
<p><em>Und deswegen sehe ich ein riesiges Potential, weil hier Dinge von ganz alleine passieren für die andere große Unternehmen einen Haufen Geld an Agenturen bezahlen mit zweifelhaften Erfolgsaussichten. Und ich würde mich so wahnsinnig gern mal mit Ihnen zusammensetzen und Ideen spinnen. Weil eben &#8211; um bei den lokalen Effekten zu bleiben &#8211; nur sie in Frage kommen, aber es eben auch besonders gut passt.</em></p>
<p><em>Meine großen Vorbilder im Onlinebereich sind Unternehmen wie <a title="wholefoods webseite" href="http://www.wholefoodsmarket.com/" target="_blank">wholefoods</a>, <a title="skittles webseite" href="http://skittles.com/" target="_blank">skittles</a> und <a title="hippo aktionsbericht" href="http://www.cei.asia/searcharticle/2010_06/CASE-STUDY-Parle-Agros-Hippo-turns-to-Twitter-to-track-inventory-and-replenish-stocks/40179" target="_blank">Parlé Agro (hippo-sehr spannende aktion)</a> zum Beispiel, denen ich noch ganz viel abkucken möchte. Es ist gigantisch, was die bewegen und wie positiv das von den Kunden angenommen wird. Gut die Entwicklung wird hier in Deutschland immer etwas hinterher hinken, aber ich seh es ja bei uns, es geht schon jetzt extrem viel zu bewegen. Und es ist so einfach irgendwie. Hoffentlich klingt das alles nicht überheblich, aber bei diesen Themen komme ich total ins Schwärmen und ich bin auch ein bißchen stolz darauf, daß wir inzwischen &#8211; vorallem mit der neuen Webseite &#8211; immer wieder als Vorzeigeunternehmen in Deutschland für erfolgreiche Kundenkommunikation online und offline &#8211; betitelt werden. Ich wundere mich immer noch jeden Tag darüber, weil ich eigentlich nichts anderes mache, als im Gespräch zu sein, immer auf die gleiche Art und Weise, egal ob die Kunden hier im Laden stehen oder über unsere Onlineplattformen stolpern. Wobei online effektiver ist, weil dort immer gleich tausende andere mitlesen, wie begeistert unsere Kunden sind und dann auch kaufen wollen.&#8221;</em></p>
</blockquote>
<p><strong>So… Ganz schön viel geworden. Und deswegen hier unten noch mal die Bitte: Herr Ulke hatte die Idee, doch über meine Kanäle einfach mal in die Runde zu fragen, was IHR gut fändet &#8211; also was Eurer Meinung nach von Seiten des Konsum Dresden im Bereich &#8220;Social Media&#8221; gemacht werden sollte. Facebook? Twitter? Was meint Ihr? Was würdet Ihr Euch wünschen? Was möchtet Ihr wissen? Ganz lieben Dank schon mal für Eure Unterstützung und einen schönen Tag.</strong> <img src='http://www.walthers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nachtrag: Und wie der Zufall es will, kommt während ich über eine passende Überschrift nachdenke, schon wieder ein <a href="http://yfrog.com/h75nafj" target="_blank">Foto rein</a> (per Twitter DM) aus einem Konsum-Markt (WTC) mit der Bemerkung: &#8220;war ganz schön leer das regal&#8221;. Gleich doppelt wichtig für mich, weil mir durch das Foto jetzt wieder eingefallen ist, daß ich Preisschilder an Konsum schicken sollte und das total vergessen hatte. <img src='http://www.walthers.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Aroniasaft bei der Superillu: Getestet und für gut befunden</title>
		<link>http://www.walthers.de/2010/09/aroniasaft-bei-der-superillu-getestet-und-fur-gut-befunden/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 09:39:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirstin Walther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aronia]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[462]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; oder wie Stellvertretender Chefredakteur der Superillu, Patrick Ziob, es in Twittermanier ausgedrückt hat: &#8220;Anaronia könntsch mich dodsaufen&#8220;. Wir haben uns riesig gefreut, daß der Sachsen-Aroniasaft von der Superillu getestet wurde und auch noch gut geschmeckt hat. So extrem gesund schmeckende Säfte sind ja nicht jedermanns Sache. Drei Worte des Artikels mußte ich leider schwärzen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; oder wie Stellvertretender Chefredakteur der <a href="http://www.superillu.de" target="_blank">Superillu</a>, Patrick Ziob, es in <a href="http://twitter.com/patrickziob/status/20881411165" target="_blank">Twittermanier</a> ausgedrückt hat: &#8220;<em><strong>Anaronia könntsch mich dodsaufen</strong></em>&#8220;. <img src='http://www.walthers.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wir haben uns riesig gefreut, daß der <a href="http://www.walthers.de/saftladen/produktdetails/aroniasaft-sachsen-3-liter/462" target="_blank">Sachsen-Aroniasaft</a> von der Superillu getestet wurde und auch noch gut geschmeckt hat. So extrem gesund schmeckende Säfte sind ja nicht jedermanns Sache.</p>
<p><a href="http://www.walthers.de/saftladen/shop-produkt-details/?product_name=aroniasaft-sachsen-3-liter&amp;product=462" target="_blank"><img src="http://www.walthers.de/wp-content/uploads/2010/09/superillu.jpg" alt="superillu" width="450" height="374" /></a></p>
<p>Drei Worte des Artikels mußte ich leider schwärzen, weil es uns als Hersteller nicht erlaubt ist, Aussagen über die Wirkungen von Produkten zu machen bzw. damit gegenüber Verbrauchern zu werben. Das haben wir neulich auch <a href="http://www.facebook.com/posted.php?id=118529448161366&amp;share_id=156663747680891&amp;comments=1#s156663747680891" target="_blank">bei Facebook diskutiert</a>, warum das so ist.</p>
<p>Jedenfalls ganz lieben Dank nochmals an Patrick und viele Grüße an das komplette Team der Superillu. <img src='http://www.walthers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>PS: Der Ort wo wir sitzen war zwar früher mal ein Moorgebiet, aber dieser Fakt ist nicht in den Namen eingeflossen. ;-D</p>
<p>(Freu mich grade auch über die Funktionen der neuen Seite, weil dieser Blogpost jetzt auch gleich beim Produkt mit erscheint. Fetzt!)</p>
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		<title>Aroniaprobiertag oder so ähnlich&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 10:24:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirstin Walther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aronia]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; wie schon angekündigt in diesem Blogpost&#8230; es ist soweit. Die Aroniabeeren an unserer Hecke sind jetzt reif, groß und wirklich lecker. Wer mag, kann ab sofort vorbeikommen und sich welche pflücken. Nach Rücksprache mit einigen Aronauten und Noggereisessern hatten wir allerdings den Gedanken, ob wir nicht ne kleine Festivität draus machen wollen. Also wirklich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.walthers.de/wp-content/uploads/2010/08/img_1104.jpg" alt="IMG 1104" width="189" height="153" align="left" />&#8230; wie schon angekündigt <a href="http://www.walthers.de/2010/08/frischverzehr-von-aroniabeeren/" target="_blank">in diesem Blogpost</a>&#8230; es ist soweit. Die Aroniabeeren an unserer Hecke sind jetzt reif, groß und wirklich lecker. Wer mag, kann ab sofort vorbeikommen und sich welche pflücken.</p>
<p>Nach Rücksprache mit einigen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=x43TsG5gh7Q" target="_blank">Aronauten</a> und <a href="http://www.twitter.com/null351" target="_blank">Noggereisessern</a> hatten wir allerdings den Gedanken, ob wir nicht ne kleine Festivität draus machen wollen. Also wirklich nur ne kleine. Am liebsten so wie damals beim <a href="http://www.oblogatorisch.de/noggertreffen/2009/09/" target="_blank">Noggertreffen</a>. Das war so herrlich unorganisiert und spontan. Damals gings zwar um Eisessen und nicht um Aroniabeerenessen, aber alle brachten Grillsachen mit und dann gabs auch noch Knüppelkuchen am Feuerchen usw. Also ich hätte Lust auf so was.</p>
<p>Im Moment sind die Wetteraussichten für Samstag (nachmittag) ganz gut. Wir könnten aber auch zur Not nach innen in die Saftlagerhalle verlegen. Viel länger warten geht leider nicht, sonst sind dann Aroniarosinen an den Sträuchern. Einen 25 Liter Behälter frischen Cidre würden wir wieder ansetzen (dieses Mal in nicht gefrorener Form) und natürlich Alkoholfreies für die Kinder.</p>
<p>Ich organisiere gerade noch Aroniarezeptbüchlein für diejenigen, die sich Beeren mit nach Hause nehmen wollen und experimentierfreudig sind. Behältnisse müßtet Ihr aber selber mitbringen. Tupperdosen was auch immer.</p>
<p>Was meint Ihr?</p>
<p><img src="http://www.walthers.de/wp-content/uploads/2010/08/img_1109.jpg" alt="IMG 1109" width="450" height="303" /></p>
<p>Hier nochmal ein Bild von der Hecke &#8211; also sollte reichen für alle, denke ich. Und wer keine Beeren mag, kann natürlich auch kommen. <img src='http://www.walthers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>UPDATE:</strong> Hier gibts eine Anmeldeseite &#8211; zumindest für Twitternutzer &#8211; damit wir besser planen können: <a href="http://twtvite.com/4i1mjp" target="_blank">http://twtvite.com/4i1mjp</a></p>
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		<title>&#8220;Freies Obst für freie Bürger&#8221;</title>
		<link>http://www.walthers.de/2010/08/freies-obst-fur-freie-burger/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 12:18:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirstin Walther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Obst]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist der Untertitel bzw. Claim eines Projektes, das &#8220;Mundraub&#8221; heißt. Darauf wies mich vor längerer Zeit schon mal Micha hin und gestern bekam ich ne Email vom lieben Ludger, der darüber in der Süddeutschen Zeitung gelesen hatte. Und jetzt muß ich mal was drüber schreiben. Eine super Idee dieses Projekt wie ich finde. Auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.walthers.de/wp-content/uploads/2010/08/apfel-pflueke.jpg" alt="apfel-pflueke" width="225" height="328" align="left" />Das ist der Untertitel bzw. Claim eines Projektes, das &#8220;<a href="http://www.mundraub.org" target="_blank">Mundraub</a>&#8221; heißt. Darauf wies mich vor längerer Zeit schon mal <a href="http://flavors.me/michaelsonntag" target="_blank">Micha</a> hin und gestern bekam ich ne Email vom <a href="http://blog.fleischerei-freese.de/" target="_blank">lieben Ludger</a>, der darüber in der Süddeutschen Zeitung gelesen hatte. Und jetzt muß ich mal was drüber schreiben.</p>
<p>Eine super Idee dieses Projekt wie ich finde. Auf <a href="http://www.mundraub.org" target="_blank">dieser Internetseite</a> könnt Ihr nachschauen, wo in Eurer Nähe herrenloses Obst, Gemüse, Kräuter oder auch Nüsse wachsen und dann dort pflücken und essen oder weiterverarbeiten &#8211; was auch immer. Und natürlich kann man dort auch eintragen, wenn man Stellen kennt, wo etwas wächst, was niemandem gehört.</p>
<p>Also einmal für den Eigenverbrauch &#8211; man kann aber auch Adressen von Mostereien finden, wo man wie bei uns das Obst verkaufen könnte oder gegen leckere Säfte eintauscht. Ich hab nur noch nicht rausgefunden, wie wir uns dort eintragen können.  Und die <a href="http://www.walthers.de/2010/07/wissenswertes-uber-die-quitte/" target="_blank">leckere Quitte</a> gibt es auch noch nicht als Obst, ich denke aber, daß vorallem hier in Sachsen noch einige wachsen.</p>
<p>Das Schöne ist, daß Obst was auf ungenutzen Streuobstwiesen oder wo auch immer wächst, unserer Erfahrung nach viel besser ist, als das Meiste, was man so im Supermarkt kaufen kann, weil es nicht intensiv bewirtschaftet wird und dort auch keiner irgendwelche Chemie verspritzt. Und dann ist es auch noch kostenlos, bis auf das Hinfahren und Ernten. Aber ich glaube das lohnt sich auf jeden Fall.</p>
<p>Also wenn Ihr Stellen kennt, dann tragt das einfach dort ein und wenn Ihr aus unserer Gegend seid, würden wir uns natürlich riesig freuen, wenn Ihr das Obst zu uns bringt. <a href="http://www.walthers.de/kelterei-walther/lohnmost/" target="_blank">Hier</a> könnt Ihr Euch nochmal informieren, welche <a href="http://www.walthers.de/kelterei-walther/lohnmost/lohnmost-tausch-wie-funktionierts/" target="_blank">Sorten</a> wir annehmen, <a href="http://www.walthers.de/kelterei-walther/lohnmost/die-sammelstellen/" target="_blank">wo überall und wann</a>. Die Preise für den Obstaufkauf geben wir immer kurz vor Annahmebeginn bekannt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Frischverzehr von Aroniabeeren</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 19:21:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirstin Walther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aronia]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei uns häuften sich in letzter Zeit Anfragen von Kunden, weil sie verunsichert waren von einigen Pressemeldungen (dpa) in denen gesagt wurde, daß rohe Aroniabeeren aufgrund von enthaltener Blausäure giftig seien. Nun gibt es endlich Aufklärung. Mir kam das die ganze Zeit schon spanisch vor, denn unsere Kunden, die Aroniapflanzen haben und wir selber auch, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei uns häuften sich in letzter Zeit Anfragen von Kunden, weil sie verunsichert waren von einigen Pressemeldungen (dpa) in denen gesagt wurde, daß rohe Aroniabeeren <a href="http://www.fr-online.de/ratgeber/verbraucher/aroniabeeren-nicht-roh-essen/-/1473052/4411690/-/index.html" target="_blank">aufgrund von enthaltener Blausäure giftig seien</a>. Nun gibt es endlich Aufklärung.</p>
<p><img height="180" alt="Bild 453" src="http://www.walthers.de/wp-content/uploads/2010/08/bild453.jpg" width="240" align="left" /></p>
<p>Mir kam das die ganze Zeit schon spanisch vor, denn unsere Kunden, die Aroniapflanzen haben und wir selber auch, essen sehr gern Aroniabeeren direkt vom Strauch und es geht uns gut. Außerdem hab ich schon seit langem ein <a href="http://www.springerlink.com/content/44cmx06vnykfyenx/" target="_blank">Bundesgesundheitsblatt</a> hier, wo es unter anderem um Pflanzen für Kinderspielplätze geht, in dem die Aronia weil sie NICHT giftig ist, empfohlen wird. Dieses Blatt war kostenpflichtig, deswegen geht es als komplettes PDF nicht zu verlinken.</p>
<p>Nun hat sich zum Glück das <a href="http://www.mri.bund.de/" target="_blank">Max-Rubner-Institut</a> (ehemals BFEL) zu Wort gemeldet und <a href="http://www.mri.bund.de/de/institute/lebensmittel-und-bioverfahrenstechnik/forschungsprojekte/bioaktive-pflanzenstoffe/aronia.html" target="_blank">klärt die Sache auf</a> .</p>
<blockquote>
<p><em><strong>Auszug:</strong> &#8220;Nach Literaturangaben enthalten 100 g  frische, rohe Aroniabeeren 11-20 mg des cyanogenen Gycosides Amygdalin d.h. etwa 0,6-1,2 mg gebundene Blausäure [2,3]. Dabei ist zu vermuten, dass der größte Anteil in den kleinen Kernen vorliegt, die beim Kauen sicher nicht vollständig zerkleinert werden. Eine einzelne Literaturstelle gibt einen Gehalt an freier Blausäure von 1,57 mg pro 100 g Beeren an [1]. Da frische Aroniabeeren aufgrund des hohen Gehaltes an Polyphenolen und organischen Säuren einen herb-säuerlich, adstringierenden Geschmack aufweisen, ist nicht davon auszugehen, dass diese Beeren in größerer Menge frisch verzehrt werden. Der Genuss einer kleinen Portion frischer Beeren ist deshalb als unbedenklich anzusehen. Zum Vergleich: Der Blausäuregehalt von süßen Aprikosenkernen, die als Snack angeboten werden, liegt im Mittel bei 2,4 mg pro 100 g [4].&#8221;</em></p>
</blockquote>
<p>Dieses Institut war genau wie die <a href="http://uni-potsdam.de/" target="_blank">Universität in Potsdam</a> (wo ich auch gleich ne Anfrage hinschickte, wegen dieser komischen Meldung) an dem dreijährigen <a href="http://www.walthers.de/2009/03/pressemitteilung/" target="_blank">Aronia-Forschungsprojekt</a> beteiligt, bei dem wir Industriepartner sein durften. Und in diesen drei Jahren wurde die Beere, der Saft und alle Zwischenprodukte genauestens unter die Lupe genommen.</p>
<p>Urheber dieser oben erwähnten Nachricht war wohl das <a href="http://www.aid.de/index.php" target="_blank">AID</a> (weiß es aber nicht 100 %ig, weil die Verteilung dann über dpa erfolgte), wo aber mittels <a href="http://www.firmenpresse.de/pressinfo241187.html" target="_blank">Pressemitteilung</a> das Ganze wieder richtig gestellt wurde.</p>
<p>So.. Da bin ich jetzt auch wieder beruhigt und wer möchte, kann gern in der Kelterei vorbeikommen &#8211; so in ca. zwei bis drei Wochen und mal von unserer <a href="http://www.walthers.de/2008/05/liebe_r_aroniafreund_in/" target="_blank">Aroniahecke</a> probieren und gern auch was mitnehmen. Die Beeren sind fast reif. Ich geb bescheid, sobald es soweit ist. Und ich versichere Euch, so herb und &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adstringenz" target="_blank">adstringierend</a>&#8221; schmecken die gar nicht, wie immer gesagt wird. Wetten? <img src='http://www.walthers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Saftpresse Sommer 2010 ist erschienen</title>
		<link>http://www.walthers.de/2010/07/saftpresse-sommer-2010-ist-erschienen/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 08:46:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirstin Walther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Kelterei]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Saftblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute in der Sächsischen Zeitung als Beilage. Hier zum online lesen oder downloaden als pdf-datei. Wenn man aufs Bild klickt, kommt man direkt in eine Blättervariante und dort rechts unten ist dann auch der Download-Link. Habe heute Nacht vergeblich versucht, die Zeitung in unserem Saftpresse-Bereich einzurichten. Da brauche ich dann doch noch ne Schulung von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.youblisher.com/p/39925-Saftpresse-Sommer-2010/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4822" title="saftpresse-sommer" src="http://www.walthers.de/wp-content/uploads/2010/07/saftpresse-sommer-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Heute in der <a href="http://www.sz-online.de" target="_blank">Sächsischen Zeitung</a> als Beilage. Hier zum online lesen oder downloaden als pdf-datei. Wenn man aufs Bild klickt, kommt man direkt in eine Blättervariante und dort rechts unten ist dann auch der Download-Link. Habe heute Nacht vergeblich versucht, die Zeitung in unserem <a href="http://www.walthers.de/saftplausch/saftpresse/" target="_blank">Saftpresse-Bereich</a> einzurichten. Da brauche ich dann doch noch ne Schulung von den <a href="http://www.mindbox.de" target="_blank">Mindboxern</a> &#8211; auch wenns <a href="http://www.wordpress.de" target="_blank">WordPress</a> ist. Dieses Tool heißt übrigens <a href="http://pageflipgallery.com/" target="_blank">FlippingBook</a> &#8211; falls Ihr auch mal sowas braucht. So &#8211; aber nun viel Spaß beim Lesen. <img src='http://www.walthers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Und ein wunderschönes Wochenende wünsch ich Euch natürlich auch.</p>
<p>Ach so. Fast vergessen: Wer eine Papiervariante möchte &#8211; bitte einfach eine Mail an mich oder die Kelterei schicken mit Adresse usw. &#8211; dann schicken wir Euch eine.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Saftpresse Frühling 2010</title>
		<link>http://www.walthers.de/2010/03/saftpresse_fruhling_2010/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 12:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirstin Walther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Kelterei]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Samstag gabs wieder eine Saftpresse als Beilage in der Sächsischen Zeitung. Bei Twitter gleich fleißig verteilt am Samstag &#8211; nun auch hier im Saftblog. Zum Lesen bitte einfach aufs Bild klicken, oder hier als PDF downloaden. Wer lieber eine Papierausgabe haben möchte, kann mir einfach eine Email an die Adresse im Impressum schicken, dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.youblisher.com/p/17972-Saftpresse-Fruehling-2010/" target="_blank"><img class="leftmargin" style="float: left;" src="http://www.youblisher.com/files/publications/3/17972/200x300.jpg" alt="Saftpresse Frühling 2010" /></a> Am Samstag gabs wieder eine Saftpresse als Beilage in der <a href="http://www.sz-online.de" target="_blank">Sächsischen Zeitung</a>. Bei Twitter gleich fleißig verteilt am Samstag &#8211; nun auch hier im Saftblog. Zum Lesen bitte einfach aufs Bild klicken, oder hier <a href="http://www.youblisher.com/files/publications/3/17972/pdf.pdf" target="_blank">als PDF downloaden</a>. Wer lieber eine Papierausgabe haben möchte, kann mir einfach eine Email an die Adresse im Impressum schicken, dann kommt sie auch per Post.</p>
<p>Lieben Dank an dieser Stelle an den <a href="http://www.fleischerei-freese.de/" target="_blank">lieben Ludger</a> und den <a href="http://www.twitpic.com/tag/safttantenturm" target="_blank">lieben Dirk</a> für das Rezept bzw. tolle twitpic-Bilder.</p>
<p>Wer die beiden vorherigen Ausgaben noch nicht kennt, kann sie <a href="http://www.walthers.de/blogs/index.php?title=die_herbstausgabe_der_saftpresse_ist_fer&amp;more=1&amp;c=1&amp;tb=1&amp;pb=1" target="_blank">hier in diesem Blogpost</a> finden. Ein richtiges Saftpresse-Archiv gibts dann erst, wenn unsere neue Webseite fertig ist.</p>
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		<title>Von Vögeln lernen und schützen mit Aronia</title>
		<link>http://www.walthers.de/2010/03/von_vogeln_lernen_und_schutzen_mit_aroni/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 08:25:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirstin Walther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aronia]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[156]]></category>
		<category><![CDATA[456]]></category>
		<category><![CDATA[459]]></category>
		<category><![CDATA[556]]></category>

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		<description><![CDATA[Im zweiten Moment mußte ich ein wenig schmunzeln, weil der gestrige Artikel in den Aachner Nachrichten auch eine Erklärung dafür liefert, warum der eine und der andere Aroniastrauchbesitzer so seinen Ärger hat mit den Vögeln. Uns erreichen manchmal Informationen wie: &#8220;Gestern habe ich mich noch über die vielen Aroniabeeren an meinem Strauch gefreut und heute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im zweiten Moment mußte ich ein wenig schmunzeln, weil der <a href="http://www.an-online.de/news/topnachrichten-detail-an/1247038?_g=Zugvoegel-beugen-vor-Abreise-mit-Beeren-gegen-Entzuendungen-vor" target="_blank">gestrige Artikel in den Aachner Nachrichten</a> auch eine Erklärung dafür liefert, warum der eine und der andere Aroniastrauchbesitzer so seinen Ärger hat mit den Vögeln. Uns erreichen manchmal Informationen wie: &#8220;Gestern habe ich mich noch über die vielen Aroniabeeren an meinem Strauch gefreut und heute waren sie alle weg! Was kann ich tun?&#8221;</p>
<p>Im Artikel der Aachner kann man lesen, daß US-Forscher herausgefunden haben, daß Zugvögel sich in Vorbereitung auf lange Reisen in warme Länder mit allerlei gesunden Stoffen versorgen, damit sie diese Strapazen auch gut überstehen. Instinktiv &#8211; und da haben uns Vögel und andere Tiere wohl einiges voraus &#8211; greifen sie bevorzugt zu dunklen Beeren, weil diese besonders hohe Gehalte an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antioxidantien" target="_blank">Antioxidantien</a>, Mineralstoffen und Vitaminen haben. Wie so oft wurde auch hier die Aroniabeere (Apfelbeere) als Spitzenreiter von den Vögeln gekürt, weil sie mit den höchsten Gehalt an Antioxidantien aber vorallem auch Farbpigmenten (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anthocyane" target="_blank">Anthocyane</a>) hat.</p>
<p>Hier gehts zum Artikel: <a href="http://www.an-online.de/news/topnachrichten-detail-an/1247038?_g=Zugvoegel-beugen-vor-Abreise-mit-Beeren-gegen-Entzuendungen-vor" target="_blank">&#8220;Zugvögel beugen vor Abreise mit Beeren gegen Entzündungen vor&#8221;</a></p>
<p>Und hier noch ein Tip für Aroniapflanzenbesitzer: <a href="http://www.walthers.de/blogs/index.php?title=vogelschutznetze_fur_aroniabeere&amp;more=1&amp;c=1&amp;tb=1&amp;pb=1" target="_blank">Vogelschutznetze für Aroniabeere</a></p>
<p>UPDATE: Hab gerade den Hinweis von <a href="http://www.twitter.com/lino">Lino</a> bekommen, daß der Spiegel auch darüber berichtet hat: <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,685600,00.html" target="_blank">Antioxidantien-Kur Dunkle Beeren schützen Vögel vor Infektionen</a> Danke, Lino! <img src='http://www.walthers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Die Winterausgabe der Saftpresse steht an</title>
		<link>http://www.walthers.de/2010/03/die_winterausgabe_der_saftpresse_steht_a/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 10:01:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kirstin Walther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Kelterei]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ersten beiden Ausgaben waren ein voller Erfolg, darum planen wir nun die nächste. Deswegen wollte ich kurz in die Runde fragen, ob Ihr Wünsche oder Ideen bezüglich der Inhalte habt? Über schöne Fotos würde ich mich zum Beispiel auch freuen. Gibt es Früchte, über die Ihr noch mehr erfahren wollt? Eine Saftmaschine, die Ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="image_block"><a href="http://www.walthers.de/blogs/index.php?title=die_herbstausgabe_der_saftpresse_ist_fer&amp;more=1&amp;c=1&amp;tb=1&amp;pb=1" target="_blank"><img src="http://www.walthers.de/wp-content/uploads/oldpics/saftpresse-winter.jpg" alt="" title="" width="448" height="336" /></a></div>
<p>Die ersten beiden Ausgaben waren <a href="http://www.walthers.de/blogs/index.php?title=dialog_macht_spas_und_bringt_weiter&amp;more=1&amp;c=1&amp;tb=1&amp;pb=1" target="_blank">ein voller Erfolg</a>, darum planen wir nun die nächste. Deswegen wollte ich kurz in die Runde fragen, ob Ihr Wünsche oder Ideen bezüglich der Inhalte habt? Über schöne Fotos würde ich mich zum Beispiel auch freuen. Gibt es Früchte, über die Ihr noch mehr erfahren wollt? Eine Saftmaschine, die Ihr näher erklärt haben wollt? Aber auch &#8220;saftfremde&#8221; Themen kommen immer gut an. (siehe vorhergehende Ausgaben)</p>
<p>Würde mich sehr freuen über ein paar Ideen, weil man ja selbst das Thema Saft nicht so spannend findet, wenn man tagtäglich damit zu tun hat&#8230; Danke schon mal und einen schönen Tag für Euch! <img src='http://www.walthers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>UPDATE: Wir haben uns entschlossen, auf die Winterausgabe zu verzichten und gleich die Frühlingsausgabe zu planen. Erscheint kurz vor Ostern. <img src='http://www.walthers.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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