Topinambur! TopinamWAS?

von: Kirstin Walther am 09.12.2011, 20:37 Uhr in Obst,Saftblog

Ja, ich glaube so ähnlich war meine erste Reaktion auch, als dieses Stichwort vor ungefähr 15 Jahren zum ersten Mal bei uns fiel. (Oh mein Gott! Ich bin gerade zusammengesackt, als ich die Zahl dort hingeschrieben habe. Hilfe!) Also wir kannten Topinambur zunächst erstmal in flüssiger Form, denn der wurde einigen Säften quasi als alternative Süßung zugesetzt. Hier sieht man mal die Produkte.

topinambur1

 

Heute ist er nur noch im Guten-Morgen-Saft zu finden. Geschmacklich als Saft… nun ja Geschmacklichkeitssache – hat schon einen recht speziellen Eigengeschmack. Aber einige Zeit nach Einführung der Produkte fragten uns Lohnmostkunden, ob wir Topinamburknollen auch zum Entsaften annehmen würden. Das hat mich damals echt überrascht, weil ich dachte das wäre eine exotische Frucht bzw. Knolle. Aber diese Kunden erzählten, dass diese Pflanzen wie Unkraut wachsen und viele gar nicht wüssten, dass sie die im Garten haben. Die meisten halten es für eine Gartenblume und haben noch nie unter die Erde geschaut. Irgendwann brachten mir die Leute dann mal solche Knollen mit. Äußerlich sahen die eher aus wie Ingwer eigentlich. Sie erzählten mir, dass ich die auch gut roh essen kann. Gesagt – getan. Das Schälen war ehrlich gesagt etwas mühsam, siehe Ingwer, aber geschmacklich war ich echt überrascht. Es schmeckt wie Kohlrabi und nur wenig nach Kartoffel und wenn man dann noch weiß, dass die Knollen besonders viel Inulin enthalten, ist das wirklich eine gute Alternative. Da ich zwar gern, aber selten koche, habe ich es als Gemüsebeilage noch nicht ausprobiert. Bin mir aber sicher, dass es genial schmecken muß.

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Apfelernte 2011

von: Kirstin Walther am 09.12.2011, 13:21 Uhr in Die Kelterei,Lohnmost,Saftblog

aepfel

Da Ihr uns so super unterstützt habt, als wir im vergangenen Jahr dauernd vor leeren Apfelbunkern standen, wollte ich Euch kurz mal berichten wie die diesjährige Apfelernte ausgefallen ist. Ganz kurz gabs ja mal einen Schockmoment, weil wir hier Anfang Mai recht strengen Frost hatten, aber zum Glück ging alles gut.

Mal zum Vergleich: 2010 kamen ca. 160 Tonnen zusammen. Dieses Jahr waren es immerhin fast 800 Tonnen. Im Jahr verkaufen wir um die 600.000 Liter Apfelsaft – das entspricht so ungefähr 800 Tonnen, so daß wir dieses Jahr fast hinkommen. Die Ausbeute ist unterschiedlich – je nachdem, wie die Äpfel so waren. Da bekommt man auch mal eine Vorstellung, welche Mengen Apfelsaft wir bis zur diesjährigen Ernte zukaufen mußten. Aber zum Glück haben wir es gut überstanden.

Deswegen auch nochmal ganz lieben Dank, daß Ihr so fleißig und viel bei uns einkauft und uns vorallem so viel weiterempfehlt. Und besonders lieben Dank auch an unsere vielen Obstlieferanten. :)

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Fructoseintoleranz und Säfte

von: Kirstin Walther am 29.07.2011, 10:50 Uhr in Gesundheit,Säfte und Nektare

Wir erhalten immer wieder Anfragen von Kunden bzw. welchen, die es eventuell werden wollen, welche unserer Säfte und Nektare wenig Fructose enthalten. Die Betroffenen kennen sich ja leider bestens mit dem Thema aus, deswegen möchte ich jetzt nicht näher darauf eingehen, denn ich würde auch nur im Internet recherchieren können. Wen es interessiert, der kann gern in der letzten Saftpresse (Link folgt – ist noch nicht online) mehr Details zu dieser Unverträglichkeit lesen. Eine Kundin empfahl mir noch diesen Link zum weiterlesen.

Was ich im Gespräch mit Betroffenen allerdings gelernt habe, ist daß alle Zuckerarten zu berücksichtigen sind, wenn man rausbekommen möchte, wieviel Saft man trinken kann. Deswegen veröffentliche ich hier mal alle Zuckerspektren unserer Produkte. Zu beachten ist, daß dies Durchschnittswerte sind, die leicht schwanken können – je nachdem wieviel Zucker das von uns verarbeitete Obst tatsächlich enthielt.

zucker

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Buchempfehlungen zum Glücklich(er) sein

von: Kirstin Walther am 29.07.2011, 10:30 Uhr in Nebenbei bemerkt

margerite

Eigentlich wollte ich nur einen kurzen Blogpost schreiben, der zum “Weiterlesen” der Saftpresse dient, mit Verlinkungen zu den vorgestellten Büchern zum Thema Glück in dieser Ausgabe. Und ich grinse grad beim Schreiben, weil es um zwei Bücher ging, aber jetzt fiel mir noch ein Drittes ein, kurz darauf ein Viertes und immer so weiter. Das sind nicht unbedingt alles Bücher, die sich mit dem Thema Glück befassen – eigentlich nur zwei – aber die anderen haben mir selbst geholfen. Dabei geholfen, manche Dinge zu verstehen. Zu verstehen, warum man manchmal unglücklich ist, obwohl es keine offensichtlichen Gründe dafür gibt. Dabei geholfen, sich wieder daran zu erinnern, daß es viele und auch kleine Dinge gibt, die glücklich machen – nur vergisst man das die meiste Zeit. Und eh ich total abgleite – denn bei solchen Themen find ich kein Ende und schreibe ziemlich “fadenfrei” – hier meine Liste:

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Es war einmal…

von: Kirstin Walther am 28.07.2011, 11:26 Uhr in Die Kelterei,Öffentlichkeit

… und es hat zwar mit einem aktuellen Ereignis bzw. einer Presseveröffentlichung zu tun, aber da ich niemandem auf die Füße treten möchte, sowas nicht zum ersten Mal vorkommt, nur noch nie so extrem und ich in diesem Fall ein bißchen Mitschuld trage, schreib ich das mal ganz allgemein. Ich hoffe, es ist Euch nicht zu lang und zu emotional, aber als ich die betreffende Schlagzeile las, bin ich fast in Ohnmacht gefallen und muß das jetzt endlich mal für immer richtig stellen, wegen des übergelaufenen Fasses. Also:

Falls Ihr irgendwo mal gelesen habt, daß Social Media oder das Bloggen oder das Facebooken uns vor der Pleite gerettet hätten – ES STIMMT NICHT!

Im aktuellen Fall ist es sogar besonders schlimm, weil dort in der Überschrift steht, daß Facebook bei uns die Pleite verhindert hätte. Ebenfalls steht drin, daß wir seit 2009 bei Facebook sind. Und prompt hatte ich ne Nachricht im Kasten, daß der Artikel so klingt, als ob wir 2009 pleite waren. Versteht Ihr? Das kann zum Beispiel bei Bankgesprächen recht seltsame Fragen aufwerfen oder auch bei neuen größeren Kunden, die bei Lieferanten auf Verläßlichkeit und finanzielle Gesundheit achten. Mal ganz zu schweigen von den Menschen, die uns damals unterstützt haben oder meine Familie, die mich jedes Mal mit fragenden Augen ankuckt, wenn sie doch so einen Artikel findet, obwohl ich ihn versteckt hatte.

Für die von Euch, die weder Lust noch Zeit haben, solche langen Texte zu lesen, hier die Kurzform:

- 2003/2004 übernahm ich die Firma und sie wurde mit Hilfe von Menschen und Banken saniert

- 2004/2005 brachten uns Kunden die Idee mit der Saftbox, die Umsätze stiegen wieder und wir waren aus dem Schneider

- 2006 begannen wir mit Social Media (Saftblog) 2007/2008 Twitter und 2009 (!) folgte Facebook

Wie kommt es nun zu solchen Meldungen? Oder besser: Ich fang mal ganz vorn an und geh auf diese Frage ganz zum Schluß ein:

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