von: Kirstin Walther am 26.08.2010, 11:07 Uhr in Säfte und Nektare, Weblog
Hallo, Ihr Lieben. Ich hab da mal ne Frage. Zugegeben habe ich dazu auch eine persönliche Meinung, aber es geht um Euch und wen sollte ich also sonst fragen.
Wir hatten ja jetzt längere Zeit nicht allzu viel mit der Gastronomie zu tun, erst wieder seit kurzem, weil es die neue Flasche gibt. Nun gibt es wieder Diskussionen (gab es früher auch schon), weil klar ist, daß ich die kleinen Gastroflaschen z.B. in Kürze auch im Internetshop anbieten werde, weil es Euer Wunsch war. Ich hatte das eigentlich nicht vor, weil ich dachte, das kauft eh keiner, aber wie so oft, ist es in Wirklichkeit ganz anders und nicht so wie es schon immer war oder wie andere es machen. Wir machen zwar so oder so einige Dinge ganz anders als der Rest der Branche und sind damit sehr erfolgreich, aber manchmal hänge selbst ich fest in den konventionellen Gegebenheiten. Aber zum Glück hab ich ja Euch. Anlaß für diesen Blogartikel ist übrigens ein Anruf von vorhin, wo mir mitgeteilt wurde, daß es nicht für gut empfunden wird, daß ich die Flaschen auch im Webshop anbieten will. Aber wie gesagt, das war früher auch schon so.
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von: Kirstin Walther am 11.08.2010, 16:51 Uhr in Säfte und Nektare

So, nun sind alle Sorten fertig. Eigentlich wollte ich in die Überschrift “Gastroflaschen” schreiben, aber wie so oft, habt Ihr mich eines Besseren belehrt, denn wir werden diese Flaschen auch in Kürze im Shop anbieten, so wie gewünscht bei Facebook und in diesem Blogeintrag, wo man auch eine kleine Geschichte dazu lesen kann. Und eben nicht nur in der Gastronomie.
Für den Versand übers Internet müssen wir jetzt noch schnell einen Karton entwickeln, der die Flaschen sicher an ihr Ziel bringt und dann gehts los.
Aufgefallen ist mir, daß es ja 7 Sorten sind und die Zahl 7 wird beim nächsten neuen Produkt auch eine große Rolle spielen. Dazu aber mehr, wenn es so weit ist. Ich bin schon gespannt auf Eure Meinung.
von: Kirstin Walther am 05.08.2010, 15:35 Uhr in Säfte und Nektare

… denn zu diesen neuen Flaschen gibt es eine total abgefahrene Geschichte. Wir hatten früher schon kleine Gastroflaschen im Sortiment. Aber genau wie bei allen übrigen Pfandflaschen im Getränkebereich hatte jeder Hersteller die gleichen Flaschen und auch die gleichen Sorten. Standard eben. Deswegen haben wir vor zwei drei Jahren damit aufgehört, weil der Aufwand viel zu groß ist – abfülltechnisch – und weil die Getränkefachgroßhändler, die diese Gebindegröße in erster Linie vertreiben schon voll sind mit vielen Herstellern.
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von: Kirstin Walther am 29.04.2010, 16:22 Uhr in Säfte und Nektare
Diese Woche kam eine Email eines neuen Kunden, der gern unseren Roten Johannisbeernektar trinkt. Er stellte Fragen und stellte Dinge fest und da ja meistens nicht nur einen Kunden verschiedene Dinge interessieren, stelle ich diesen Dialog hier mal online (Kunde – dicke Schrift, Ich – normale Schrift)
:
Lassen Sie mich die Gelegenheit nutzen einige Anmerkungen zu machen.
Im wesentlichen bin ich mit Ihrem Produkt Roter Johannisbeer Nektar aus Direktsaft, unter Ergänzung von Apfelsüße
und Himbeersaft aus Konzentrat, Fruchtgehalt mindestens 30 %, zu frieden.
Das Produkt ist also wohlschmeckend und aufgrund des Direktsaftanteil kein Fehlkauf.
Nach meiner subjektiven Empfindung jedoch, wäre ein zusätzlicher 5% iger Anteil von Rotem Johannisbeersaft
hilfreich den feinen Johannisbeergeschmack deutlicher zu definieren 30% plus ohne Himbeer sollte getestet werden.
Der Grund für die 30 % Fruchtsaftanteil hat mit dem Gehalt der Fruchtsäuren in rotem Johannisbeerdirektsaft zu tun. Mit ca. 27g pro Liter Säure liegt die rote Johannisbeere sehr hoch. Im Vergleich: Bei Sauerkirschdirektsaft sind es z.B. nur um die 18g pro Liter. Je nachdem wie das Obst ist, also die Fruchtsäuregehalte können natürlich variieren, abhängig vom Wetter und Reifegrad zum Beispiel, wird die Ausmischung des Nektars angepasst. Ziel ist, durch Beigabe von Trinkwasser und einer Süßung einen Wert im Endprodukt von um die 8 – 10 g pro Liter zu erreichen, damit der Saft einmal gut verträglich ist (zu viel Fruchtsäure ist nicht unbedingt gut) und harmonisch schmeckt – also nicht zu grantig, wie wir hier sagen. Das Himbeersaftkonzentrat fügen wir bei, weil es gut zur Roten Johannisbeere passt und den Geschmack ein bißchen abrundet. Man muß aber auch sagen, daß meistens mehr als 30 % Saft im Nektar sind. Um nicht ständig die Verpackung aufgrund von Schwankungen bei der Natur die Angaben ändern zu müssen, gibt man den Mindestgehalt an. Bei den letzten Abfüllungen lag der Gehalt bei ca. 37 %.
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von: Kirstin Walther am 29.03.2010, 17:34 Uhr in Saftbox, Säfte und Nektare
Vergangene Woche bekam ich eine Anfrage von Saftboxen-Kunden, die sich wegen eventuell gefährlicher Chemikalien in Alltagsprodukten sorgen und mich auf die sogenannte REACH-Verordnung hinwiesen:
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir kaufen sehr oft Ihre Saftboxen wie Aronia und Birne.
Wir machen uns Sorgen über gefährliche Chemikalien in Alltagsprodukten. Die Umwelt- und Gesundheitsverbände haben eine Liste von Stoffen erstellt, die nach den Kriterien des neuen Europäischen Chemikaliengesetz REACH als besonders besorgniserregend eingestuft werden müssen (siehe www.sinlist.org). Wir würden uns freuen, von Ihnen zu erfahren, welche Maßnahmen Sie ergreifen, um diese und andere gefährliche Chemikalien in Ihren Produkten zu vermeiden.
Wir möchten Sie außerdem bitten, uns konkret mitzuteilen, ob im Produkt Saftboxen Aronia/Birne oder dessen Verpackung Chemikalien enthalten sind, die bereits in die offizielle EU-Liste für besonders besorgniserregende Stoffe aufgenommen worden sind.
Sollte einer dieser Stoffe enthalten sein, sieht REACH vor, daß Sie uns innerhalb von 45 Tagen die Namen der verwendeten Chemikalien, sowie ausreichende Informationen über die sichere Nutzung des Produkts mitteilen.
Mit freundlichen Grüßen,
Familie M. aus Dresden
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von: Kirstin Walther am 03.07.2009, 19:16 Uhr in Säfte und Nektare
Da heute unter anderem ein allgemeiner Artikel über Zucker in unserer Kundenzeitung, der “Saftpresse” erschien (ja, wir machen auch noch was mit Papier *lach*), hier ein ergänzender Artikel zur Süßung unserer Nektare.
Prinzipiell ist es so, daß in allen unseren Produkten, auf denen ApfelSAFT, BirnenSAFT usw. draufsteht, keinerlei Süßung zugesetzt wurde. Das ist immer nur der reine Saft – ohne jegliche Zusätze. Die Nektare werden bei uns seit Einführung der Saftboxen mit Apfelsüße gesüßt. Wir waren damals sehr froh über diese Alternative zu Kristallzucker oder Süßstoffen, wenn auch nicht alle Bedürfnisse damit befriedigt werden können, zum Beispiel, wenn man eine Fructoseunverträglichkeit hat.
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von: Kirstin Walther am 29.06.2009, 15:42 Uhr in Säfte und Nektare, Verkauf
Mal ganz abgesehen von den tollen Eigenschaften der Cranberry, was unsere Gesundheit betrifft, hab ich mich auf diese Sorte auch wegen ihres besonderen Geschmackes sehr gefreut. Diese leicht bitterfruchtige Note macht den Cranberry-Nektar zu einem ganz leckeren Sommergetränk. Für diesen Zweck müßte man dann doch mal die Saftbox in den Kühlschrank stellen oder aber auch ein paar Eiswürfel ins Glas werfen. Der Geschmack erinnert mich ein bißchen an Campari – nur ohne Blattläuse und Alkohol – versteht sich. Nachher muß ich gleich mal testen, wie eine Mischung mit Orangensaft schmeckt.
So… Lust bekommen? Na dann einfach aufs Banner drücken.
von: Kirstin Walther am 27.05.2009, 17:08 Uhr in Säfte und Nektare, Unsere Kunden
Eigentlich ist dieses Rezept heute als Kommentar eingetrudelt, aber ich denke, diese spannende Mischung ist einen Blogeintrag wert:
Hab heute mein Saftpaket bekommen und eine witzige Kreation entdeckt.
250ml Wasser
100ml Quittennektar
150ml Apfelsaft
2cl Aroniasaft
ergibt eine Walther’s Sunriseschorle
Ganz vielen Dank dafür, lieber Christoph!
Ich habs mal eben nachgemixt (π mal Daumen) und JA! Sieht nicht nur super aus, sondern schmeckt … tja… probieren müßt Ihr schon selbst.
Wo es zum Shop geht wißt Ihr ja…
von: Kirstin Walther am 19.05.2009, 14:09 Uhr in Säfte und Nektare, Verkauf
Wir brauchen mal wieder Eure Unterstützung, was unser Saftsortiment betrifft. Aus Nachwendezeiten gibt es noch drei “Getränke”, die eigentlich nicht mehr so richtig zu unserer jetzigen Philosophie passen.
Solche Sorten werden bzw. wurden von vielen Keltereien hier in der Gegend und sicher auch anderswo hergestellt. Bis zur Wende gab es ja nur die Sorten, die erstaunlicherweise jetzt für unser Wachstum sorgen. Säfte und Nektare aus einheimischem Obst. Zu Ostzeiten gab es nun mal keine Orangensaftkonzentrate und so was zu kaufen. Unmittelbar nach der Wende wollte natürlich hier im Osten jeder nur die Sachen trinken, die es vorher NICHT gab.
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von: Kirstin Walther am 10.04.2009, 11:20 Uhr in Obst, Säfte und Nektare, Unsere Kunden
Nun sind inzwischen so viele Nachrichten zu dieser Sache bei uns eingegangen, daß ich es nun doch mal hier erwähnen muß:
Es geht um einen Schreibfehler auf unserer Rhabarber-Saftbox. Kuck:
Witzig, was man mit picnik so machen kann, oder? Kann ich sehr empfehlen. Eine Online-Bildbearbeitung, die auch so Software-Dilletanten, wie ich, verstehen.
Etwas näher rangeholt:
(Eine optische Täuschung? Habt Ihr auch das Gefühl, daß die Bilder schief sind?)
Tja, es soll “vergessene” Gemüsesorte heißen. Ja, wir haben es dank fleißiger Rhabarbernektartrinker bemerkt und bei der nächsten Rhabarberboxenbestellung wird das selbstverständlich geändert. Was allerdings kein Fehler ist, ist daß Rhabarber KEIN Obst ist – sondern wirklich ein Gemüse.
Wer weiß, wo der Grafiker damals mit seinen Gedanken war.
(liebe Grüße!) Im Grunde wäre es ja gar nicht so schlecht, wenn Obst und Gemüse in der Lage wäre “zu vergessen”… Wenn Ihr wißt was ich meine…