Glück, Burnout, Schuhe und Liebe :)

von: Kirstin Walther am 12.07.2012, 9:39 Uhr in Nebenbei bemerkt

Eigentlich gehöre ich nicht zur “Ich-knall-jetzt-mal-ein-Schlagwort-in-die-Überschrift-damit-Suchmaschinen-mich-ganz-toll-finden-Fraktion” – aber in diesem Fall will ich es vielleicht sogar. Dieser Artikel hat eigentlich nichts mit BurnOut in dem Sinne zu tun, sondern es geht vielmehr um das Gegenteil, paar eigene Erfahrungen und vielleicht sogar Gegenmittel.

Ich bin nämlich der Meinung, dass BurnOut nicht (nur) durch Sklavenhalterchefs und demzufolge erschöpfte oder auch perfektionistisch veranlagte Mitarbeiter entsteht, wie das so oder so in den Medien gern behauptet wird, sondern hauptsächlich durch die fürchterlichen grundsätzlichen Entwicklungen in unserer Gesellschaft. Und deswegen halte ich es eigentlich auch nicht für eine Krankheit, sondern eher für eine Folgeerscheinung bei Menschen, die sich nicht mit den Entwicklungen abfinden können, aber denken sie müssten es. Vielleicht gar nicht bewusst den Grund kennen, aber sich eben immer unwohler und verloren fühlen, weil scheinbar niemand sonst bemerkt, was hier passiert. Sie stellen sich selbst in Frage, weil die meisten anderen scheinbar zufrieden oder zumindest unbeeindruckt von diesen Entwicklungen sind.

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Topinambur! TopinamWAS?

von: Kirstin Walther am 09.12.2011, 20:37 Uhr in Obst,Saftblog

Ja, ich glaube so ähnlich war meine erste Reaktion auch, als dieses Stichwort vor ungefähr 15 Jahren zum ersten Mal bei uns fiel. (Oh mein Gott! Ich bin gerade zusammengesackt, als ich die Zahl dort hingeschrieben habe. Hilfe!) Also wir kannten Topinambur zunächst erstmal in flüssiger Form, denn der wurde einigen Säften quasi als alternative Süßung zugesetzt. Hier sieht man mal die Produkte.

topinambur1

 

Heute ist er nur noch im Guten-Morgen-Saft zu finden. Geschmacklich als Saft… nun ja Geschmacklichkeitssache – hat schon einen recht speziellen Eigengeschmack. Aber einige Zeit nach Einführung der Produkte fragten uns Lohnmostkunden, ob wir Topinamburknollen auch zum Entsaften annehmen würden. Das hat mich damals echt überrascht, weil ich dachte das wäre eine exotische Frucht bzw. Knolle. Aber diese Kunden erzählten, dass diese Pflanzen wie Unkraut wachsen und viele gar nicht wüssten, dass sie die im Garten haben. Die meisten halten es für eine Gartenblume und haben noch nie unter die Erde geschaut. Irgendwann brachten mir die Leute dann mal solche Knollen mit. Äußerlich sahen die eher aus wie Ingwer eigentlich. Sie erzählten mir, dass ich die auch gut roh essen kann. Gesagt – getan. Das Schälen war ehrlich gesagt etwas mühsam, siehe Ingwer, aber geschmacklich war ich echt überrascht. Es schmeckt wie Kohlrabi und nur wenig nach Kartoffel und wenn man dann noch weiß, dass die Knollen besonders viel Inulin enthalten, ist das wirklich eine gute Alternative. Da ich zwar gern, aber selten koche, habe ich es als Gemüsebeilage noch nicht ausprobiert. Bin mir aber sicher, dass es genial schmecken muß.

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Apfelernte 2011

von: Kirstin Walther am 09.12.2011, 13:21 Uhr in Die Kelterei,Lohnmost,Saftblog

aepfel

Da Ihr uns so super unterstützt habt, als wir im vergangenen Jahr dauernd vor leeren Apfelbunkern standen, wollte ich Euch kurz mal berichten wie die diesjährige Apfelernte ausgefallen ist. Ganz kurz gabs ja mal einen Schockmoment, weil wir hier Anfang Mai recht strengen Frost hatten, aber zum Glück ging alles gut.

Mal zum Vergleich: 2010 kamen ca. 160 Tonnen zusammen. Dieses Jahr waren es immerhin fast 800 Tonnen. Im Jahr verkaufen wir um die 600.000 Liter Apfelsaft – das entspricht so ungefähr 800 Tonnen, so daß wir dieses Jahr fast hinkommen. Die Ausbeute ist unterschiedlich – je nachdem, wie die Äpfel so waren. Da bekommt man auch mal eine Vorstellung, welche Mengen Apfelsaft wir bis zur diesjährigen Ernte zukaufen mußten. Aber zum Glück haben wir es gut überstanden.

Deswegen auch nochmal ganz lieben Dank, daß Ihr so fleißig und viel bei uns einkauft und uns vorallem so viel weiterempfehlt. Und besonders lieben Dank auch an unsere vielen Obstlieferanten. :)

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Fructoseintoleranz und Säfte

von: Kirstin Walther am 29.07.2011, 10:50 Uhr in Gesundheit,Säfte und Nektare

Wir erhalten immer wieder Anfragen von Kunden bzw. welchen, die es eventuell werden wollen, welche unserer Säfte und Nektare wenig Fructose enthalten. Die Betroffenen kennen sich ja leider bestens mit dem Thema aus, deswegen möchte ich jetzt nicht näher darauf eingehen, denn ich würde auch nur im Internet recherchieren können. Wen es interessiert, der kann gern in der letzten Saftpresse  mehr Details zu dieser Unverträglichkeit lesen. Eine Kundin empfahl mir noch diesen Link zum weiterlesen.

Was ich im Gespräch mit Betroffenen allerdings gelernt habe, ist daß alle Zuckerarten zu berücksichtigen sind, wenn man rausbekommen möchte, wieviel Saft man trinken kann. Deswegen veröffentliche ich hier mal alle Zuckerspektren unserer Produkte. Zu beachten ist, daß dies Durchschnittswerte sind, die leicht schwanken können – je nachdem wieviel Zucker das von uns verarbeitete Obst tatsächlich enthielt.

zucker

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Buchempfehlungen zum Glücklich(er) sein

von: Kirstin Walther am 29.07.2011, 10:30 Uhr in Nebenbei bemerkt

margerite

Eigentlich wollte ich nur einen kurzen Blogpost schreiben, der zum “Weiterlesen” der Saftpresse dient, mit Verlinkungen zu den vorgestellten Büchern zum Thema Glück in dieser Ausgabe. Und ich grinse grad beim Schreiben, weil es um zwei Bücher ging, aber jetzt fiel mir noch ein Drittes ein, kurz darauf ein Viertes und immer so weiter. Das sind nicht unbedingt alles Bücher, die sich mit dem Thema Glück befassen – eigentlich nur zwei – aber die anderen haben mir selbst geholfen. Dabei geholfen, manche Dinge zu verstehen. Zu verstehen, warum man manchmal unglücklich ist, obwohl es keine offensichtlichen Gründe dafür gibt. Dabei geholfen, sich wieder daran zu erinnern, daß es viele und auch kleine Dinge gibt, die glücklich machen – nur vergisst man das die meiste Zeit. Und eh ich total abgleite – denn bei solchen Themen find ich kein Ende und schreibe ziemlich “fadenfrei” – hier meine Liste:

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