Saft, Fruchtsaft und Fruchtnektar seit 1927 - Kelterei Walther http://www.walthers.de gesunde Obstsäfte seit 1927 Tue, 19 Aug 2014 15:33:20 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.4.1 Salzgrotten und Saftgrotten http://www.walthers.de/2012/12/salzgrotten-und-saftgrotten/ http://www.walthers.de/2012/12/salzgrotten-und-saftgrotten/#comments Fri, 07 Dec 2012 14:00:01 +0000 Kirstin Walther http://www.walthers.de/?p=5655 In der Winter-Saftpresse (bei Klick auf den Link öffnet sich gleich die PDF-Datei) hatten wir einen Artikel über Salzgrotten drin. Und da die Idee dafür auch ein bißchen dadurch kam, daß wir inzwischen schon drei Salzgrotten als Kunden haben, möchte ich die hier kurz vorstellen. Zugegeben war ich noch nie in so einer Grotte und hatte auch ne völlig falsche Vorstellung davon.

Ich dachte das wären Grotten in irgendwelchen (Salz)Bergen drin, aber nun weiß ich mehr. :)

Wer das also mal probieren will oder verschenken, dann hier die Salzgrotten, wo Ihr dann gleich auch nen Schluck Walthers-Saft zu Euch nehmen könnt. :)

Salzgrotte am grünen Baum in Klingenthal:

“Unsere Salzgrotte, gebaut aus den uralten Salzsteinen des “Himalajas”, ist diesen Naturgegebenheiten nachempfunden. Bei jedem Aufenthalt in der Grotte spüren Sie die Wirkung der wertvollen Mineralien und Mikroelemente. Dazu liegen Sie bei gedämpftem Licht auf einem Liegestuhl und hören angenehme Entspannungsmusik. Zum Ambiente gehören Stalaktiten , eine Kinderspielecke und grobkörniges Salz zu Ihren Füßen. Der Erholungseffekt einer Sitzung von 50 min entspricht dem Aufenthalt von einem Tag am Meer mit Sturm und hohem Wellengang.”

Salzgrotte Uckermark in Schwedt:

“Bei einer Salzgrotte handelt es sich um einen Raum, welcher ausgestattet ist mit natürlichen Salzsteinen aus der pakistanischen Provinz Punjab, einem Vorgebirge des Himalaya, dem sogenannten „Himalaya-Salz“ sowie Salz aus dem Toten Meer. Das Salz an der Decke, an den Wänden und auf dem Boden ist bis zu 250 Millionen Jahre alt. Insgesamt werden in unserer Salzgrotte ca. 15 Tonnen verarbeitet. Das viele Salz sowie ein eingebautes Gradierwerk lässt dort ein besonderes Mikroklima entstehen, welches sich positiv auf den menschlichen Körper, Geist und Seele auswirken kann. Mit jedem Atemzug nehmen Sie wertvolle Mineralien auf, entspannen und tun etwas für Ihr Wohlbefinden. Wir möchten unsere Gäste verführen, sich bei uns eine kleine Auszeit vom Alltag zu nehmen und neben der Salzgrotte auch unsere anderen Angebote, wie die brainLight Entspannungssysteme oder unsere Garra Rufa Knabberfische, zu genießen. Nebenbei darf es auch ein leckerer Kaffee, eine sahnige Schokolade, eine Teespezialität oder ein fruchtiger Natursaft sein, den man in unserem gemütlichen Relaxcafé entspannt zu sich nehmen kann. Wir machen Lust auf Meer.”

Salzgrotte Brandenburg in Brandenburg:

“In einem einer Grotte nachempfundenen Raum sind ca. 15 Tonnen Salzstein aus dem Vorgebirge des Himalaya an den Wänden verarbeitet und geben in bezaubernder Weise das Licht der untergehenden Abendsonne wieder. Auf dem Boden befinden sich ca. 6 Tonnen Salz vorwiegend vom Toten Meer. Auf bequemen, verstellbaren Liegen und bei Entspannungsmusik (wahlweise mit Kopfhörern und unterschiedlichen Klangerlebnissen) erfahren Sie einen 45-minütigen bezaubernden Rausch der Sinne, der Ihnen ein positives Verhältnis zum Leben und zum eigenen Körper vermittelt.”

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Das Herz im Kopf http://www.walthers.de/2012/12/neurobiologie/ http://www.walthers.de/2012/12/neurobiologie/#comments Wed, 05 Dec 2012 13:39:42 +0000 Kirstin Walther http://www.walthers.de/?p=5659 Das ist eine Art “Weiterlese-Artikel” zu unserem Schwerpunktthema in der Winter-Saftpresse 2012. Es ging um Neurobiologie, um Glück, um Kulturwandel, um Begeisterung usw… Was mich an diesen Themen so fasziniert hat, kann man im Editorial von der Saftpresse lesen. Wenn ich nämlich hier anfangen würde, darüber zu schreiben, könnte ich unmöglich wieder aufhören und das möchte ich Euch nicht antun. Aber ich möchte in diesem Artikel auf ein Video verweisen – ein Vortrag von Prof. Gerald Hüther, um den es auch geht in diesem Artikel und ein paar Empfehlungen von Büchern, die ich in den letzten Wochen dazu gelesen habe.

Ich weiß nicht, wie ich sagen soll – aber bitte hört Euch das mal an. Es sind 20 Minuten, die sich wirklich lohnen!!!

Und hier die Liste der Bücher, die ich bisher gelesen habe bzw. hier liegen habe und noch lesen werde. Im Übrigen eigentlich auch eine gute Ergänzung zu den schon mal empfohlenen Büchern zum Thema Glücklichsein. Ich sag mal so: Dieses Thema – also die neuesten Erkenntnisse der Hirnforschung bestätigen das alles im Grunde. So gesehen erfährt man nichts Neues darüber, wie man z.B. fühlt und was man für richtig und falsch hält – aber anhand dieser Hüther-Bücher kann ich das nun viel besser verstehen und mir selbst ganz viele Dinge erklären. :)

Also – in dieser Reihenfolge hab ich auch gelesen:

Was wir sind und was wir sein könnten – ein neurobiologischer Mutmacher

Das ist quasi das Einstiegsbuch für mich gewesen und erklärt erstmal alles ganz allgemein. In einem Rutsch durchgelesen – also keine Angst, das ist normalverständlich geschrieben… Dort wird beschrieben, wie wir werden was wir sind und warum es nichts mit Genen zu tun hat, sondern mit dem Gehirn und wie und daß wir überhaupt anders werden könnten.

Biologie der Angst – wie aus Streß Gefühle werden

Das hat mich dann als nächstes interessiert – weil ich manchmal ein ganz großer Angsthase bin und mich dadurch komplett blockieren kann, wenn ich mir nur genügend Mühe gebe. In diesem dünnen Buch ist super beschrieben, was bei Angst passiert im Gehirn, wofür das gut ist – aber auch zu was uns Angst machen kann. Ist sehr sehr spannend, auch wenn man denkt, man hätte wenig Angst. Manchmal merkt man nämlich gar nicht, wie und warum man aus Angst handelt.

Die Freiheit ist ein Kind der Liebe – Die Liebe ist ein Kind der Freiheit. Eine Naturgeschichte unserer menschlichsten Sehnsüchte – Eine Geistesgeschichte unserer menschlichsten Sehnsüchte

Dieses Buch ist eigentlich zwei Bücher. Liebe betrachtet aus naturwissenschaftlicher Sicht von Herrn Hüther und Liebe betrachtet aus geisteswissenschaftlicher Sicht von Herrn Maik Hosang. Hier erfährt man wie Beziehungen entstehen, warum wir uns finden, warum Beziehungen funktionieren und warum nicht. Und ich gebe zu, daß ich bis jetzt nur die eine Hälfte gelesen habe – die naturwissenschaftliche. Aber soviel kann ich schon mal sagen, man stellt ziemlich schnell fest, daß sich beides gar nicht widerspricht. Lesen!

Die Macht der inneren Bilder. Wie Visionen das Gehirn, den Menschen und die Welt verändern

Das Buch ist zwar auch nicht dick, aber da mußte ich mich ganz schön konzentrieren. Geht schon bißchen tiefer in die Wissenschaft. Vielleicht lags aber auch daran, daß ich es wochentags abends verschlungen habe und nicht tagsüber am Wochenende wie die anderen. Deswegen fällts mir auch grad schwer eine kurze Zusammenfassung zu schreiben. Aber der Titel sagt das ja auch schon aus. Zur Not bei amazon mal weiterlesen.

Männer – Das schwache Geschlecht und sein Gehirn

Tja.. Und das wahrscheinlich interessanteste Buch hab ich mir noch aufgehoben. :) Darum sag ich dazu auch noch nichts. Das les ich ganz genüßlich mal demnächst und ganz in Ruhe. :)

Es gibt aber noch jede Menge weitere Bücher – vorallem auch über Kinder, Bildung usw.! Davon hab ich jetzt keins bestellt, weil meiner ja schon fast 15 ist. :) Und man nach ein paar Büchern dann schon begreift, worauf es ankommt. Aber Eltern mit kleinen Kindern oder die es noch werden wollen, würde ich das unbedingt ans Herz legen wollen. Ist hochinteressant!

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Saftboxen-Verschenkideen http://www.walthers.de/2012/12/weihnachtsboxen/ http://www.walthers.de/2012/12/weihnachtsboxen/#comments Wed, 05 Dec 2012 13:38:53 +0000 Kirstin Walther http://www.walthers.de/?p=5657 fb-aufzuegeBestimmt hab ich schon 59mal erwähnt, daß immer schon unsere Kunden die besten Ideen haben. Und hier ist schon wieder ein Beispiel – unglaublich! Meine Augen wurden immer größer, als nach einem kurzen Telefonat Herr Thomas, der Chef von FB-Aufzüge in Arnsdorf, die gleich gegenüber von uns im Gewerbegebiet sitzen, mit einem Prototypen dieser weiterentwickelten Saftbox bei mir im Büro stand. Ist das nicht eine coole Idee? Diese Dach wurde oben dran “entwickelt”, damit dort drin noch weitere Geschenke für die Kunden versteckt werden können.

Find ich total Klasse! Und die gute Nachricht ist: Falls jemand von Euch auch mal sowas verschenken möchte – dieses Konstrukt wird gern weitervermittelt von Herrn Thomas. Ich könnte mir allerdings vorstellen, daß ein individueller Druck schon einiges an Auflage nötig macht, aber das könnte ja dann im Detail besprochen werden.

fb2

Eine weitere schöne Idee, die nicht so aufwendig ist, ist die Idee von “Blitz-Müllers“, wie sie hier in Arnsdorf genannt werden. Da wurden passend zur jeweiligen Saft- bzw. Weinsorte Etiketten entworfen, die sich ganz wunderbar an unser Design anpassen und so richtig gut aussehen. Wir haben schon oft über so eine Version nachgedacht, aber wie es so ist – auf die Idee, die Etiketten einfach an das Saftboxen-Design anzupassen sind wir selbst nicht gekommen. :) Find ich auch sehr schön!

blitzmueller

So. Dann nochmal ganz, ganz lieben Dank an dieser Stelle für diese genialen Ideen und liebe Grüße auf die andere Straßenseite. :)

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Pasteurisierung (Erhitzung) beim Aroniasaft http://www.walthers.de/2012/07/pasteurisierung-beim-aroniasaft/ http://www.walthers.de/2012/07/pasteurisierung-beim-aroniasaft/#comments Fri, 13 Jul 2012 07:20:27 +0000 Kirstin Walther http://www.walthers.de/?p=5599 Wir werden sehr oft gefragt, ob unser Aroniasaft pasteurisiert (erhitzt) wird und wenn ja, ob denn dann überhaupt noch was übrig ist von den Inhaltsstoffen, die die Aroniabeere so wertvoll machen.

Ja, alle unsere Säfte und Nektare werden pasteurisiert. Das macht man um die Produkte haltbar zu machen, denn durch diese Erhitzung werden Mikroorganismen abgetötet bzw. deaktiviert, die im “lebenden” Zustand zum sofortigen Verderb des Saftes führen würden. Und ja, natürlich schmeckt der Saft frisch ab Presse viiiiiel besser – aber es gibt nun mal noch keine (erlaubten) Alternativen. Konservierungsstoffe sind nur erlaubt, wenn es sich NICHT um Säfte, Nektare oder Fruchtsaftgetränke handelt. Denn für alle Getränke, die sich Saft, Nektar oder Fruchtsaftgetränk nennen, gilt in unserem Land die Fruchtsaftverordnung und diese verbietet den Zusatz von Konservierungsstoffen und auch von künstlichen Aromen. Wenn ein Produkt in Eurem Verständnis eigentlich Saft ist, aber z.B. Trunk heißt, dann gelten die Regeln der Fruchtsaftverordnung nicht. Bisschen tricky, oder? Ja, selbst die Mitarbeiter der Lebensmittelüberwachung sind mit den Regularien in Deutschland und der EU inzwischen etwas überfordert und wir auch. ABER es gilt für alle Lebensmittel: Es muß auf dem Etikett stehen, was drin ist bzw. zugegeben wurde. Deswegen im Zweifel genau lesen, wenn Ihr nicht sicher seid, was Ihr da kauft.

Aber zurück zum Thema: Bei der Erhitzung gehen Vitamine verloren. PUNKT. Eben diese, wie z.B. Vitamin C, die sehr (hitze)empfindlich sind. Leider weiß ich im Moment nicht genau, wie es sich mit anderen Vitaminen verhält, weil das für uns keine Rolle spielt. Wir sagen ja nicht, dass in dem und dem Saft die und die Vitamine drin sind, wenn sie gar nicht drin sind. Und wir setzen auch keine zu, was in der Branche mitunter gemacht wird – also das verlorengegangene Vitamin C später wieder zuzusetzen, damit man auch ausloben kann, dass Vitamin C drin ist.

Bei der Aroniabeere ist es allerdings so, dass die Beere an sich sowieso kaum Vitamin C hat (auch wenn Ihr vielleicht schon das Gegenteil gelesen habt im Internet) und dass sie so bekannt wurde wegen der sekundären Pflanzenstoffe, die sie enthält – nicht wegen der Vitamine.

Und nun kommt die gute Nachricht: Diese Pflanzenstoffe sind nicht so empfindlich, wie Vitamine. Und nun kommt noch eine bessere Nachricht: Wir hatten ja das große Glück vor einiger Zeit Industriepartner in einem staatlich geförderten Forschungsprojekt zu sein. Dieses Projekt lief 3 Jahre und unter anderem wurde in dieser Zeit auch unser kompletter Produktionsprozess unter die Lupe genommen – vom Max Rubner Institut in Karlsruhe (früher Bundesforschungsanstalt genannt).
Und nun die beste Nachricht, die Frau Dr. Mayer-Miebach vom Max Rubner Institut so ausdrückte: “Analysiert wurden jeweils der Gesamtphenolgehalt, der Gesamtprocyanidingehalt und die antioxidative Kapazität der Proben. …Im Ergebnis hatte sich gezeigt, dass die hier ermittelten Inhaltsstoffe völlig stabil erhalten bleiben, insbesondere auch bei der abschließenden Sterilisation des Safts.” (mit Sterilisation ist das Sterilmachen des Saftes – also die Erhitzung gemeint)

Hier gibt’s auch die entsprechenden Diagramme dazu:

stabilität

Zur Erklärung der Arbeitsschritte:

Beeren: ist klar
Maische: das sind die zerquetschten Beeren (wird vor dem Pressen bei jedem Obst gemacht)
Maische erhitzt: Wir erwärmen die Maische auf ca. 60 °C. Das macht man um die Saftausbeute zu optimieren und mehr Inhaltsstoffe rauslösen zu können.
Saft (Presse): der Saft, wie er dann aus der Presse rausläuft
Saft (Dekanter): Das ist eine Art Stofftrennungsprozeß in dem der Saft in einer Zentrifuge/Separator quasi stark geschleudert wird. In diesem Vorgang wird alles aus dem Saft rausgeschleudert was schwerer ist als Saft.
Saft (sterilisiert): Der erhitzte Saft (ca. 85 °C) in der “Endform” quasi.
Trester: Das ist das was beim Pressen übrig bleibt. Schalen und Kerne usw.

Wer sich für die Ergebnisse des Forschungsprojektes interessiert… Hier eine Zusammenfassung aus einer Broschüre des Bundesministeriums für Bildung und Forschung: PDF-Dokument

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Wie man weniger Saft verbraucht… http://www.walthers.de/2012/07/wie-man-weniger-saft-verbraucht/ http://www.walthers.de/2012/07/wie-man-weniger-saft-verbraucht/#comments Thu, 12 Jul 2012 15:02:32 +0000 Kirstin Walther http://www.walthers.de/?p=5597 … mit LED-Lampen. :) In der letzten Saftpresse (Sommer 2012) gibts einen kleinen Artikel über LEDs, weil wir hier auch schon teilweise umgerüstet haben. Wer ihn lesen möchte bitte einfach aufs Bild klicken.

led-saftpresse

Hier im Blog möchte ich nicht nochmal ausführlich darauf eingehen, sondern nur ein paar nützliche Links weitergeben.

Wer mal berechnen will, was er so einsparen kann, der sollte bei LED-Emotion vorbeikucken. Mein Bruder sagt, das war der beste Energiesparrechner den er finden konnte. Der ist speziell für den Vergleich von Leuchtstoffröhren mit LED-Leisten.

Zu Hause hab ich inzwischen auch ein paar LED-Beleuchtungen. Zum Beispiel für so eine indirekte Geschichte hinter einem Wandpaneel. Hab jetzt kein richtiges Foto. Nur das von der Platte, die ich mit 3D-Wandpaneelen beklebt habe (sehr coole Sache übrigens, wer mal was anderes an der Wand haben will) und dann dahinter solche LED-Streifen geklebt habe. Den Shop, wo ich die Streifen bestellt habe, möchte ich Euch empfehlen, weil es mir sogar als FRAU möglich war, alles richtig zu machen, weil dort alles so toll erklärt war – also auch wegen des nötigen Zubehörs bei fast 5 Metern LED-Streifen (war auch ein Tipp meines Bruders).

Hier mal die Platte:

wandplatte

Ja und bei IKEA hab ich mir auch ne lustige LED-Lampe gekauft. Mein Sohn meinte zwar, die sähe aus wie Weihnachten.. aber naja… :) Mir gefällt sie. So.. das wars zum Thema Saftsparen. Schönen Tag Euch.

ikea-lampe

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Glück, Burnout, Schuhe und Liebe :) http://www.walthers.de/2012/07/gluck-statt-burnout/ http://www.walthers.de/2012/07/gluck-statt-burnout/#comments Thu, 12 Jul 2012 07:39:28 +0000 Kirstin Walther http://www.walthers.de/?p=5601 Eigentlich gehöre ich nicht zur “Ich-knall-jetzt-mal-ein-Schlagwort-in-die-Überschrift-damit-Suchmaschinen-mich-ganz-toll-finden-Fraktion” – aber in diesem Fall will ich es vielleicht sogar. Dieser Artikel hat eigentlich nichts mit BurnOut in dem Sinne zu tun, sondern es geht vielmehr um das Gegenteil, paar eigene Erfahrungen und vielleicht sogar Gegenmittel.

Ich bin nämlich der Meinung, dass BurnOut nicht (nur) durch Sklavenhalterchefs und demzufolge erschöpfte oder auch perfektionistisch veranlagte Mitarbeiter entsteht, wie das so oder so in den Medien gern behauptet wird, sondern hauptsächlich durch die fürchterlichen grundsätzlichen Entwicklungen in unserer Gesellschaft. Und deswegen halte ich es eigentlich auch nicht für eine Krankheit, sondern eher für eine Folgeerscheinung bei Menschen, die sich nicht mit den Entwicklungen abfinden können, aber denken sie müssten es. Vielleicht gar nicht bewusst den Grund kennen, aber sich eben immer unwohler und verloren fühlen, weil scheinbar niemand sonst bemerkt, was hier passiert. Sie stellen sich selbst in Frage, weil die meisten anderen scheinbar zufrieden oder zumindest unbeeindruckt von diesen Entwicklungen sind.

Ich möchte in diesem Zusammenhang unbedingt zwei kurze Videos empfehlen (jeweils 2 Minuten), in denen Erich Fromm über angepasste Menschen und über Glück und Freude spricht. Und das war in den 70ern! Wo stehen wir diesbezüglich jetzt???

Erich Fromm über Glück und Freude

Erich Fromm über den angepassten Menschen

Der eigentliche Grund für diesen Artikel ist ja eine Art Weiterführung des Zappos-Artikels in der Saftpresse (Sommer 2012). (Seite 1 rechts unten und Seite 7 – Zappos ist ein Online-Schuhhändler – ein ganz, ganz besonderer). In diesem Artikel geht es auch um das Buch “Delivering Happiness”, das der Firmengründer Tony Hsieh geschrieben hat. Dieses Buch hat mir glücklicherweise der Paul im vergangenen Jahr empfohlen und es wäre eine Ergänzung für meine “Glücksbücherliste“.

Wer jetzt den Artikel in der Saftpresse gelesen hat, wundert sich vielleicht ein bisschen was jetzt das eine mit dem anderen zu tun hat. Es ist einfach oder vielleicht auch nicht: Dieses Buch hat bei mir nach einigen anderen Büchern und vielen Gesprächen zu einem ganz entscheidenden Umdenken geführt. Und wegen dieses Umdenkens geht es mir nach einigen dunklen Jahren wieder richtig gut. Tja und deswegen gab es überhaupt den Artikel in der Saftpresse, womit der Kreis geschlossen wäre. :)

So… Wie erklär ich das jetzt mal, ohne dass es ein halber Roman wird? Es klingt vielleicht bescheuert, aber ich hab endlich gelernt, dass ich nicht nur als Mensch in der Öffentlichkeit (was ich von Euch lernen durfte) sondern auch als Unternehmerin oder Chefin “im Alltag” so sein kann wie ich bin oder sein will. Und dass es völlig egal ist, was andere denken oder für richtig halten. Manche mögen denken: “Ja, na klar, bist Du blöd? Das weiß doch jeder!” – aber so einfach war es eben nicht für mich, weil ich unter einer Art “Wenn-alle-SO-sind-und-ich-nicht-dann-stimmt-mit-mir-was-nicht-Syndrom” gelitten habe.

Es ist jetzt schon 8 Jahre her, dass ich diese Firma von meinen Eltern übernommen habe und 7,5 Jahre hab ich gedacht und die meiste Zeit leider auch geglaubt, dass ich unfähig bin, ein Unternehmen zu führen. Und es hat kein bisschen geholfen, wenn mir jemand sagte: “Hey! Kuck Dir doch mal an, was Du da geschafft hast!”

Es half nicht, weil ich es irgendwie nicht mit mir in Verbindung bringen konnte und der Meinung war, dass jeder andere es besser gemacht hätte. Also bitte versteht das nicht falsch – bei Euch – also vor allem online und menschlich, hab ich mich immer wohlgefühlt, weil es ja so war bzw. ist, dass ich nur als Mensch agiert habe oder agieren sollte/durfte, nicht als Chef von irgendwas. Letztendlich führte es trotzdem dazu, dass Ihr jetzt diese Zeilen lest und außerdem sogar Saft kauft – deswegen ist das natürlich super und eine der schönsten Erfahrungen! Jeden Tag.

Aber ich konnte es nicht auf das restliche Geschäftsleben umlegen. Ich hab mich unfähig gefühlt, weil ich z.B. einem Lieferanten, der Fehler machte oder Ausschuß lieferte nicht böse sein konnte, sondern Verständnis dafür hatte. Weil ich völlig normal finde, dass Mitarbeiter vielleicht sogar längere Zeit nicht funktionieren, weil sie private Probleme haben und sie deswegen nicht anscheis… kann, sondern lieber helfen möchte. Weil ich Preisverhandlungen so sehr verabscheue, dass ich manchmal lieber gar nichts tue als das und somit vielleicht Kunden nicht gewinne, die ich hätte gewinnen können. Weil ich mich (inzwischen) weigere ach so wichtige Businessveranstaltungen zu besuchen, auf denen sich Leute die Taschen voll hauen, nachdem sie Visitenkarten getauscht haben. Weil ich es letztendlich total schrecklich fand, mal für einen wichtigen Unternehmerpreis nominiert gewesen zu sein und mir auf der Preisverleihungsveranstaltung schwor, dass es ein viel besseres Ziel wäre, so was nicht nötig zu haben und trotzdem erfolgreich zu sein. (Das wollte ich damals eigentlich schon bloggen, aber hab es mir von einem “erfolgreichen Unternehmer” ausreden lassen.) Weil ich nicht damit umgehen konnte, daß viele sagten: “OH! Das hast Du Dir aber verdient.”, als ich mal in der New York Times war. Das hatte ich mir nicht verdient, sondern ich hatte eine Email bekommen und wurde gefragt. Das war alles. Und ich wollte auch überhaupt nicht, dass das jemand erfährt. Und so weiter…

Also aus solchen Gründen dachte ich, dass ich mich nicht eigne, sondern vielleicht in einem Angestelltenverhältnis besser aufgehoben wäre, weil sehr viele Unternehmer die ich kennenlernte, ganz anders sind. Und ja, ich hab sehr viel Zeit und Kraft verloren mit diesen blöden Gedanken und einige Male sogar fast aufgegeben, weil ich mich so unter Druck gesetzt habe, aber es war eben so und ich kann das nicht mehr ändern.

Heute weiß ich, dass das so egal ist, was andere tun, denken oder für richtig halten – es sei denn man findet es gut. Daß man seinen ganz eigenen Weg gehen sollte, um sich wohl zu fühlen. Mark Twain sagte sogar: “Alles Populäre ist falsch.” :) Ich weiß jetzt einfach, dass wir uns das Leben und die Firma so gestalten können wie wir möchten und wie es uns gefällt. Das steht alles noch an, aber das ist jetzt mein Ziel. Mitarbeiter und Kunden versuchen glücklicher zu machen und damit selber glücklicher zu werden. Denn ich bin inzwischen der Meinung, dass wir uns diese Zeit, die wir auf Arbeit verbringen, so schön wie möglich machen müssen, weil wir hier mehr Zeit verbringen als zu Hause. (Hab das nicht nachgerechnet – aber es fühlt sich so an.)

Und um noch mal die Kurve zu kriegen: Genau um diese Dinge geht es in dem Buch von Hsieh. Es geht um Menschen. Um Respekt. Um Freude. Um Spaß haben. Es geht um die Nutzlosigkeit von Marken, wenn dahinter nichts ist. Es geht um Kunden/Menschenfreundlichkeit, die soweit geht, dass man für einen zufriedenen Menschen sogar auf Umsatz verzichtet. Warum? Weil es gut ist! Weil es menschlich, anständig und respektvoll ist, weil es dadurch glücklich macht. Und ja, weil es vermutlich später anderen Umsatz bringt, weil man nicht vergessen wird, wenn man sich eigentlich normal – aber völlig anders als der Rest verhält.

Es ist doch zum Beispiel nicht und eher das Gegenteil von respektvoll Konsumenten in der Werbung oder Kommunikation hinters Licht zu führen. Jeden Tag sieht man das. Ich bin nun im Moment extrem sensibilisiert für dieses Thema… Aber es ist unglaublich, wenn man das mal genau und nüchtern betrachtet. In Großteilen der Werbung werden genau DIE Leute respektlos vorgeführt, deren Aufmerksamkeit und Geld man möchte. Hallo???? Was ist da nur passiert? Und wann? Und warum überhaupt?

(Oahr Mist.. Jetzt wird das doch wieder so ein wirrer Mammutartikel. Tut mir leid.)

Jedenfalls war das Buch wichtig für mich, weil es eben um solche Dinge geht und mich total beruhigt hat, daß es andere Menschen gibt, die ähnlich ticken. UND: Seitdem im Kopf diesbezüglich wieder alles stimmt und ich viel mutiger geworden bin, passieren die unglaublichsten Sachen. Es kommen Kunden, die genau zu uns passen und uns sagen, dass Sie mit uns arbeiten wollen, weil die menschliche Schiene stimmt. Andere Kunden schicken uns Geschenke! Oder freuen sich, weil man ehrlich sagt, wenn man Mist gebaut hat. Und so weiter und so fort.

So und was hatte das jetzt noch mal mit Burnout zu tun? Ich glaube halt, dass wir alle viel mehr aufeinander achten sollten – uns mehr Zeit füreinander nehmen sollten. Egal ob da Chef oder Putzfrau oder what ever auf der Karte steht. Aber auch privat – immer und überall!

Ich kenne nur wenige Menschen, die Zeit haben oder falsch – die sich Zeit nehmen! Alle müssen arbeiten, arbeiten und tun und machen – rennen mit Tunnelblick durch die Gegend. Da ich mir neuerdings ganz viel Zeit nehme, fällt das besonders auf und man fühlt sich manchmal bisschen alleine. Also es wäre ja völlig in Ordnung, wenn diejenigen damit glücklich wären – aber das sind sie nicht. Ganz im Gegenteil. (Und eigentlich wissen wir doch alle, dass es am Ende – also ganz am Ende – nicht darum gegangen sein wird, wer wie erfolgreich war und wer wieviel Geld hatte oder welches Auto er fuhr oder ob er ne hübsche Wohnung hatte.)

Und wenn sich da Dinge ändern würden, wenn Chefs sich nicht so abnormal verhalten würden, als seien sie wertigere Menschen als ihre Mitarbeiter und manchmal vielleicht auch umgekehrt, wenn Werbemenschen und Unternehmen uns nicht wie Vollidioten behandeln, alle mehr aufeinander achten würden usw. – dann gäbe es meiner Meinung nach dieses Thema Burnout nicht.

Jaaaa… ich weiß – wir werden die Welt und die schlechteren Eigenschaften, die wir alle in uns tragen nicht grundlegend ändern können, aber ein bisschen besser könnte man alles doch machen, oder? Also ich versuch das jetzt weiter und bin sooo gespannt, was dann noch alles passiert. :)

Eure Kirstin

CEHR* der Kelterei Walther – Geschäftsirgendwas, XYZ und so… blabla ;)

*chief executive happiness researcher

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Topinambur! TopinamWAS? http://www.walthers.de/2011/12/topinambur-topinamwas/ http://www.walthers.de/2011/12/topinambur-topinamwas/#comments Fri, 09 Dec 2011 19:37:28 +0000 Kirstin Walther http://www.walthers.de/?p=5522 Ja, ich glaube so ähnlich war meine erste Reaktion auch, als dieses Stichwort vor ungefähr 15 Jahren zum ersten Mal bei uns fiel. (Oh mein Gott! Ich bin gerade zusammengesackt, als ich die Zahl dort hingeschrieben habe. Hilfe!) Also wir kannten Topinambur zunächst erstmal in flüssiger Form, denn der wurde einigen Säften quasi als alternative Süßung zugesetzt. Hier sieht man mal die Produkte.

topinambur1

 

Heute ist er nur noch im Guten-Morgen-Saft zu finden. Geschmacklich als Saft… nun ja Geschmacklichkeitssache – hat schon einen recht speziellen Eigengeschmack. Aber einige Zeit nach Einführung der Produkte fragten uns Lohnmostkunden, ob wir Topinamburknollen auch zum Entsaften annehmen würden. Das hat mich damals echt überrascht, weil ich dachte das wäre eine exotische Frucht bzw. Knolle. Aber diese Kunden erzählten, dass diese Pflanzen wie Unkraut wachsen und viele gar nicht wüssten, dass sie die im Garten haben. Die meisten halten es für eine Gartenblume und haben noch nie unter die Erde geschaut. Irgendwann brachten mir die Leute dann mal solche Knollen mit. Äußerlich sahen die eher aus wie Ingwer eigentlich. Sie erzählten mir, dass ich die auch gut roh essen kann. Gesagt – getan. Das Schälen war ehrlich gesagt etwas mühsam, siehe Ingwer, aber geschmacklich war ich echt überrascht. Es schmeckt wie Kohlrabi und nur wenig nach Kartoffel und wenn man dann noch weiß, dass die Knollen besonders viel Inulin enthalten, ist das wirklich eine gute Alternative. Da ich zwar gern, aber selten koche, habe ich es als Gemüsebeilage noch nicht ausprobiert. Bin mir aber sicher, dass es genial schmecken muß.

 

BildVor 15 Jahren hat sich die Allgemeinheit noch nicht so mit gesunder Ernährung, Glykämischem Index oder solchen Dingen beschäftigt – was leider auch ein bisschen dazu führte, dass mein Vater damals einfach zu innovativ für die Zeit war und wir später den Topinambur-Sanddorn-Saft wieder aus dem Sortiment genommen haben. Aber den Guten-Morgen-Saft gibt’s noch – zumindest in der Saftbox. Wir haben oft darüber diskutiert, ob man Topinambursaft prinzipiell als Süßung verwenden sollte, weil er viele ernährungsphysiologische Vorteile hat gegenüber Kristallzucker und Apfelsüße, die wir jetzt in den Nektaren verwenden, aber uns war das Risiko zu groß, wegen des doch sehr eigenen Geschmacks.

So hier aber nun noch ein paar allgemeine Informationen zum Topinambur, für alle, die die Saftpresse Winter 2011 nicht gelesen haben.

Helianthus tuberosis, Topinambur, gehört zur Familie der Korbblütler und zählt zur selben Gattung wie die Sonnenblume. Je nach Region ist Topinambur unter vielen verschiedenen Namen bekannt, so z. B. als Erdsonnenblume, Erdartischocke oder Indianerknolle. Die mehrjährige Pflanze bildet bis zu 3 m hohes Kraut aus, an dessen Ende kräftig-gelbe Blüten mit einem Durchmesser von bis zu 8 cm stehen. Topinambur steht von August bis November in Blüte.

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Aber nicht die goldgelben Blüten sind der Grund für den Anbau der Pflanze, der im 18. und frühen 19. Jahrhundert seinen Höhepunkt hatte, sondern die meist birnenförmigen Knollen unter der Erde. Sie erreichen eine Größe, die mit der von Kartoffeln vergleichbar ist. Von Letzteren wurde Topinambur im Laufe der Zeit mehr und mehr vom Spisezettel verdrängt. Dennoch wird sie auch heute noch in Nordamerika, Russland, Australien, Asien und Europa angebaut und gerade in den letzten Jahren erlebt die Knolle ein Comeback. Ihr Geschmack ist leicht süßlich, die Konsistenz erinnert an Artischockenböden.
Sie kann als knackiges Gemüse roh, gegart, frittiert und gebraten zubereitet werden. Topinambur kann auch zu Saft verarbeitet werden.
Insbesondere ein Inhaltsstoff ist hervorzuheben: Inulin, ein Polysaccharid, ist für Diabetiker besonders verträglich. Inulin wird im Dünndarm nicht resorbiert und daher erst im Dickdarm von Bakterien zersetzt. Es beeinflusst den Blutzuckerspiegel nicht und dient bei der Therapie von Diabetes mellitus als Stärkeersatz. Topinambur enthält viele wichtige Vitamine wie Karotin, B1, B2, B6, C und D. Sie hat einen hohen Kaliumgehalt und enthält zahlreiche Spurenelemente.

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Apfelernte 2011 http://www.walthers.de/2011/12/apfelernte/ http://www.walthers.de/2011/12/apfelernte/#comments Fri, 09 Dec 2011 12:21:27 +0000 Kirstin Walther http://www.walthers.de/?p=5524 aepfel

Da Ihr uns so super unterstützt habt, als wir im vergangenen Jahr dauernd vor leeren Apfelbunkern standen, wollte ich Euch kurz mal berichten wie die diesjährige Apfelernte ausgefallen ist. Ganz kurz gabs ja mal einen Schockmoment, weil wir hier Anfang Mai recht strengen Frost hatten, aber zum Glück ging alles gut.

Mal zum Vergleich: 2010 kamen ca. 160 Tonnen zusammen. Dieses Jahr waren es immerhin fast 800 Tonnen. Im Jahr verkaufen wir um die 600.000 Liter Apfelsaft – das entspricht so ungefähr 800 Tonnen, so daß wir dieses Jahr fast hinkommen. Die Ausbeute ist unterschiedlich – je nachdem, wie die Äpfel so waren. Da bekommt man auch mal eine Vorstellung, welche Mengen Apfelsaft wir bis zur diesjährigen Ernte zukaufen mußten. Aber zum Glück haben wir es gut überstanden.

Deswegen auch nochmal ganz lieben Dank, daß Ihr so fleißig und viel bei uns einkauft und uns vorallem so viel weiterempfehlt. Und besonders lieben Dank auch an unsere vielen Obstlieferanten. :)

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Fructoseintoleranz und Säfte http://www.walthers.de/2011/07/fructoseintoleranz-und-safte/ http://www.walthers.de/2011/07/fructoseintoleranz-und-safte/#comments Fri, 29 Jul 2011 08:50:11 +0000 Kirstin Walther http://www.walthers.de/2011/07/fructoseintoleranz-und-safte/ Wir erhalten immer wieder Anfragen von Kunden bzw. welchen, die es eventuell werden wollen, welche unserer Säfte und Nektare wenig Fructose enthalten. Die Betroffenen kennen sich ja leider bestens mit dem Thema aus, deswegen möchte ich jetzt nicht näher darauf eingehen, denn ich würde auch nur im Internet recherchieren können. Wen es interessiert, der kann gern in der letzten Saftpresse  mehr Details zu dieser Unverträglichkeit lesen. Eine Kundin empfahl mir noch diesen Link zum weiterlesen.

Was ich im Gespräch mit Betroffenen allerdings gelernt habe, ist daß alle Zuckerarten zu berücksichtigen sind, wenn man rausbekommen möchte, wieviel Saft man trinken kann. Deswegen veröffentliche ich hier mal alle Zuckerspektren unserer Produkte. Zu beachten ist, daß dies Durchschnittswerte sind, die leicht schwanken können – je nachdem wieviel Zucker das von uns verarbeitete Obst tatsächlich enthielt.

zucker

Zum Vergrößern bitte einfach auf die Tabelle klicken.

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Buchempfehlungen zum Glücklich(er) sein http://www.walthers.de/2011/07/buchempfehlungen-zum-glucklicher-sein/ http://www.walthers.de/2011/07/buchempfehlungen-zum-glucklicher-sein/#comments Fri, 29 Jul 2011 08:30:15 +0000 Kirstin Walther http://www.walthers.de/2011/07/buchempfehlungen-zum-glucklicher-sein/ margerite

Eigentlich wollte ich nur einen kurzen Blogpost schreiben, der zum “Weiterlesen” der Saftpresse dient, mit Verlinkungen zu den vorgestellten Büchern zum Thema Glück in dieser Ausgabe. Und ich grinse grad beim Schreiben, weil es um zwei Bücher ging, aber jetzt fiel mir noch ein Drittes ein, kurz darauf ein Viertes und immer so weiter. Das sind nicht unbedingt alles Bücher, die sich mit dem Thema Glück befassen – eigentlich nur zwei – aber die anderen haben mir selbst geholfen. Dabei geholfen, manche Dinge zu verstehen. Zu verstehen, warum man manchmal unglücklich ist, obwohl es keine offensichtlichen Gründe dafür gibt. Dabei geholfen, sich wieder daran zu erinnern, daß es viele und auch kleine Dinge gibt, die glücklich machen – nur vergisst man das die meiste Zeit. Und eh ich total abgleite – denn bei solchen Themen find ich kein Ende und schreibe ziemlich “fadenfrei” – hier meine Liste:

Die fünf Geheimnisse, die Sie entdecken sollten, bevor Sie sterben von John Izzo

Dieses Buch hab ich nachträglich hier eingefügt, weil ich es auch erst später las. Mein Favorit im Moment, wenn es darum geht rauszufinden, was wichtig ist. Der Buchtitel.. naja. ABER – das ist zum Glück nicht irgendein Ratgeber, sondern in diesem Buch wurden Menschen im Alter zwischen 60 und 106 Jahren befragt, was sie am glücklichsten machte, was sie am meisten bereuen, was wirklich zählte, was sich als unwesentlich herausstellte und was sie gern früher gewußt hätten. Also echte Menschen, echte Leben.. Dieses Buch hat mir zunächst etwas den Boden unter den Füßen weggezogen, weil mir erstmal klar wurde, was falsch läuft. Aber vielleicht ist es ein guter Weg, erstmal das festzustellen, um dann rausfinden zu können, was einen glücklich macht.

 

Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück von Francois Lelord

Dieses Buch endeckte ich glücklicherweise vor langer, langer Zeit in Cems Blog. Es ist ein Roman von/über einen Psychiater, der sich aufgrund einiger seiner Patienten, nämlich derer, die eigentlich viel glücklicher sein müßten als andere, die wirklich Grund zum Unglücklichsein hätten, auf eine Reise begibt, um das Glück zu finden. Dieses Buch ist sehr leicht zu lesen, es hat einen wunderbaren, nicht immer offensichtlichen Humor und ist eins der Sorte, wo man immer wieder denkt: “Mein Gott, warum muß man sich dafür erst ein Buch kaufen, man weiß doch wie das ist mit dem Glück.” Ja also sehr empfehlenswert und ich habe immer einige Exemplare hier, die ich gern verschenke. Im Übrigen sind auch die anderen Bücher von Francois Lelord gut. Ich habe inzwischen drei oder vier von ihm.

 

77 Wege zum Glück von Wolff Horbach

Das ist eins der Bücher, die ich nicht von vorn bis hinten durchgelesen habe, sondern eher im “Rauspick-Modus”. Es behandelt das Thema Glück von der sachlichen Seite. Auch sehr interessant. Dieses war für mich so… Also – ich kann jetzt nicht reinschauen, weil es zu Hause liegt.. Zumindest dachte ich mehrmals an den Stellen wo Glück beschrieben wird: “Hey – Du bist eigentlich prädestiniert zum glücklich sein! Aber wo sind diese Eigenschaften hin?” Ja und dann gibt es halt viele Tipps, einfache Tipps, die wirklich helfen, man muß es eben nur tun. Wolff hat übrigens auch ein lesenswertes Blog zum Thema.

Um diese beiden Bücher geht es in unserer Saftpresse. Hier aber noch die anderen Empfehlungen:

 

Die Kunst des Liebens von Erich Fromm

Erich Fromm ist für mich irgendwie eh DIE Entdeckung der letzten Zeit. Dafür bedanke ich mich bei meiner lieben Freundin Sarah, die mich auf ihn aufmerksam machte. Fromm ist definitiv einer der Menschen, die ich gern getroffen hätte, um ohne Zeitlimit zu reden. Aber er ist schon seit 1980 nicht mehr unter uns. Dieses Buch hat mir vorallem geholfen zu verstehen, warum man sich manchmal so allein fühlt, warum alles manchmal so extrem oberflächlich scheint. Warum wir uns scheinbar immer weiter voneinander entfernen und viele nur noch an sich selbst denken. Und dieses Buch hat für mich auch mit Glück zu tun, weil ich glaube, daß man ohne Liebe nicht glücklich sein kann.

Es gibt ganz wunderbare Videos auf youtube, wo man ihn mal live erleben kann. Hier mal eins zum anfixen:

 

Ratschläge des Herzens vom Dalai Lama

Ein kleines Buch, das ich auch gern verschenke. Und man muß mit Buddhismus eigentlich nichts am Hut haben, um es zu mögen. Denn es geht um die “ganz normalen” Dinge im Leben. Kurze Gedanken von ihm an verschiedene Gruppen von Menschen, z.B. Politiker, Juristen, Journalisten oder auch Menschen, die in bestimmten Situationen stecken oder Eigenschaften haben, z.B. die Schüchternen, die Unglücklichen, die Kranken, die Einsamen usw. Es soll nicht abwertend klingen, aber das ist ein “Badezimmerbuch”. Und dort hab ich auch eins liegen. :-)

 

Dienstags bei Morrie – Die Lehre eines Lebens von Mitch Albom

Dieser Roman wurde mir mal während eines langen Gespräches über Werte empfohlen, das ich mit einem Bekannten führte. Hatte ich auch schon mal im Saftblog erwähnt vor einigen Jahren. In dem Buch erlebt man die letzten Tage/Wochen eines Professors, der gemeinsam mit dem Autoren, der ein Student von ihm war, sein Leben rekapituliert. Ja und die beiden reden darüber, was wirklich wichtig oder unwichtig war/ist, damit man eines Tages auf ein glückliches Leben zurückblicken kann.

 

Die 4-Stunden Woche – Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben von Tim Ferris

Einer der beklopptesten Buchtitel, die ich kenne, ja. Dazu steht der Autor allerdings, denn er hatte wichtige Gründe dafür, die man im Buch nachlesen kann. Dieses Buch – naja – ich habe nur den Anfang gelesen, so ca. die ersten 150 Seiten – diese dafür öfter. Aber diese Seiten waren irgendwie fast das Einzige, was mir vor einiger Zeit geholfen hat gegen schlimme Ängste anzukämpfen, die geschäftlicher Natur waren. Und sie haben mir geholfen, belastende Dinge loszulassen, meinen eigenen Weg zu gehen, ohne ständig Angst zu haben, weil er mitunter anders ist als andere Wege – zumindest eben im geschäftlichen Bereich. Es fiel mir danach kurz gesagt leichter, einfach ich selbst zu sein, das in Ordnung zu finden und somit auch glücklicher zu sein. Deswegen les ich da auch öfter drin, weil man zeitweise Rückschläge hat. Ansonsten kann man dieses Buch auch als Ratgeber verstehen, um eine Geschäftsidee auf einfache Art und Weise umzusetzen. Der Autor erzählt aus seinem eigenen Leben. Kurzweilig und auch mit Schmunzelfaktor. Das Besondere ist für mich, daß er den Leser immer “abholt”. Egal welche Zweifel einem kommen bei seinen unkonventionellen Ansichten, er räumt sie alle aus. :-)

Soooo… Das war sie – die Liste. Vielleicht ist ja was dabei für Euch. Ich wünsch Euch ein schönes Wochenende und daß Ihr ganz doll glücklich seid oder werdet. :-)

Update:

Da hab ich doch glatt eins vergessen – und zwar:

Das Twitter-Buch von Tim O’Reilly

Das empfehle ich deswegen, weil ich über Twitter besonders viele tolle Menschen kennenlernen durfte, die jetzt zu meinem Leben gehören und ohne die ich definitiv unglücklicher wäre. Natürlich auch schon früher durch die Bloggerei – aber über Twitter vorallem die Leute, die bei mir in der Nähe wohnen und die ich somit ganz oft treffen kann. :-)

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